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Schlachttier- und Fleischuntersuchung

Schlachttiere unterliegen vor und nach der Schlachtung einer amtlichen Untersuchung (Schlachttier- und Fleischuntersuchung).

Die beabsichtigte Schlachtung von Säugetieren, Geflügel und Zuchtwild ist mindestens einen Werktag vorher im Fleischhygieneamt, Telefon 0 21 62 57 11 87, anzumelden. Nur dann ist sichergestellt, dass die amtlichen Untersuchungen einschließlich der Untersuchung auf Trichinen durchgeführt werden können.

Im Rahmen der Fleischuntersuchung werden die geschlachteten Tierkörper in Verdachtsfällen und ansonsten auf der Basis eines Rückstandskontrollplanes zur Untersuchung auf verbotene oder nicht zugelassene Rückstände und Grenzwertüberschreitungen beprobt.

Erlegte Wildschweine müssen auf Trichinen untersucht werden. Diese Untersuchung erfolgt ausschließlich im Fleischhygieneamt Viersen, Gerberstraße 29 - 33.

Notschlachtung

Die Lebenduntersuchung der notzuschlachtenden Tiere erfolgt durch den Hoftierarzt im Herkunftsbetrieb.

BSE-Untersuchung

Von über 48 Monate alten notgeschlachteten Rindern werden Gehirnproben amtlich entnommen und im Staatlichen Veterinäruntersuchungsamt in Arnsberg auf das Vorliegen einer BSE-Erkrankung untersucht.

Die sogenannten Risikomaterialien werden bei der Fleischuntersuchung entfernt, blau eingefärbt und separat entsorgt.

Gebühren

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Gebühren werden nach den „Satzungen des Kreises Viersen über die Erhebung von Gebühren auf dem Gebiet der Veterinär- und Lebensmittelüberwachung" erhoben, siehe auch unter Downloads.

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