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Abbruchgenehmigung beantragen

Die Kreisverwaltung Viersen ist als untere Bauaufsicht für die Erteilung von Abbruchgenehmigungen in den Gemeinden Brüggen, Grefrath, Niederkrüchten und Schwalmtal sowie der Stadt Tönisvorst zuständig. Die Zuständigkeit für die Städte Kempen, Nettetal, Viersen und Willich liegt nicht bei der Kreisverwaltung Viersen. Bitte wenden Sie sich in diesen Fällen direkt an die jeweilige Stadtverwaltung.

Grundsätzlich können kleinere Abbruchvorhaben, die keine rechtlichen oder tatsächlichen Schwierigkeiten aufweisen, kurzfristig genehmigt werden.

Insbes. größere Abbrüche und Abbrüche von Produktionsbetrieben weisen in der Regel größere rechtliche oder technisch schwierige Probleme auf. Erst nach Einschaltung von Fachbehörden und Sachverständigen kann eine Genehmigung erteilt werden.

In einer Vielzahl von Fällen wird bei Abbrüchen von Gebäuden, insbesondere von Gebäuden mit gewerblicher oder industrieller Nutzung, die untere Abfallwirtschaftsbehörde beteiligt. Diese erteilt Auflagen, die auf eine geordnete Verwertung bzw. Beseitigung der nicht verwertbaren Abfälle gerichtet sind.

Der Abriss von Gebäuden bis zu 300m³ ist genehmigungsfrei (siehe "Hinweise").

Benötigte Unterlagen

  • Vorgeschriebenes Antragsformular (Download unter Formulare)
  • Benennung des Grundstücks, auch nach Straße und Hausnummer, auf dem die Abbruchmaßnahme durchgeführt werden soll
  • Auszug aus der Liegenschaftskarte/Flurkarte mit der Darstellung der Lage des Abbruchvorhabens
  • Bezeichnung des Abbruchvorhabens
  • Beschreibung der abzubrechenden baulichen Anlagen nach ihrer wesentlichen Konstruktion und des vorgesehenen Abbruchvorganges mit Angabe der erforderlichen Sicherungsmaßnahmen
  • Ggfls. Nachweis der Standsicherheit. Der Nachweis der Standsicherheit kann insbesondere bei einem Teilabbruch - auch bei tragenden Wänden oder gemeinsamer Brandwand - erforderlich sein
  • Bauzeichnungen
  • Bestandspläne können erforderlich sein
  • Angaben über den Verbleib des Abbruchmaterials
  • Angaben über den Brutto-Rauminhalt
  • Benennung der Abbruchunternehmerin oder des Abbruchunternehmers
  • Berechnungen oder Angaben zur Kostenermittlung
  • Bodengutachten
  • Werden auf dem Grundstück Altlasten vermutet und sollen im Rahmen der Abbrucharbeiten Bodeneingriffe vorgenommen werden, dann ist eine Abstimmung mit dem Amt für Umweltschutz erforderlich

Gebühren

50,00 bis 1.500,00 € je abzubrechende bauliche Anlage

(Die Gebühren werden nach der Allgemeinen Verwaltungsgebührenordnung des Landes Nordrhein-Westfalen errechnet. Die Gebühr errechnet sich in der Regel auf der Grundlage des Brutto-Rauminhaltes.)

Rechtliche Grundlagen

Bauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (BauO NRW)

Hinweise

Keine Abbruchgenehmigung ist z.B. erforderlich für den Abbruch oder die Beseitigung von:

  • genehmigungsfreien Anlagen nach § 66 BauO NRW (z.B. Anlagen zur Verteilung von Wärme bei Wasserheizungsanlagen, Feuerungsanlagen, Lüftungsanlagen)
  • Gebäuden bis zu 300 m³ umbauten Raum (§ 65 Abs. 3 i. V. mit § 65 Abs. 4 BauO NRW)
  • Mauern und Einfriedungen
  • Schwimmbecken
  • Regalen
  • Werbeanlagen

Andere Genehmigungen, die erforderlich werden könnten, sind:

  • Denkmalrechtliche Erlaubnis: Die Erlaubnis der unteren Denkmalbehörde ist einzuholen, wenn Baudenkmäler / Ortsfeste Bodendenkmäler / bewegliche Denkmäler beseitigt oder verändert werden sowie in der engeren Umgebung von Baudenkmälern / ortsfesten Bodendenkmälern / beweglichen Denkmälern Anlagen verändert oder beseitigt werden sollen und hierdurch das Erscheinungsbild des Denkmals beeinträchtigt / verändert wird.

Formulare

Name / Titel
Bau Abbruchantrag