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Organisationseinheit

  • Abteilung Pflege, Besondere soziale Leistungen
    Rathausmarkt 3
    41747 Viersen

    Servicezeiten:
    Montag bis Freitag 09:00 Uhr – 16:00 Uhr
  • Stadt Viersen
    Rathausmarkt 1
    41747 Viersen

Ansprechpartner

  • Dohmen, Helmut
    Betreuung für volljährige Personen, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung
    Telefon: 02162 39-1717
  • Elbin, Britta
    Betreuung für volljährige Personen, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung
    Telefon: 02162 39-1622
  • Hetke, Christine
    Betreuung für volljährige Personen, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung und berufliche und ehrenamtliche Betreuungsführung
    Telefon: 02162 39-1997
  • Kolb, Cornelia
    Betreuung für volljährige Personen, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung
    Telefon: 02162 39-1587
  • Lunau, Sabine
    Betreuung für volljährige Personen, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung
    Telefon: 02162 39-1834
  • Ruh, Svenja
    Betreuung für volljährige Personen, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung
    Telefon: 02162 39-1967
  • Thiele, Herbert
    Betreuung für volljährige Personen, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung
    Telefon: 02162 39-1585

Betreuungsstelle

Die Betreuungsstelle ist Ansprechpartner für alle Bürgerinnen und Bürger des Kreisgebietes außer der Stadt Viersen.

Betreuung für volljährige Personen nach dem Betreuungsgesetz

Was bedeutet die Betreuung einer volljährigen Person?

Unter Betreuung im Sinne des Betreuungsrechts wird die rechtliche Betreuung verstanden. Diese ist abzugrenzen von der sozialen oder gesundheitlichen Betreuung (z.B. Pflege durch Angehörige oder Pflegedienste).

Eine rechtliche Betreuung benötigen Erwachsene, die wegen ihrer psychischen Krankheit oder ihrer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung ihre Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht selbst regeln können. In eine solche Lage kann jeder Mensch schon durch Unfall, Krankheit oder Alter geraten.

Es kann Vermögens-, Renten- oder Wohnungsprobleme, aber auch Fragen der Gesundheitsfürsorge oder des Aufenthalts betreffen. Dabei muss zunächst festgestellt werden, ob für die betroffene Person nicht andere Hilfsmöglichkeiten bestehen. So kann man durch eine sogenannte „Vorsorgevollmacht“ im Vorfeld eine oder mehrere Personen zur Erledigung seiner rechtlichen Angelegenheiten benennen. Wer diese Vorsorgemaßnahme nicht getroffen hat, braucht einen vom Gericht bestellten Betreuer, der beim Amtsgericht beantragt werden muss. Kontaktadressen nennen Ihnen gerne die nebenstehenden Ansprechpartner.

Als Betreuer ist man für die Abwicklung der rechtsgeschäftlichen Angelegenheiten des Betreuten und die Organisation von notwendigen Hilfen zuständig. Die Wünsche und der Wille des Betreuten stehen dabei immer im Mittelpunkt.

Durch das Inkrafttreten des Betreuungsgesetzes im Jahre 1992 wurde die Entmündigung einer Person abgeschafft und durch die rechtliche Betreuung ersetzt. Eine Entmündigung hatte zur Folge, dass die betroffene Person einem Kind unter 7 Jahren gleichgestellt wurde. Die rechtliche Betreuung hat hingegen keinen Einfluss auf die Geschäftsfähigkeit des Betreuten und im Gegensatz zur Entmündigung kommt dem Selbstbestimmungsrecht des Betreuten heute eine sehr große Bedeutung zu.

Noch Fragen?

Bei Fragen zum Betreuungsrecht – z.B. zu den Voraussetzungen einer Betreuungseinrichtung, dem gerichtlichen Verfahren oder dem Vorgehen bei der Betreuerauswahl - können Sie sich gerne an die nebenstehenden Ansprechpartner wenden.

Ansprechpartner: Frau Elbin, Frau Hetke, Frau Kolb, Frau Lunau, Herr Dohmen, Herr Thiele

Links und Downloads

Berufliche Betreuungsführung

Betreuungen sollen vorrangig ehrenamtlich geführt werden. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass sich kein geeigneter Familienangehöriger zur Übernahme der rechtlichen Betreuung bereit erklärt und auch kein geeigneter anderer ehrenamtlicher Betreuer zur Verfügung steht. In diesen Fällen ist die Betreuungsstelle auf einen Pool zur Verfügung stehender Berufsbetreuer angewiesen.

Berufsbetreuer – ein Job für mich?

Welche Anforderungen ein Berufsbetreuer erfüllen sollte, können Sie unter dem Download „Anforderungsprofil Berufsbetreuer“ nachlesen. Bei Interesse an dieser verantwortungsvollen und vielseitigen Tätigkeit können Sie sich gerne an die nebenstehende Ansprechpartnerin wenden.

Wenn Sie bei der Betreuungsführung Hilfe benötigen

Die Betreuungsstelle ist dazu verpflichtet, Betreuer auf deren Wunsch bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben zu beraten und zu unterstützen. Neben den Hilfestellungen, die Sie unter den Downloads und Links finden, können Sie daher auch die nebenstehende Ansprechpartnerin um Rat und Unterstützung in allen Fragen der Betreuungsführung bitten.

Ansprechpartnerin: Frau Hetke

Links und Downloads

Ehrenamtliche Betreuungsführung

Die rechtliche Betreuung soll grundsätzlich ehrenamtlich erfolgen. In den meisten Fällen werden Betreuungen durch Familienangehörige oder andere nahestehenden Personen ehrenamtlich geführt. Ist jedoch im Bereich der Familie eine solche Person nicht vorhanden oder bereit, eine Betreuung zu übernehmen, greift die Betreuungsstelle in geeigneten - in der Regel eher einfachen Betreuungsfällen - auf ehrenamtliche Betreuer außerhalb des familiären Bereichs zurück.

Betreuer – eine ehrenamtliche Tätigkeit für mich?

Haben Sie etwas Zeit? Suchen Sie eine vielseitige Tätigkeit, bei der Sie sich sozial engagieren können? Sind Sie motiviert, hilfsbedürftigen Menschen bei der Erledigung ihrer Angelegenheiten zu helfen?

Dann könnte das Amt des ehrenamtlichen Betreuers das Richtige für Sie sein. Sprechen Sie bei Interesse die nebenstehende Ansprechpartnerin der Betreuungsstelle des Kreises Viersen oder die umliegenden Betreuungsvereine (s. Downloads/Links) an. Dort werden Ihnen Ihre Fragen rund um das Ehrenamt des Betreuers beantwortet.

Wenn Sie bei der Betreuungsführung Hilfe benötigen

Die Betreuungsstelle ist dazu verpflichtet, Betreuer auf deren Wunsch bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben zu beraten und zu unterstützen. Neben den Hilfestellungen, die Sie unter den Downloads und Links finden, können Sie daher auch die nebenstehende Ansprechpartnerin um Rat und Unterstützung in allen Fragen der Betreuungsführung bitten.

Ansprechpartner: Frau Hetke

Links und Downloads

Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung

Vorsorgevollmachten, Betreuungs- und Patientenverfügungen sind Mittel, die eine selbstbestimmte Lebensführung auch dann ermöglichen, wenn man durch einen Unfall, Krankheit oder Alter in seiner Einsichts- und Handlungsfähigkeit eingeschränkt ist.

Vorsorgevollmacht

Mit einer Vorsorgevollmacht können Sie eine Person Ihres Vertrauens in die Lage versetzen, Sie in einzelnen oder allen Angelegenheiten rechtswirksam zu vertreten, sofern Sie selbst dazu nicht mehr in der Lage sind. Ihr Ehepartner oder ihre Kinder können dies nicht automatisch, sondern benötigen entweder eine Vorsorgevollmacht oder müssen zum Betreuer bestellt werden!

Wer eine Vorsorgevollmacht erteilt hat, kann damit eine Betreuerbestellung vermeiden. Bedenken Sie bei der Auswahl Ihrer Vertrauensperson, dass diese grundsätzlich - im Gegensatz zu einem bestellten Betreuer - nicht durch den Staat hinsichtlich einer missbräuchlichen Verwendung Ihrer Vollmacht kontrolliert wird. Die vollmachtgebende Person muss zum Zeitpunkt der Erteilung der Vorsorgevollmacht geschäftsfähig sein.

Betreuungsverfügung

Mit der Betreuungsverfügung kann man festlegen, wen das Gericht im Falle der Erforderlichkeit einer Betreuungseinrichtung als Betreuer bestellen oder auch auf gar keinen Fall bestellen soll. Das Gericht hat den Wünschen der betroffenen Person zu entsprechen, es sei denn, sie würden ihrem Wohl entgegenstehen. Es kann in der Betreuungsverfügung auch festgehalten werden, welche Wünsche und Gewohnheiten bei der Betreuungsführung respektiert werden sollen.

Patientenverfügung

In der Patientenverfügung können Sie schriftlich für den Fall der Einwilligungsunfähigkeit im Voraus festlegen, ob und wie Sie in konkret beschriebenen Krankheitszuständen ärztlich behandelt werden möchten. Ein Gespräch mit Ihrem Arzt des Vertrauens wird dringend empfohlen.

Beglaubigung von Vorsorgevollmachten und Betreuungsverfügungen

Die Betreuungsstelle ist neben Notaren befugt, auf Vorsorgevollmachten oder Betreuungsverfügungen die Echtheit Ihrer Unterschrift öffentlich zu beglaubigen. Dies ist zwar zur Wirksamkeit der Vollmacht nicht unbedingt erforderlich, kann jedoch Zweifel an der Unterschrift des Vollmachtgebers im Rechtsverkehr ausräumen. Sollten Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch machen wollen, vereinbaren Sie hierzu bitte einen Termin mit einem der nebenstehenden Ansprechpartner. Die Gebühr für die öffentliche Beglaubigung ist gesetzlich festgelegt und beträgt 10€.

Noch Fragen?

Die umliegenden Betreuungsvereine (s. unter „ehrenamtliche Betreuungsführung“) und  die nebenstehenden Ansprechpartner stehen Ihnen bei Fragen zu den o.g. Vorsorgemöglichkeiten zur Verfügung.

Ansprechpartner: Frau Elbin, Frau Hetke, Frau Kolb, Frau Lunau, Herr Dohmen, Herr Thiele

Links und Downloads