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Geflügelpest / Vogelgrippe

Die Geflügelpest, oder auch Vogelgrippe genannt, ist eine anzeigepflichtige Tierseuche, die bei engem Kontakt mit erkranktem Geflügel und gleichzeitiger Missachtung von Hygienemaßnahmen auch auf den Menschen übergehen kann.

In der Geflügelpest-Verordnung wird die Haltung von Geflügel in geschlossenen Stallungen oder in einer gegen das Eindringen von Wildvögeln gesicherten Schutzvorrichtung mit einer nach oben dichten Abdeckung vorgeschrieben.

Die Hygienemaßnahmen, wie regelmäßige Reinigungen, Desinfektionen und Schadnagerbekämpfung sowie die Verwendung von Schutzkleidung ist für alle Freilandhaltungen unabhängig von der Größe des Bestandes verpflichtend.

Werden Gänse und Enten im Freien gehalten, unterliegen die Herden außerdem einer regelmäßigen Untersuchungspflicht, alternativ kann eine bestimmte Anzahl Kontrolltiere (Hühner, Puten) zusätzlich gehalten werden.

Die einzuhaltenden Hygienemaßnahmen sowie die Dokumentations- und Untersuchungspflichten sind in einem Merkblatt (s.u.) des Veterinäramtes zusammengefasst.

Für alle Geflügelhaltungen im Kreis Viersen gilt, dass vorbeugende Maßnahmen zur Biosicherheit zu ergreifen sind. Die Bundesverordnung hierzu ist ebenso wie ein Merkblatt über Verhaltensregeln für Geflügelhalter von Kleinbetrieben und die Grafik "Nutzgeflügel schützen" unter Downloads verfügbar.

Weitere Informationen zu einzelnen Tierseuchen:

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