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Natur- und Landschaftsschutzgebiete im Kreis Viersen

Naturschutzgebiete (NSG)

Im Kreis Viersen gibt es derzeit 38 ausgewiesene Naturschutzgebiete mit einer Flächengröße von insgesamt 5.168 ha. Dies entspricht etwa 9,17 Prozent der Fläche des Kreises Viersen. Zu den bekanntesten Naturschutzgebieten gehören das NSG Brachter Wald (1.397 ha), das NSG Krickenbecker Seen und Kleiner DeWittsee (718 ha), das NSG Elmpter Schwalmbruch (295 ha) oder das NSG Salbruch (327 ha).

Die Festsetzung der Naturschutzgebiete erfolgt im Rahmen der Landschaftsplanung und dient vor allem der Erhaltung, Entwicklung oder Wiederherstellung von Lebensstätten, Biotopen oder Lebensgemeinschaften bestimmter wild lebender Tier- und Pflanzenarten. Innerhalb der Naturschutzgebiete wird dem Schutz dieser Lebensräume besondere Priorität eingeräumt. Alle Handlungen, die zu einer Zerstörung, Beschädigung oder Veränderung der Naturschutzgebiete oder seiner Bestandteile oder zu einer nachhaltigen Störung führen können, sind verboten. Die Ver- und Gebotsbestimmungen sind in den jeweiligen Landschaftsplänen festgesetzt. Besucher der Gebiete werden darauf hingewiesen, dass es u.a. verboten ist

  • Wildwachsende Pflanzen und Pilze zu beschädigen oder zu entnehmen,
  • Wild lebende Tiere mutwillig zu beunruhigen, zu fangen oder zu töten,
  • Das Gebiet außerhalb der befestigten oder besonders gekennzeichneten Wege zu betreten oder zu befahren,
  • Außerhalb gekennzeichneter Flächen zu parken,
  • Hunde frei laufen zu lassen (auch nicht auf den Wegen) - Anleinpflicht,
  • Zu zelten oder zu lagern oder Feuer zu machen.

Zuwiderhandlungen können ordnungsbehördlich mit Verwarn- oder Bußgelder geahndet werden. Es finden regelmäßig Kontrollen statt.

Für die Betreuung der Gebiete ist die Untere Naturschutzbehörde zuständig. Sie wird in einigen Gebieten durch die Biologische Station unterstützt.

 

Landschaftsschutzgebiete (LSG)

Etwa 31,15 % der Kreisfläche sind als Landschaftsschutzgebiete ausgewiesen. Es handelt sich um 57 Gebiete mit einer Gesamtfläche von 17.448 ha. Das größte Landschaftsschutzgebiet ist das LSG Happelter Heide (Schwalmtal/Nettetal) mit 2.102 ha, das kleinste das LSG Kranenbachniederung mit nur 9,2 ha. In diesen Bereichen soll vor allem die Vielfalt, Eigenart und Schönheit der Kulturlandschaft und das Landschaftsbild -  auch wegen der besonderen Bedeutung für die Erholung des Menschen geschützt werden. Die Regelungen sind daher nicht so streng, wie in den Naturschutzgebieten. Aber auch hier gilt beispielsweise, dass das Parken nur auf ausgewiesenen Stellflächen erlaubt ist.

Eine Karte der aktuellen Natur- und Landschaftsschutzgebiete des Kreises Viersen steht Ihnen als download zur Verfügung.

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