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Rettungsdienst

Der Kreis Viersen ist als Träger des Rettungsdienstes nach § 6 Rettungsgesetz NRW verpflichtet, eine bedarfsgerechte und flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Leistungen der Notfallrettung einschließlich der notärztlichen Versorgung und des Krankentransportes sicherzustellen.

Die Versorgung der Bevölkerung im Kreis Viersen mit Leistungen des Rettungsdienstes erfolgt derzeit durch fünf Rettungswachen. Träger dieser Rettungswachen sind die kreisangehörigen Städte Kempen, Nettetal, Viersen, Willich sowie der Kreis Viersen. Sämtliche Rettungswachen sind auch Notarztstandorte. Ergänzend gibt es einen weiteren Notarztstandort in Tönisvorst.

In seiner Funktion als Träger des Rettungsdienstes unterhält der Kreis Viersen gem. § 7 Rettungsgesetz NRW diverse Einrichtungen des Rettungsdienstes. Hierzu gehört bspw. die Kreisleitstelle Notrufe entgegennimmt, Alarmierungen  durchführt und die rettungsdienstlichen Einsätze koordiniert.

Zur Sicherstellung der Luftrettung ist der Kreis Viersen an den Trägergemeinschaften der Rettungshubschrauber Christoph 9 (Duisburg) und Christoph Rheinland (Köln-Bonn) beteiligt.

Nach § 7 Abs. 3 Rettungsgesetz NRW ist der Rettungsdienst in medizinischen Belangen und Angelegenheiten des Qualitätsmanagements von einer Ärztlichen Leitung Rettungsdienst (ÄLRD) zu leiten und zu überwachen. Derzeit ist die Besetzung dieser Funktion über einen Personalgestellungsvertrag mit der Allgemeines Krankenhaus Viersen (AKH) GmbH, Hoserkirchweg 63, 41747 Viersen sichergestellt.

Aufgabe des Rettungsdienstes ist es, neben der Notfallrettung und dem Krankentransport auch bei einem Massenanfall von Verletzten (MANV) das individualmedizinische Versorgungsniveau zu erhalten oder möglichst schnell zu erreichen. Der Träger des Rettungsdienstes trifft Vorbereitungen für den Einsatz zusätzlicher Rettungsmittel und des notwendigen Personals.

In diesem Rahmen hat der Kreis Viersen nach § 7 Abs. 4 Rettungsgesetz NRW Leitende Notärzte und Organisatorische Leitungen Rettungsdienst bestellt und deren Einsatz geregelt.

Zudem hat der Kreis Viersen einen Einsatzplan aufgestellt (MANV-Einsatzplan); dieser Plan wird regelmäßig fortgeschrieben und findet Anwendung bei allen Schadensereignissen, bei denen die Zahl der Betroffenen die Regelversorgung des Rettungsdienstes übersteigt oder das gemeldete Schadensereignis dies erwarten lässt.

Des Weiteren werden zwei Abrollbehälter mit entsprechender Ausstattung zur Erstversorgung von bis zu 50 Verletzten (AB MANV) sowie zur Dekontamination von bis zu 50 Personen (AB V-Dekon) vorgehalten. Zwei Schnelleinsatzgruppen (SEG) können zur Entlastung des Regelrettungsdienstes alarmiert werden, sofern die Zahl der Betroffenen die Regelversorgung des Rettungsdienstes übersteigt oder das gemeldete Schadensereignis dies erwarten lässt.

Sämtliche Notwendigkeiten und Festlegungen für den Rettungsdienst sind im Rettungsdienstbedarfsplan für den Kreis Viersen nach § 12 Rettungsgesetz festgeschrieben.

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