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Schweinepest

Die klassische Schweinepest – auch europäische Schweinepest – ist eine hochansteckende, fieberhafte Viruserkrankung, die auf Haus- und Wildschweine beschränkt ist. Sie ist durch eine hohe Krankheits- und Sterblichkeitsrate gekennzeichnet.

Neben der „klassischen“ Verlaufsform (hohes Fieber, blaurote Verfärbungen an den Ohren und Beinen, Hinfälligkeit) gibt es zunehmend die „atypische“ Verlaufsform, ohne charakteristische klinische Krankheitserscheinungen, die eine Diagnose erschwert. Daher ist generell jede fieberhafte Erkrankung durch den Hoftierarzt und ggf. durch eine Laboruntersuchung auf Schweinepest abzuklären.

Die Übertragung der Krankheit erfolgt hauptsächlich durch Tierkontakt mit infizierten Schweinen sowie durch die Verfütterung virushaltiger Schlacht- und Speiseabfälle. Deshalb ist die Verfütterung von Schlacht- und Speiseabfällen, auch von solchen die erhitzt worden sind, verboten.

Als weitere Vorsichtsmaßnahme sollte der Zukauf von Schweinen nur aus bekannten und gesunden Beständen erfolgen.

 

Aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr sind Freilandhaltungen grundsätzlich genehmigungspflichtig und für Auslaufhaltungen gelten besondere Anforderungen. Die Regelungen gelten für alle Schweinehaltungen - also auch für Hobbyhaltungen.

 

Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihren Ansprechpartnern.

 

Weitere Informationen zu einzelnen Tierseuchen:

Postanschrift

Kreis Viersen
- Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt -
Rathausmarkt 3
41747 Viersen
Telefon: +49 (0) 21 62 / 39- 13 09
Telefax: +49 (0) 21 62 / 39- 18 30
E-Mail: veterinaeramt@kreis-viersen.de

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