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Hundehalter - Informationen

Hund

Nicht angeleinte oder gar unbeaufsichtigte, frei laufende Hunde in Wald, Feld und Flur stellen eine Gefahr für Wildtiere und deren Nachwuchs dar. Besonders betroffen sind bodennah brütende Vögel und ihre Gelege (z.B. Kiebitz, Feldlerche) sowie andere junge Säugetiere wie beispielsweise Feldhasen und auch Rehkitze.

Auch das mutwillige Beunruhigen von wild lebenden Tieren ist untersagt. Das gilt zu allen Jahreszeiten und trifft für alle hier wild lebenden Tiere zu, also auch für die bei uns nur rastenden und überwinternden Zugvögel. Die untere Naturschutzbehörde wendet sich deshalb an Sie als Hundehalter bzw. Hundehalterin mit der Bitte, in der freien Landschaft und im Wald - und insbesondere in den besonders geschützten Natur- und Landschaftsschutzgebieten, für die spezielle Rechtsvorschriften gelten - Hunde nur angeleint spazieren zu führen.

Als Tierliebhaber werden Sie sicherlich Verständnis für diese Schutzvorschrift aufbringen und im Sinne des Tier-, Natur- und Artenschutzrechtes Ihren Hund angeleint mit sich führen.

Verstöße gegen die Anleinpflicht können mit empfindliche Geldbußen geahndet werden. Es finden regelmäßig Kontrollen statt.

Einschlägige Vorschriften für das Spazierengehen mit Hunden

  • Landeshundegesetz NRW
    Nach diesen Bestimmungen sind zur Vermeidung von Gefahren Hunde an der Leine zu führen u.a. in innerörtlichen Bereichen mit Publikumsverkehr (z.B. in Fußgängerzonen, in Parks, Grünanlagen, Kinderspielplätzen, bei öffentlichen Versammlungen und Veranstaltungen, in öffentlichen Gebäuden etc.)
  • Ortsrecht der Gemeinden und Städte
    Die Regelungen in ordnungsbehörlichen Verordnungen der örtlichen Ordnungsbehörden besagen i.d.R., dass Hunde auf Verkehrsflächen, in Anlagen und in bebauten Gebieten an der Leine zu führen sind.
  • Landesnaturschutzgesetz NRW und Bundesnaturschutzgesetz
    Es ist u.a. verboten, wild lebende Tiere mutwillig zu beunruhigen oder ohne vernünftigen Grund zu fangen, zu verletzen oder zu töten.
  • Festsetzungen in den Landschaftsplänen des Kreises Viersen. In den Naturschutzgebieten des Kreises Viersen ist es generell verboten, Hunde frei laufen zu lassen.
  • § 2 Landesforstgesetz NRW
    Im Wald dürfen Hunde außerhalb von Wegen nur angeleint mitgeführt werden; dies gilt nicht für Jagdhunde im Rahmen ihrer jagdlichen Tätigkeit sowie für Polizeihunde.
  • § 25 (4) Landesjagdgesetz NRW
    Die zur Ausübung des Jagdschutzes berechtigten Personen sind befugt .... wildernde Hunde .... abzuschießen. Als wildernde gelten Hunde, die im Jagdbe zirk außerhalb der Einwirkung ihres Führers Wild aufsuchen, verfolgen oder reißen .... Die Befugnis erstreckt sich nicht auf Hunde ...., die sich in Fallen gefangen haben, es sei denn, die unverzügliche Tötung ist aus Gründen des Tierschutzes geboten. Sie gilt auch nicht gegen Hirten-, Blinden- und Polizeihunde, soweit sie als solche kenntlich sind und solange sie von dem Berechtigten zum Dienst angewandt werden oder sich aus Anlass des Dienstes vorübergehend der Einwirkung ihres Führers entzogen haben.

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