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Tierische Nebenprodukte / Tierkörperbeseitigung

Tierische Nebenprodukte

Nicht für den menschlichen Verzehr bestimmte tierische Nebenprodukte sowie tote Tierkörper können Risiken für die Gesundheit von Mensch und Tier bergen. In der Vergangenheit haben Krisen im Zusammenhang mit dem Ausbruch von MKS und BSE oder aber auch das Vorhandensein von Dioxinen in Futtermitteln gezeigt, welche Folgen die unsachgemäße Verwendung bestimmter tierischer Nebenprodukte für die Gesundheit von Mensch und Tier, für die Sicherheit der Lebensmittel- und Futtermittelkette und für das Vertrauen der Verbraucher hat.

Die bislang für den Bereich „tierische Nebenprodukte“ verbindlich geltende EU-Verordnung 1774/2002 wurde durch die neue EU-Verordnung 1069/2009 abgelöst. Diese gilt seit 4.3.2011.

Sie enthält Vorschriften, mit deren Hilfe die von den tierischen Nebenprodukten ausgehenden Risiken für die Gesundheit von Mensch und Tier möglichst gering gehalten werden sollen.

Insbesondere soll die Sicherheit der Lebensmittel- und Futtermittelkette geschützt werden.

Die Verfütterung von Küchen- und Speiseabfällen an Nutztiere ist aufgrund der davon ausgehenden Seuchengefahr strengstens verboten.

Für den Handel mit Waren tierischer Herkunft (z. B. Tiermehl, Knochen, Häute, Felle, Gülle, Mist, Hühnertrockenkot) innerhalb Deutschlands sowie innerhalb der EU sind Handelsdokumente vorgeschrieben.

Für den Handel außerhalb der EU muss sich der Versender von Waren grundsätzlich beim Empfängerland (ggf. über das Konsulat) über Form und Inhalt der erforderlichen Begleitpapiere informieren. Diese sind dem Veterinäramt zu übergeben und werden dann dort ausgestellt.

Betriebe, die tierische Nebenprodukte abholen, sammeln, befördern, lagern, behandeln, verarbeiten oder beseitigen, müssen hierfür speziell zugelassen sein. Zulassungsbehörde ist das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV NRW) in Recklinghausen.

Für die Überwachung auf Einhaltung der Hygieneanforderungen in diesen Betrieben ist das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt zuständig.

Tierkörperbeseitigung

Verendetes oder getötetes Vieh ist grundsätzlich in einer Tierkörperbeseitigungsanstalt (TBA) zu beseitigen.

Gleiches gilt auch für Tierkörper von Heimtieren (u. a. Hunde, Katzen).

Ausnahmen sind bei Heimtieren zulässig für

-       Einäscherungen in einem Tierkrematorium – Adressen können bei niedergelassenen Tierärzten erfragt werden

-       Vergraben auf zugelassenen Tierfriedhöfen

Einzelne Tierkörper verendeter Heimtiere dürfen auch auf eigenem Grundstück vergraben werden. Allerdings darf das Grundstück nicht in einem Wasserschutzgebiet liegen und es muss ein ausreichender Abstand zu öffentlichen Wegen und Plätzen eingehalten werden. Die Tierkörper müssen mit einer mindestens 50 cm starken Erdschicht bedeckt werden.

 

Zuständige Tierkörperbeseitigungsanstalt für den Kreis Viersen ist die

Firma Gustav Denzin GmbH

Tierkörperverwertung

Hardter Straße 400

41748 Viersen

Telefon: 02162/30044

Fax: 02162/350 111

E-Mail: info@kuehleheide.de

Internet: www.kuehleheide.de

Für die Abholung und Beseitigung von tierischen Nebenprodukten und Tierkörpern wird ein privatrechtliches Entgelt durch die Fa. Denzin GmbH erhoben. Die Entgelte können dort erfragt werden.