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Geschichtliches

Altes schwarz/weiß-Foto: Dampfeisenbahn

Die Bahn hat am Niederrhein Tradition. Sie war Motor der Entwicklung für die Textil- und Baustoffindustrie. Nur 16 Jahre nach der feierlichen Eröffnung der ersten Eisenbahn auf deutschem Boden wurde im Jahr 1851 die 42,2 Kilometer lange Strecke Mönchengladbach – Viersen – Krefeld – Homberg eröffnet. Ein Dampfross schnaufte erstmals durch den Kreis Viersen.

In den weiteren Jahrzehnten folgten neun weitere Bahnverbindungen quer durch das Kreisgebiet. Nahezu jede größere Ortschaft wurde mit der Schiene erschlossen. Auch die erste Schienenverbindung zwischen dem Rheinland und dem Seehafen Rotterdam durchzog zwischen Kaldenkirchen und Viersen das Kreisgebiet. Sie stellt auch heute noch eine wichtige Schienenverbindung dar.

Altes schwarz/weiß-Foto: Kinder steigen in Zug ein

Mit der Verbreitung von PKW und LKW geriet die Bahn mehr und mehr aufs Abstellgleis. Anno 1916 strichen die Verkehrsmanager die erste Bahnverbindung – die Strecke Süchteln-Grefrath.  Viele weitere Verbindungen folgten insbesondere in den beiden Nachkriegsjahrzehnten.

Nur die Hauptverbindungen Venlo - Kaldenkirchen – Viersen – Mönchengladbach, Kempen – Krefeld – Düsseldorf und Mönchengladbach – Viersen – Krefeld sind heute noch in Betrieb. Derzeit bemüht sich der Kreis Viersen intensiv, auf dem Verlauf des ehemaligen Nordkanals die Strecke Kaarster See – Viersen zu reaktivieren und so eine umweltfreundliche Mobilität für die Bürgerinnen und Bürger zu ermöglichen. Die übrigen stillgelegten Trassen bilden nun das Rückgrat für den BahnRadweg Kreis Viersen.