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Afrikanische Schweinepest (ASP)

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine Virusinfektion, von der Haus- und Wildschweine betroffen sind. Sie ist keine Zoonose und daher für den Menschen und auch andere Tierarten völlig ungefährlich.

Hausschweine und Wildschweine, die an der ASP erkranken, haben hohes Fieber und Blutgerinnungsstörungen in der Haut und den Organen. Nahezu alle erkrankten Tiere verenden. Ein Impfstoff ist zurzeit nicht verfügbar.

Das Virus kann durch Lederzecken übertragen werden, die insbesondere auf dem afrikanischen Kontinent und im Mittelmeerraum eine Rolle spielen. In mitteleuropäischen Ländern erfolgt die Übertragung der Krankheit vor allem durch Blut bei direktem Tierkontakt und durch die Aufnahme infizierter Speiseabfälle.

Da die ASP hohe wirtschaftliche Verluste für Schweinehalter verursachen kann, unterliegt sie der Anzeigepflicht und wird demnach in Deutschland nach Maßgabe der Verordnung zum Schutz gegen die Schweinepest und Afrikanische Schweinepest bekämpft.

Wesentlicher Bestandteil der Bekämpfung ist eine frühe Erkennung der Erkrankung.

Tot aufgefundene Wildschweine sind daher dem Veterinäramt unter Tel: 02162-39-1309; E-Mail: veterinaeramt@kreis-viersen.de zu melden. Bitte beachten Sie im Rahmen der Meldung das „Merkblatt für Jagdausübungsberechtigte zur ASP-Früherkennung“.

Die ASP breitet sich seit 2014 in mehreren osteuropäischen Staaten aus. 2017 trat die Seuche zum ersten Mal in Tschechien auf, 2018 dann in Ungarn, Bulgarien und Belgien.

Dass die Seuche infolge von Unachtsamkeit (z.B. Wegwerfen von Speiseabfällen) auch den Sprung nach Deutschland schaffen könnte, ist damit ein ganzes Stück weit wahrscheinlicher geworden.

Das Friedrich-Loeffler-Institut aktualisiert auf seiner Webseite regelmäßig Informationen zur Verbreitung der ASP und entsprechenden Restriktionsgebieten.

 

Weitere Informationen erhalten Sie unter den nebenstehenden Links und bei Ihren Ansprechpartnerinnen.

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