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Abgeschlossenheitsbescheinigung beantragen

Die Kreisverwaltung Viersen ist als untere Bauaufsicht für die Erteilung von Abgeschlossenheitsbescheinigungen in den Gemeinden Brüggen, Grefrath, Niederkrüchten, Schwalmtal und in der Stadt Tönisvorst zuständig. Die Zuständigkeit für die Städte Kempen, Nettetal, Viersen und Willich liegt nicht bei der Kreisverwaltung Viersen. Bitte wenden Sie sich in diesen Fällen direkt an die jeweilige Stadtverwaltung.

Durch das Wohnungseigentumsgesetz (WEG) wird die Bildung von Wohnungs- bzw. Sondereigentum für Teile eines Gebäudes ermöglicht. Die Voraussetzungen der Abgeschlossenheit sind im § 3 Abs. 2 Satz 1 WEG geregelt. Der Antrag auf Abgeschlossenheitsbescheinigung ist mit allen erforderlichen Unterlagen bei der Bauaufsichtsbehörde einzureichen. 

Sofern Sie also beabsichtigen, z. B. in Ihrem Mehrfamilienhaus die Wohnungen als Eigentumswohnungen zu veräußern, ist hierfür eine Abgeschlossenheitsbescheinigung nach dem Wohnungseigentumsgesetz erforderlich.

Benötigte Unterlagen

  • Formloser Antrag mit Angabe der Grundstücksdaten (Gemarkung, Flur, Flurstück, Straße und Hausnummer) einschließlich Grundbuchblattnummer
  • Liegenschaftsplan/Lageplan mit Markierung des Gebäudes / der Gebäude
  • Grundrisse, Ansichten, Schnitte aller Gebäude auf dem Grundstück (2fach), Maßstab 1:100
    In den Schnitten und Grundrissen sind die Räume mit Ordnungsnummern zu kennzeichnen. Dabei erhalten zusammengehörende Räume die gleiche Ordnungsnummer. Gemeinschaftseigentum wird nicht beziffert.
  • Wohn- und Nutzflächenberechnung

Alle Unterlagen sind mindestens 2-fach vorzulegen.

Gebühren

a) je Sondereigentumsanteil Euro 50,-

b) je Sondereigentumsanteil im Bestand Euro 100,-

c) für jede Mehrausfertigung der Abgeschlossenheitsbescheinigung Euro 30,-

Bearbeitungsdauer

Die Bearbeitung eines Antrages nimmt bis zu ca. 4 Wochen in Anspruch.

Rechtliche Grundlagen

Wohnungseigentumsgesetz

Hinweise

Die Abgeschlossenheitsbescheinigung und der dazugehörige Aufteilungsplan bilden die Grundlage für eine vom Notar zu erstellende notarielle Teilungserklärung. Mit dieser Erklärung kann beim zuständigen Grundbuchamt des Amtsgerichts die Anlegung von Wohnungs- oder Teilungsgrundbüchern beantragt werden.