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Grundstücksvermessung Durchführung

Grenzvermessung

Bei einer Grenzvermessung werden die Grenzen auf der Grundlage der maßgeblichen Unterlagen des Liegenschaftskatasters vor Ort untersucht und überprüft. Fehlende Grenzzeichen werden ersetzt (erneut abgemarkt). An falscher Stelle stehende Grenzzeichen werden entfernt und an der richtigen Stelle abgemarkt.

In einem Grenztermin wird den beteiligten Grenznachbarn das Ergebnis der Grenzvermessung vor Ort angezeigt und erläutert. Mit der Aufnahme einer Grenzniederschrift wird es dokumentiert und beurkundet.

Amtliche Grenzanzeige

Bei einer amtlichen Grenzanzeige werden, wie bei der Grenzvermessung, die Grenzen auf der Grundlage der Unterlagen des Liegenschaftskatasters vor Ort untersucht und überprüft. Dabei wird eine verbindliche Aussage zur Lage der Grenze eines Grundstückes getroffen, dokumentiert und beurkundet. Die Grenzanzeige ist keine Grenzvermessung und wird nicht Gegenstand des Liegenschaftskatasters.

Benötigte Unterlagen

Für die Auftragserteilung genügt ein formloser Antrag mit

  • Bezeichnung des Flurstückes (Gemarkung, Flur, Flurstück oder postalische Adresse) und
  • Angaben zum Antragsteller inklusive der Telefonnummer für ggf. notwendige Rücksprachen.

Gebühren

Die Gebühr für die Grenzvermessung ist abhängig von der Grenzlänge und dem Bodenrichtwert.

Durch die komplexe Gebührenstruktur ist eine Beratung durch das Fachamt notwendig.

 

Bearbeitungsdauer

Nach Eingang des Auftrages zur Durchführung einer Grenzvermessung werden die örtlichen Vermessungsarbeiten in der Regel innerhalb der nächsten zwei Wochen durchgeführt.

Rechtliche Grundlagen

Vermessungs- und Wertermittlungsgebührenordnung (VermWertGebO NRW)

Gesetz über die Landesvermessung und das Liegenschaftskataster (Vermessungs- und Katastergesetz - VermKatG NRW)

Gebührengesetz für das Land Nordrhein-Westfalen (GebG NRW)

Hinweise

keine