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Tierschutz

Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.

Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat, muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen und darf die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden.

Des weiteren muss die verantwortliche Person über die für eine angemessene Ernährung, Pflege und verhaltensgerechte Unterbringung des Tieres erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen.

Tierhaltungsformen und der Umgang mit Tieren (z.B. Transport, Schlachtung, Hundehaltung sowie die Haltung von Kälbern, Legehennenn, Schweinen und Pelztieren), werden durch spezielle Vorschriften geregelt. Liegen keine speziellen Rechtsvorschriften über die Haltung einer Tierart vor, werden Leitlinien oder Gutachten bei der amtstierärztlichen Beurteilung zugrunde gelegt.

In begründeten Fällen kann die zuständige Behörde konkrete Maßnahmen zur Verbesserung von Haltungsbedingungen anordnen und bei gravierenden Mängeln auch Tierhaltungsverbote aussprechen. Die Begutachtung von Tierhaltungen erfolgt im Rahmen der gesetzlichen Aufsichtspflicht regelmäßig (z.B. landwirtschaftliche Nutztierhaltungen, Tierheime, Tierhandel einschließlich Viehhandel und –transport), im übrigen aufgrund angezeigter Verstöße.

Weitere Hilfe bieten auch der Tierschutzverein Kreis Viersen e. V. und der Katzenschutzbund Mönchengladbach e. V..

Für einige Betriebe und Einrichtungen, in denen gewerbsmäßig mit Tieren umgegangen wird, besteht eine Erlaubnispflicht nach dem Tierschutzgesetz (siehe auch Angebot „Gewerbsmäßiger Umgang mit Tieren). Voraussetzungen sind unter anderem geeignete Räumlichkeiten und sachkundiges Personal.