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Infektiöse Anämie bei Pferden

Pferde auf grüner Wiese

In zwei Betrieben mit Pferden in Willich ist jeweils ein Pferd mit der "Ansteckenden Blutarmut" infiziert. Ein entsprechender Verdacht ist durch amtliche Blutuntersuchungen bestätigt worden. Das Veterinäramt des Kreises Viersen hat daraufhin angeordnet, die beiden Tiere einzuschläfern. Die Betriebe wurden gesperrt und es wurden Maßnahmen wie Reinigung und Desinfektionen sowie Insektenbekämpfung zum Schutz der übrigen Pferde angeordnet.

Um die betroffenen Höfe hat das Veterinäramt per Allgemeinverfügung einen Sperrbezirk für Pferde mit einem Radius von einem Kilometer eingerichtet. Im gesamten Sperrbezirk sind ca. 150 Einhufer gemeldet, die nun alle amtstierärztlich untersucht werden müssen. Diese dürfen nun die Höfe nicht verlassen und auch nicht an Ausstellungen, Märkten oder Veranstaltungen ähnlicher Art wie Turnieren teilnehmen. Halter von Einhufern innerhalb des Sperrbezirks sind verpflichtet, ihre Einhufer beim Veterinäramt anzuzeigen.

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