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Radverkehrskonzept

Radverkehrskonzept für den Kreis Viersen

Ziel und Inhalt

Der Radverkehr im Kreis Viersen hat Zukunft und Potenzial. Das belegen die Zahlen der Haushaltsbefragung zur Mobilität, die der Kreis in den Jahren 2016 und 2017 durchgeführt hat.

Das Potenzial soll mit einem kreisweiten Radverkehrskonzept mit Schwerpunkt auf dem Alltagsverkehr gehoben werden. Nach einer umfassenden Bestandsanalyse soll ein flächendeckendes, attraktives überörtliches Netz an Radwegeverbindungen zwischen den Städten und Gemeinden entstehen.

Das Konzept sieht vor, dass Verbesserungsvorschläge, Prioritäten und Umsetzungsschritte erarbeitet werden. Neben der Verbesserung von Radwegen als klassische Maßnahme geht es auch um Vorschläge des Gutachters zu Radservice-Angeboten als Teil des Konzeptes. Der Radverkehr wird hier als System betrachtet, in dem zum Beispiel auch das Thema Fahrradparken Bedeutung hat.

Gezielte Maßnahmen zur Unterstützung des Radverkehrs als umweltfreundliches Verkehrsmittel haben durchweg positive Effekte. Sie helfen, den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren, verlagern den Verkehr hin zu umweltfreundlichen Verkehrsmitteln und machen das Fahrrad als Verkehrsmittel insgesamt attraktiver.

Die Aufstellung des kreisweiten Konzeptes wird begleitet durch eine Öffentlichkeitsbeteiligung, die im Herbst 2018 mittels eines interaktiven Online-Portals stattfinden wird.

Hintergrund

Der Kreis Viersen ist seit 2007 Mitglied der „Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V“ (AGFS). Die kontinuierliche Förderung des Radverkehrs wird nun mit der Erstellung eines kreisweiten Radverkehrskonzeptes weiter forciert.

Der Kreis Viersen hat zudem ein Integriertes Klimaschutzkonzept einschließlich eines Handlungsprogramms erarbeitet und beschlossen. Das nun aufzustellende Radverkehrskonzept konkretisiert und vertieft das Thema Mobilität aus dem bestehenden Integrierten Klimaschutzkonzept. Das Radverkehrskonzept wird als Klimaschutzteilkonzept im Bereich „Klimafreundliche Mobilität in Kommunen“ im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert.

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

  • Titel: Radverkehrskonzept für den Kreis Viersen
  • Laufzeit: 01.04.2018 – 31.03.2019
  • Beteiligte Partner: Kreis Viersen, kreisangehörige Städte und Gemeinden, externe Partner wie zum Beispiel der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club)
  • Förderkennzeichen: 03K07950

Informationen zum vom Bundesumweltministerium beauftragten Projektträger Jülich als Förderstelle erhalten Sie unter : www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen

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