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Kontakt

Niederrheinisches Freilichtmuseum

Am Freilichtmuseum 1
(Hilfsnavigation: Stadionstraße 145)

47929 Grefrath

Tel.: 02158 9173 - 0
Fax: 02158 9173 - 16

freilichtmuseum@kreis-viersen.de

 

Öffnungszeiten:
täglich außer montags
April bis Oktober: 10 bis 18 Uhr
November bis März: 10 bis 16 Uhr

Ostermontag und Pfingstmontag geöffnet, Karfreitag sowie am 24., 25. und 31. Dezember geschlossen

Bitte beachten Sie ggf. abweichende Öffnungszeiten bei Veranstaltungen. Informationen finden Sie unter dem Menüpunkt Aktuell.

Sonderausstellungen

Aktuell

 "Wat is en Dampfmaschin?" Dampfspielzeug und seine Funktionsweise

10. März 2019 - 25. August 2019

Kreideskizze eines Dampfmaschinenmodells.

Lehrer Bömmels bekannte Frage "Wat is en Dampfmaschin?" aus Heinrich Spoerls Roman "Die Feuerzangebowle" soll in der gleichnamigen Sonderausstellung beantwortet werden. Als Ergänzung zur Spielzeugausstellung des Niederrheinischen Freilichtmuseums werden dazu Dampfmaschinenmodelle und andere dampfbetriebene Spielmittel aus dem Museumsdepot der Öffentlichkeit präsentiert. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem die Funktionsweise des Spielzeugs und seiner großen Vorbilder in der Industrie des 18.und 19. Jahrhunderts.

Gefördert wird die Ausstellung von der Stiftung Lore und Wolfgang Hoffmann für Spielzeug- und Kindheitsforschung.

 

Vorschau

Triumph der Maschinen. Technisierung in der Landwirtschaft

15. September 2019 - 16. Februar 2020

Historische Fotografie eines Traktors auf einem Feld.
Foto: CC BY-SA 3.0 Cete
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Dieselschlepper_OE.jpg

Die industrielle Revolution zur Mitte des 19. Jahrhunderts sorgte nicht nur in den städtischen Industriezentren für Veränderungen. Auch auf dem land führten technische Innovationen und neue Anbautechniken zu mehr Erträgen und Arbeitserleichterungen. Doch die Neuerungen brachten auch Angst und Sorge um den eigenen Arbeitsplatz mit sich. Die Ausstellung "Triumph der Maschinen. Technisierung in der Landwirtschaft" findet im Rahmen des Themenjahres "Neuland" des kulturgeschichtlichen Museumsnetzwerks Niederrhein statt und nimmt den Wandel der Landwirtschaft in der Region in den Blick. Dabei zeigt sie neben neuen Maschinen, Düngetechniken und Anbaumethoden auch die Auswirkungen und Veränderungen durch die technisierungen auf die und in der Gesellschaft.

Die Ausstellung wird gefördert durch Mittel des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

 

Archiv

"Drum prüfe, wer sich ewig bindet" – Eine Kulturgeschichte der Hochzeit im Wandel der Zeit

11. November 2018 - 3. Februar 2019

Grußkarte zur Hochzeit mit der Aufschrift "Dieses Herz sei Dir ergeben, - von Vergißmeinnicht, ist es herrlich ganz umgeben, Darum denk an mich."

Die Ehe als Verbindung zweier Menschen ist schon seit der Antike belegt. Im 12. Jahrhundert führte die Kirche das Ehesakrament ein, als einzig "wahres" Verhältnis zwischen Mann und Frau. Verlobungen wurden drei Wochen lang in der Kirche verlesen, bis es zum Austausch der Gelöbnisse vor Zeugen und dem Segen eines Priesters an der Kirchentür kam. Die Heirat, die Ehe und die Liebe spielen auch heute noch eine große Rolle. Insbesondere die Hochzeit wird meist ausgiebig und groß gefeiert. Doch wie verhielt es sich mit dem Verlieben und der Liebe im Laufe der letzten Jahrhunderte? Wer heiratete wen und wann wurde eigentlich die standesamtliche Trauung eingeführt? Ob die niederrheinische Letsch oder das Hochzeitskleid, ob politisch motivierte Eheschließungen oder der Hochzeitslader: sie alle spielen in der Sonderausstellung "Drum prüfe wer sich ewig bindet" eine Rolle und werden samt ihrer Geschichte näher in den Blick gefasst.

 

Von der Kuh ins Kühlregal. Eine Milchausstellung

4. März - 21. Mai 2018

Eine Frau arbeitet an einem Butterfass aus Holz.

Ob Vollmilch, Joghurt oder Käse – Milch und Milchprodukte sind ein wichtiger Bestandteil unserer täglichen Ernährung. In den letzte 150 Jahren haben sich die Produktionswege und Verkaufsmechanismen stark verändert: Aus kleinen Selbstversorgerhöfen entstanden große Wirtschaftsbetriebe, aus einer teils improvisierten Haus-und-Hof-Verarbeitung erwuchs ein enges Netz an Molkereien und Vertriebspartnern. Und auch das öffentliche Bild der Milch wandelte sich von einer Nahrung für Säuglinge und Kleinkinder hin zu einem vielseitigen und wertvollen Lebensmittel. Die Ausstellung zeigt anhand von Fotografien und Objekten die zahlreichen Aspekte der Milchgewinnung, der Milchverarbeitung und des Milchkonsums früher und heute. Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt des LVR-Freichtmuseums Lindlar, der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V. und des Vereins Milch und Kultur Rheinland und Westfalen e.V.

 

Niers - ein Fluss im Laufe der Zeit

15. Oktober 2017 - 28. Januar 2018

Der Fluss Niers im Nebel.

Über 113 Kilometer durchfließt die Niers als Flachlandgewässer vom Quellgebiet bei Erkelenz bis zur Mündung in die Maas unser Gebiet.

Im Laufe ihrer langen Geschichte erfuhr die Niers immer wieder Veränderungen durch den Menschen. Die Sonderausstellung zeichnet diese Entwicklung vom wild mäandrierenden zum begradigten Fluss nach. Dabei steht die unterschiedliche Nutzung der Niers als Territorialgrenze, zum Antrieb von Wassermühlen, als Abwasserkanal der Industrie bis zum heutigen Naherholungsgebiet mit ihrer Tier- und Pflanzenwelt im Mittelpunkt. Auch die Bestrebungen der Wasserbauverbände zur Renaturierung werden thematisiert.

Finanziert wird das Ausstellungsprojekt im Rahmen des 90jährigen Jubiläums durch Fördermittel des Niersverbandes.

 

"Tri-Tra-Trullala" - Kasper in der Dorenburg

25. Juni - 24. September 2017

Handpuppen des Kaspertheaters

Ursprünglich in Persien beheimatet, gelangte das Handpuppenspiel im 12./ 13. Jahrhundert mit den Kreuzzügen auch nach Mittel- und Westeuropa. Seitdem hat es seinen festen Platz auf Theaterbühnen und in Kinderzimmern. Im 15. Jahrhundert betrat in den teils belehrenden, teils belustigenden Theaterstücken eine komische Figur die Bühne, die uns heute in Deutschland als Kasper bekannt ist. Nicht immer diente er dabei der Kinderunterhalter, sondern zielte mehr auf die Unterhaltung von Erwachsenen ab. Die Ausstellung "Tri-Tra-Trullala. Kasper in der Dorenburg" stellt die Entwicklung des Kasperletheaters im Allgemeinen und die des Kaspers im Besonderen vor. Welche Charaktereigenschaften wurden der Figur im Laufe der Geschichte zugeschrieben, wie verlief die Produktion der Puppen und welche Formen des Kaspers gibt es heute noch? Mit Handpuppen aus der Sammlung von Irmgard Pastors aus Viersen zeigt das Niederrheinische Freilichtmuseum verschiedene Aspekte des Handpuppentheaters auf und lädt auch zum Mitspielen ein.

Im Rahmen der Ausstellung wird am 16.07., 23.07., 30.07., 06.08., 20.08. und dem 10.09. je um 15 Uhr das KASPERTRIO im Museum ein Kinder-Puppentheaterstück aufführen. Das Stück dauert inklusive Pause etwa 60 Minuten. Der Eintritt beträgt 5 Euro pro Person zzgl. Museumseintritt (Kinder bis einschließlich 17 Jahren haben am Wochenende freien Eintritt).

 

Vom Wandern, Laufen und Marschieren. Niederrheinische Ge(h)hschichten

5. März - 5. Juni 2017

Plakat zur Sonderausstellung: Niederrheinisches Ge(h)schichten

Neben seiner Funktion als Fortbewegungsart besitzt das Gehen auch große kulturelle Bedeutung. Eine Vielzahl unterschiedlich motivierter Formen des Gehens wird sogar mit eigenen Begrifflichkeiten benannt: Der religiöse Mensch pilgert, der Soldat marschiert und der Erholungssuchende wandert. Diesem kulturgeschichtlichen Aspekt des Gehens widmet sich die Ausstellung "Vom Wandern, Laufen und Marschieren. Niederrheinische Ge(h)schichten". Sie zeigt die Besonderheiten unterschiedlicher Spielarten des Gehens anhand konkreter Beispiele vom Niederrhein auf. So finden sich die Protestmärsche gegen das geplante Atomkraftwerk in Kalkar der 1970/80er Jahre genauso wie die Fußpilger, die alljährlich die kleinen und großen Wallfahrten am Niederrhein begehen oder die zahlreichen Soldaten, die im Laufe der vergangenen Jahrhunderte unter den verschiedensten Flaggen am Niederrhein aufmarschierten.

Die Ausstellung ist der Auftakt zum Themenjahr "Unterwegs" des Museumsnetzwerks Niederrhein und bis zum 5. Juni 2017 zu sehen. 

 

Eisblumen und Schneewehen - Freud und Leid im Winter

30. Oktober 2016 - 29. Januar 2017

Historische Aufnahme einiger Männer, die Schnee von der Straße räumen.

Foto: Robert Vietoris, Kempen

Bis ins 19. Jahrhundert hinein war der Winter eine unwirtliche und kalte Jahreszeit: Dunkelheit, Eis und Schnee konnte man sich nur schwer entziehen. Erst mit der Industrialisierung und der damit einhergehenden Modernisierung erhielten viele Häuser elektrisches Licht und verbesserte Heizmöglichkeiten. Die Winter wurden heller und wärmer.

Doch wie waren die Winter hier am Niederrhein genau? Wie lebten die Menschen in dieser entbehrungsreichen Zeit? Wie verbrachten sie ihren Alltag und schützten sich und ihre Häuser vor der Kälte und Nässe der Wintermonate? In der Ausstellung "Eisblumen und Schneewehen - Freud und Leid im Winter" wagt das Niederrheinische Freilichtmuseum den Versuch, einen Einblick in das vergangene Alltagsleben der Menschen in den Tagen zwischen November und Februar zu werfen. Zwischen Winterarbeit und kalten Wohnstuben kamen aber auch die Freuden des Winters nicht zu kurz: Eislaufen, Schlitten- und Skifahren sorgten für unbeschwerte Momente bei Minusgraden.

Das Prinzip Baukasten - Vom Holzklotz zum Plastikstein

3. Juli - 2. Oktober 2016

Aus Bausteinen zusammengesetzte Burg.

Illustration: Magnus Siemens

Seit seiner Erfindung Ende des 18. Jahrhunderts hat der Baukasten nichts von seiner Faszination verloren. Waren die Kästen zunächst mit Bauelementen aus Holz und Stein bestückt, erschienen Anfang des 20. Jahrhunderts auch Metallbaukästen. Deren Bauteile erreichten aufgrund der festen Verbindung mittels Schrauben und Muttern eine Stabilität, die bei ihren hölzernen und steinernen Vorgänger nichtgegeben war. Etwa seit 1950 beinhalten Baukästen vor allem Bauelemente aus Kunststoff, die mit Hilfe von Stecksystemen miteinander verbunden werden.

Die Studioausstellung „Das Prinzip Baukasten - Vom Holzklotz zum Plastikstein" zeigt in Ergänzung zum Spielzeugmuseum des Niederrheinischen Freilichtmuseums eine kleine Geschichte dieses Spielmittels. Zu sehen sind zahlreiche bisher im Museumsdepotgehütete Baukästen: prominente Vertreter wie der Anker-Steinbaukasten oder der Metallbaukasten der Firma Märklin ebenso wie weniger bekannte Systeme namens „Construction" oder „Plasticant". Gefördert wird die Ausstellung von der Stiftung Lore und Wolfgang Hoffmann für Spielzeug- und Kindheitsforschung.

 

"Da selbsten ein Anfang zu brennen gemacht"
Aberglaube und Hexenwahn am Niederrhein

6. März - 5. Juni 2016

Blick in die Ausstellung. Im Vordergrund ist ein Schädel eines Pestopfers zu sehen.
Foto: © Grafschafter Museum Moers.

Schon Antike und Mittelalter kannten die Vorstellung von Zauberern und Zauberinnen. Doch erst die Neuzeit prägte eine Hexenlehre aus, die sich seit Mitte des 15. Jahrhunderts verbreitete: Es ging jetzt um Teufelspakt,Teufelsbuhlschaft, Hexensabbat, Hexenflug und Schadenzauber. Das 1486/87 durch den päpstlichen Inquisitor Heinrich Kramer veröffentlichte Werk Malleus maleficarum („Hexenhammer“) führte auch am Niederrhein zu einer vermehrten Anzahl von Hexenprozessen. Lange glaubte man, dass der Niederrhein mit Ausnahme des Kurfürstentums Köln - dem Zentrum der Hexenverfolgung im Alten Reich - von den Exzessen der Hexenverfolgung weitgehend verschont geblieben wäre. Doch neuere Forschungen zeigen, dass auch in den übrigen niederrheinischen Herrschaftsgebieten zahlreicheHexenverfolgungen stattfanden.

Die vom Grafschafter Museum im Moerser Schloss konzipierte Ausstellung „Da selbsten ein Anfang zu brennen gemacht. Aberglaube und Hexenwahn am Niederrhein“ gewährt einen detaillierten Einblick in die Hexenverfolgung am Niederrhein zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert. Dabei werden die Entwicklung der frühneuzeitlichen Hexenlehre, die Abläufe der peinlichen Befragungen und der Hexenprozesse, die Hinrichtungen der Angeklagten sowie zahlreiche Einzelschicksale beschuldigter Frauen und Männer thematisiert.

 

Kalte Tage, raue Nächte
Winterbräuche am Niederrhein

5. November 2015 - 7. Februar 2016

Plakat zur Studioausstellung

Der Laternenumzug zu St. Martin, das weihnachtliche Schmücken der Wohnung oder das Feuerwerk zu Silvester: wir alle verbinden mit der Winterzeit zahlreiche Bräuche und Gepflogenheiten. Am Leben erhalten werden diese durch die Menschen, die sie über Generationen hinweg weitergeben. Dies geschieht ganz persönlich im Kreise der Familie und Freunde, aber auch öffentlich in Form von Vereinen. Immer wieder kommt es aber auch vor, dass ein Brauch nicht mehr aktiv gepflegt wird. Dann bleibt er im besten Falle in Form mündlicher oder schriftlicher Überlieferungen erhalten oder er geht verloren.

Der vom Niederrheinischen Freilichtmuseum hergestellte, etwa halbstündige Interviewfilm "Kalte Tage, raue Nächte. Winterbräuche am Niederrhein" dokumentiert, wie unterschiedliche Winterbräuche am Niederrhein gepflegt werden und wurden. Zu Wort kommen von der Professorin bis zum Schulkind Menschen aus der Region, die sich als Experten für "ihren" Brauch erwiesen haben. Ergänzt werden die Interviews durch Foto- und Filmaufnahmen, die einen Einblick in die aktive Pflege der behandelten Winterbräuche erlauben.

Der Film wird bis zum 7. Februar 2016 täglich im Eingangsgebäude des Museums vorgeführt. Außerdem ist er im Museumsshop für 4,50 Euro käuflich zu erwerben.

 

Busy Girl
Barbie macht Karriere

11. Oktober 2015 - 31. Januar 2016

Zwei Barbiepuppen in Piloten- und Stewardessenuniform mit Accesoires

Die Barbiepuppe ist bis heute eines der meistverkauften Spielzeuge weltweit. Die Blondine und ihre Freunde sind dabei nicht unumstritten. Ein häufig vorgebrachter Vorwurf lautet, dass Barbie sich weiblicher Rollenklischees bediene und dadurch eine falsche Identifikationsfigur für junge Mädchen darstelle.

Tatsächlich nahm die Barbiepuppe im Laufe ihrer über 50-jährigen Geschichte aber auch eine Vorreiterstellung ein. Im Laufe der Jahre war sie nicht nur ein Model zum Kleiderwechseln und Spielen, sondern wurde immer wieder in neuen Berufsbildern auf den Spielzeugmarkt gebracht, welche zu dieser Zeit oft nicht dem gesellschaftlichen Frauenbild entsprachen. Ob Ärztin oder Astronautin, Paläontologin oder Präsidentin, Lehrerin oder Rockstar - das Angebot war vielfältig.

Die Ausstellung "Busy Girl - Barbie macht Karriere" zeigt die Entwicklung der Puppe von der deutschen Bild-Lilly zur weltweit vermarkteten Barbie und nimmt dabei auch gesellschaftspolitische Entwicklungen in den Focus. Die Ausstellung wurde von den Sammlerinnen Bettina Dorfmann und Karin Schrey konzipiert und zeigt viele Stücke aus ihrem Privatbesitz, die es als weltgrößte Sammlung sogar ins "Guinnessbuch der Rekorde" geschafft haben.

 

Kopfsache
Zur Kulturgeschichte der Haare

8. März - 31. Mai 2015

Gemälde eines jungen Mädchens, das sich an einem Waschtisch die Haare flechtet
Foto: Wikimedia Commons

Haare spielen in unserem Leben eine wichtige Rolle. Sie markieren die Zugehörigkeit zu einer gesellschaftlichen oder religiösen Gruppe, demonstrieren Normen und Werte einer Gemeinschaft sowie die Individualität des Einzelnen. Als fester Bestandteil des Körpers sind Haare auf vielfältige Weise in Länge, Form und Farbe wandelbar und auf dem Kopf für jeden sichtbar, schnell als soziales Zeichen zu erkennen.

Die Ausstellung "Kopfsache" thematisiert die unterschiedlichsten Funktionen der Haare in der Geschichte, in Religionen und Erzählungen, aber auch ihre historische Bedeutung als Statussymbol oder Herrschaftszeichen. Darüber hinaus wird die Geschichte der Frisur als Modeobjekt und politisches Statement behandelt, die "Pilzköpfe", "langhaarige Hippies" und "Skinheads" hervorbrachte.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen, der zum Preis von 5,95 Euro erhältlich ist.