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Heimtiere im Reiseverkehr

Für das Verbringen / Einführen von Hunden, Katzen, Frettchen im privaten Reiseverkehr gilt folgendes:

Beim privaten Reiseverkehr reist das Tier in Begleitung seines Besitzers oder einer anderen juristischen Person und ist nicht dazu bestimmt, an Dritte abgegeben zu werden.

Der private Reiseverkehr ist auf das Mitführen von max. 5 Tieren beschränkt. Hier gelten z. T. andere rechtliche Bestimmungen als bei dem Importieren und Verbringen von Hunden zur Abgabe an Dritte.

Reisen innerhalb der europäischen Union

Für Hunde, Katzen und Frettchen, die innerhalb der Europäischen Union grenzüberschreitend transportiert werden, muss ein Heimtierausweis mitgeführt werden. Aus diesem muss ersichtlich sein, dass das Tier eine gültige Tollwutimpfung besitzt.

Die Tiere müssen anhand einer Tätowierung oder einer Mikrochipkennzeichnung identifizierbar sein, wobei seit dem 3. Juli 2011 für neu gekennzeichnete Tiere der Mikrochip vorgeschrieben ist.

Die im Kreis Viersen praktizierenden Tierärzte sind ermächtigt, den EU-Heimtierausweis auszustellen.

 

Grundsätzlich gilt zu beachten:

1) Tiere ohne gültige Tollwutimpfung (1. Impfung mit frühestens der 12. Lebenswoche + 21 Tage Wartezeit) dürfen nicht verbracht oder importiert werden. Hier bestehen nach dem neuen Recht keine Ausnahmen mehr!

 

2) Tiere dürfen in nicht gelisteten Drittländer wie z. B. der Türkei unter bestimmten Voraussetzungen mitgeführt werden.

Reisen in gelistete und nicht gelistete Drittländer (nicht EU-Länder)

Gelistete Drittländer (wie z. B. Schweiz, Norwegen, Kroatien) haben einen vergleichbaren Tollwutstatus wie die EU-Länder. Bei der Ausreise bzw. Wiedereinreise gelten daher die gleichen Regeln wie für das Reisen innerhalb der europäischen Union.

Für Reisen in nicht gelistete Drittländer gelten grundsätzlich länderspezifische Bestimmungen, die im Einzelfall bei den jeweiligen diplomatischen Vertretungen nachzufragen sind. Erforderliche Zeugnisse sind dann dem Veterinäramt zum Ausfüllen/Unterschreiben vorzulegen.

Die Wiedereinreise nach Deutschland aus nicht gelisteten Drittländern ist erschwert, da neben der Chipkennzeichnung und einer gültigen Tollwutimpfung im EU-Heimtierausweis bzw. Gesundheitsbescheinigung ein Bluttest (Tollwutantikörper) notwendig ist. Die Blutentnahme ist frühestens 30 Tage nach der letzten Tollwutimpfung möglich. Vom Zeitpunkt der Blutentnahme bis zur Einreise nach Deutschland ist eine Wartezeit von mindestens 3 Monaten einzuhalten. Die 3-Monats-Frist vor der Einreise gilt nicht für die Wiedereinreise von Heimtieren aus einem nicht gelisteten Drittland in die EU, aus dessen EU-Heimtierausweis hervorgeht, dass die Blutentnahme durchgeführt wurde bevor dieses Tier das Gebiet der Gemeinschaft verlassen hat und dass bei der Blutanalyse genügend Antikörper auf Tollwut nachgewiesen worden sind.

Tierhalter, die diese Voraussetzungen für ihre Tiere nicht erfüllen, müssen mit Sanktionen rechnen, die von einer Quarantäne des Tieres bis hin zu einer Euthanasie des Tieres reichen können.

Weitere Informationen zum EU-Heimtierausweis erhalten Sie bei: der Bundestierärztekammer und dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Das Bundesministerium hat auch eine Seite mit Tipps zum Reisen mit Heimtieren eingestellt.

Wenn Sie Informationen zu Bestimmungen in einzelnen Ländern haben möchten, besuchen Sie die Internetseite des Auswärtigen Amtes oder die Internetseiten der einzelnen Länder. Links dazu finden Sie in der Box auf der rechten Seite.

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