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Organisationseinheit

  • 32/2 Bevölkerungsschutz
    Rathausmarkt 3
    41747 Viersen

    Servicezeiten:
    Montag bis Freitag 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr und nach Vereinbarung

Ansprechpartner

Katastrophenschutz

Der Kreis Viersen ist gemäß § 2 Abs. 1 Nr. 3 i.V.m. § 4 Abs. 2 des Gesetzes über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG) für die Vorbereitung der erforderlichen Maßnahmen zur Bekämpfung von Großeinsatzlagen und Katastrophen zuständig.

Im Rahmen seiner Zuständigkeit leitet und koordiniert der Kreis Viersen die Einsätze zur Gefahrenabwehr und hält hierfür, gemäß § 4 Abs. 2 BHKG, entsprechende Einheiten und Einrichtungen vor. Hierzu gehört zum Beispiel die Organisation eines Krisenstabes (KS) und einer Einsatzleitung (EL) zur Bewältigung von Großeinsatzlagen und Katastrophen, entsprechend der §§ 36 u. 37 BHKG.

Überdies sind im Kreis Viersen spezielle Katastrophenschutzfahrzeuge des Bundes und Landes, in den Reihen der lokalen Hilfsorganisationen (HiOrgs) und Feuerwehren, stationiert. Durch regelmäßige Übungen wird gewährleistet, dass diese Fahrzeuge im Ernstfall kurzfristig zur Verfügung stehen und einsatzbereit sind.

Mit Blick auf mögliche Großeinsatzlagen und Katastrophen hält der Kreis Viersen entsprechende Gefahrenabwehr-/Katastrophenschutzpläne sowie Sonderschutzpläne für besonders gefährliche Objekte (§ 29 Abs. 1 BHKG) vor und schreibt diese kontinuierlich fort.

Weiterhin ist der Kreis Viersen Träger der Kreisleitstelle, über die gemäß § 28 BHKG, neben rettungsdienstlichen und brandschutztechnischen Maßnahmen, auch Maßnahmen des Katastrophenschutzes koordiniert und abgewickelt werden.

Gemäß § 38 BHKG ist eine Personenauskunftsstelle (PASt) eingerichtet, welche derzeit vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) betrieben wird. Im Bedarfsfall wird die PASt kurzfristig aktiviert und unterstützt Angehörige und Verwandte bei der Vermisstensuche.

Die PASt sowie der KS und die EL werden durch die Kommunikations- und Koordinierungsgruppe des kreiseigenen Fernmeldedienstes (FmDi) unterstützt. Der FmDi stellt im Krisenfall die notwendigen Kommunikationswege zur Verfügung und garantiert so, für einen schnellen und sicheren Informationsaustausch zwischen den Einheiten.

Fortführend ist der Kreis Viersen, bei einer potentiellen Gefahrenlage, für die angemessene und schnelle Unterrichtung und Warnung der umliegenden Gebietsköperschaften sowie der Einwohner im Kreisgebiet zuständig. Informationen und Hinweise werden im Katastrophenfall über

  • das Bürgertelefon erreichbar im Ernstfall unter 02162 / 5019-350,
  • die  Warn-App "NINA"und
  • die  Sireneneinrichtungen im Kreis Viersen

verbreitet.

Ergänzende Informationen  erhalten Sie zudem auf dem Internetauftritt des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter www.bbk.bund.de und im unteren Downloadbereich dieser Seite.

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