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Flurstück Zerlegung/Sonderung

Bei einer Teilungsvermessung wird ein bestehendes Flurstück durch örtliche Vermessung in zwei oder mehrere neue Flurstücke zerlegt. Durch die Festlegung der Lage der neuen Grenze, der Abmarkung mit Grenzzeichen und der Anerkennung durch die Beteiligten in einer Grenzniederschrift wird die neue Grenze festgestellt.

Die Vermessungsergebnisse werden in das Liegenschaftskataster übernommen (neue Flurstücksnummern, Flächenberechnung, Berichtigung von Liegenschaftskarte und Liegenschaftsbuch) und dem Grundbuchamt mitgeteilt.

Benötigte Unterlagen

Für die Auftragserteilung genügt ein formloser Antrag mit

  • Bezeichnung des Flurstückes (Gemarkung, Flur, Flurstück oder postalische Adresse),
  • Angaben zum Antragsteller inklusive der Telefonnummer für gegebenenfalls notwendige Rücksprachen.

Gebühren

Grundlage für die Gebührenerhebung ist die Vermessungs- und Wertermittlungs­gebührenordnung NRW (VermWertGebO NRW).

Die Gebühr für die Teilungsvermessung ist abhängig von:

  • der Grenzlänge der alten Grenzen, die untersucht werden müssen,
  • der Fläche der neuen Flurstücke und
  • dem beitragsfreien Bodenrichtwert.

Hinzu kommt die Gebühr für die Übernahme der Ergebnisse in das Liegenschaftskataster.

Bearbeitungsdauer

Nach Eingang des Auftrages zur Durchführung einer Teilungsvermessung werden die örtlichen Vermessungsarbeiten in der Regel innerhalb der nächsten zwei Wochen durchgeführt.

Rechtliche Grundlagen

Vermessungs- und Wertermittlungsgebührenordnung (VermWertGebO NRW)

Gesetz über die Landesvermessung und das Liegenschaftskataster (Vermessungs- und Katastergesetz - VermKatG NRW)

Gebührengesetz für das Land Nordrhein-Westfalen – (GebG NRW)

Hinweise

keine