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Asyl - Aufenthaltsgestattung / Duldung

Ausländer/innen, die in das Bundesgebiet einreisen und Asyl begehren, werden zunächst an die zuständige Aufnahmeeinrichtung des jeweiligen Bundeslandes weitergeleitet. Für die Entscheidung über den Asylantrag ist das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zuständig.

Aufenthaltsgestattung

Für die Dauer des Asylverfahrens wird der/die Ausländer/in einer Gemeinde oder Stadt zugewiesen. Von der zuständigen Ausländerbehörde erhält er/sie für die Zeit des Asylverfahrens eine Aufenthaltsgestattung.

Wird der/die Ausländer/in als Asylberechtige/r anerkannt, erteilt die Ausländerbehörde eine Aufenthaltserlaubnis. Bitte setzen Sie sich in diesem Fall zunächst mit Ihrem zuständigen Sozialamt und dem Bürgerservice in Verbindung.

Wird der Asylantrag abgelehnt, muss der/die Ausländer/in das Bundesgebiet verlassen. Reist er/sie nicht freiwillig aus, muss er/sie mit seiner/ihrer Abschiebung rechnen. Eine Abschiebung führt automatisch zu einem befristeten Einreiseverbot in die Schengenstaaten.  

Duldung

Unter bestimmten Voraussetzungen ist die Abschiebung auszusetzen. In diesen Fällen ist dem/der Ausländer/in eine Duldung auszustellen. Die Abschiebung kann auch ausgesetzt werden, wenn dringende humanitäre oder persönliche Gründe oder erhebliche öffentliche Interessen die Anwesenheit im Bundesgebiet erfordern. Die Duldung wird in der Regel für jeweils 3-6 Monate ausgestellt und verlängert. Die Ausreisepflicht bleibt in allen Fällen bestehen.

Beschäftigung von Asylbewerbern und Duldungsinhabern

Die Aufnahme einer Beschäftigung für Asylbewerber und Duldungsinhaber ist grundsätzlich erst nach 3 Monaten Aufenthalt im Bundesgebiet möglich, kann aber auch dann erst nach vorheriger Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit durch die Ausländerbehörde erlaubt werden. Für bestimmte Beschäftigungen und Ausbildungen ist eine Zustimmung nicht erforderlich.

Unter Downloads finden Sie eine Übersicht über den Arbeitsmarktzugang für Asylbewerber und Duldungsinhaber.

Voraussetzung für die Zustimmungsanfrage ist eine Arbeitsplatzzusage. Hierfür benötigt die Ausländerbehörde einen vom Arbeitgeber ausgefüllten Vordruck (s. Downloads). Die Arbeitsgenehmigung bezieht sich immer auf eine konkrete Beschäftigung bei einem bestimmten Arbeitgeber. Ohne die Zustimmung der Agentur für Arbeit kann eine Beschäftigung nicht erlaubt werden. Die Ausländerbehörde ist an die Entscheidung der Bundesagentur für Arbeit gebunden.

Nach 4 Jahren ununterbrochenen erlaubten, geduldeten oder gestatteten Aufenthaltes ist eine Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit nicht mehr erforderlich.

Staatsangehörigen aus den sicheren Herkunftsstaaten Albanien, Bosnien und Herzegowina, Ghana, Kosovo, Mazedonien, ehemalige jugoslawische Republik Montenegro, Senegal und Serbien, die nach dem 31. August 2015 einen Asylantrag gestellt haben, darf während des Asylverfahrens die Ausübung einer Beschäftigung nicht erlaubt werden.

Die Ausübung einer Beschäftigung darf auch nicht erlaubt werden, wenn der/die Ausländer/in sich lediglich in das Bundesgebiet begeben hat, um Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz zu erlangen, oder wenn durch Täuschung oder durch falsche Angaben eine Abschiebung verhindern.

Hinweis

Die Ausstellung einer Aufenthaltsgestattung oder Duldung und deren Verlängerung kann über den Bürgerservice der Wohngemeinde beantragt werden. Gleiches gilt für die Anfragen zur Ausübung einer Beschäftigung.

Teilnahme von geduldeten Schülerinnen und Schülern an Klassenfahrten ins Ausland

Geduldeten Schülern/Schülerinnen kann die Teilnahme an einer Klassenfahrt in einer Schülergruppe in Begleitung einer Lehrkraft einer allgemeinbildenden oder berufsbildenden inländischen Schule ins Ausland ermöglicht werden. Hierzu werden sie in einer Schülersammelliste aufgeführt. Erforderlich ist eine Bestätigung der Schule über den Zeitraum und den Ort der Klassenfahrt unter Angabe der begleitenden Lehrer/innen. Außerdem muss ein biometrisches Passfoto vorgelegt werden.

Die Gebühr beträgt pro Kind 12,- Euro.

Terminvergabe

Persönliche Vorsprachen sind nur nach telefonischer Terminvereinbarung möglich. Hierdurch entfallen lange Wartezeiten und wir können so Ihre Terminwünsche berücksichtigen. Ihren zuständigen Sachbearbeiter finden Sie rechts unter Ansprechpartner.

Bitte haben Sie Verständnis, wenn Sie Ihren Sachbearbeiter nicht immer direkt telefonisch erreichen können. In diesen Fällen befindet er sich im Gespräch mit Publikum. Sofern möglich, wird ein anderer Sachbearbeiter Ihren Anruf übernehmen. Bei ihm können Sie Ihre Telefonnummer zwecks Rückruf hinterlassen.

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