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Natur- und Landschaftsschutzrechtliche Genehmigung beantragen

Natur und Landschaft sind aufgrund ihres eigenen Wertes und als Grundlage für Leben und Gesundheit des Menschen auch in Verantwortung für künftige Generationen im besiedelten und unbesiedelten Bereich zu schützen. Erhebliche Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft sollen vermieden werden. Sind diese nicht vermeidbar, sind sie durch Ausgleichs- oder Ersatzmaßnahmen oder durch einen Ersatz in Geld zu kompensieren.

Bedarf ein Eingriff einer behördlichen Genehmigung, z.B. einer Baugenehmigung oder einer wasserrechtlichen Genehmigung, wird die Kompensation des Eingriffes in dieser Genehmigung geregelt. In anderen Fällen ist eine Genehmigung durch die untere Landschaftsbehörde erforderlich; hier sind insbesondere zu nennen:

  • Leitungsverlegungen im Außenbereich
  • Anlage von Weihnachtsbaumkulturen
  • Baugenehmigungsfreie Baumaßnahmen im Außenbereich (z.B. Zaunanlagen, Hütten)
  • Wegebau im Außenbereich, Befestigung von Flächen
  • Betretungsrechte für Naturschutzgebiete

Hinweise zu den Natur- und Landschaftsschutzgebieten im Kreis Viersen finden Sie hier.

Benötigte Unterlagen

Der Antrag auf Genehmigung eines Eingriffs kann formlos gestellt werden.

In dem Antrag sind sämtliche geplanten Maßnahmen (z.B. bei baulichen Anlagen auch die Zuwegung und/oder Stellfläche etc.) des Vorhabens exakt zu beschreiben (Material, Flächen in m²). Das Vorhaben ist in einem Flurkartenauszug und einem Lageplan graphisch darzustellen.

Der Antrag sollte, wenn möglich, auch Angaben über evtl. Ausgleichsmaßnahmen enthalten (z.B. Flächenbilanzierung - ggf. Ausgleichsbilanzierung).

Gebühren

Die Gebühren bestimmen sich nach dem Verwaltungsaufwand für die Bearbeitung des Antrages.

Bearbeitungsdauer

Im Regelfall bis zu 8 Wochen

Rechtliche Grundlagen

Bundes- und Landesnaturschutzgesetz, Landschaftspläne des Kreises Viersen

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