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Venlo - Nederweert

Streckenportrait

Von Venlo zum Zuid-Willemsvaart

Radfahrer

Wer in Venlo in die Fietsallee einsteigt, sollte zunächst einen Besuch im Limburgs Museum einplanen, denn hier wird in eindrucksvoller Architektur eine abwechslungsreiche Ausstellung zur regionalen Kultur präsentiert. Vielleicht folgen Sie ja auch noch dem Lockruf der vielen Straßencafès mit ihrem einladenden Ambiente.

In der Innenstadt überquert die Fietsallee zunächst die Maas und verlässt Venlo in Richtung Maasbree. Kurz hinter Blerick trifft man in dem Dörfchen Boekend auf ein ca. 500 Meter langes und ca. 15 Meter breites Stück des alten Kanalbettes, dessen seitlich angrenzende Erdwälle mit Bäumen und Sträuchern bewachsen sind. Lassen Sie sich im weiteren Verlauf der Route durch die weite, offene Landschaft führen und genießen Sie die vielseitige Flora im Maastal.

Auch in Maasbree erinnern Bodenprofile in den Feuchtwiesen an die im Jahre 1809 begonnenen Baumaßnahmen am Nordkanal. Die Arbeiten wurden ausschließlich von Hand durchgeführt und das ausgegrabene Erdreich wurde parallel zum Kanalbett aufgeworfen. Diese Bodenerhebungen sollten als Treidelweg für Pferde dienen, von denen die Schiffe gezogen werden sollten. In der Gemeinde Bree, wie Maasbree früher genannt wurde, waren damals rund 3.000 Arbeiter aus anderen Regionen beim Kanalbau im Einsatz. Das Dorf selbst hatte kaum 1.000 Einwohner. Die Arbeiter sollten bei der Bevölkerung untergebracht werden, was sehr häufig Anlass zu Streitigkeiten gab.

Tour-Impressionen

Deutliche Spuren des Kanalverlaufs sind ebenfalls noch entlang der Landstraße zwischen Maasbree und Helden erkennbar, unter anderem in "het Heeske". An der Südseite der Straße N 275 fließt heute ein Bach, wo einst der Nordkanal geplant war. An einigen Stellen hat dieser Bach die Breite des Nordkanals und entlang der gesamten Strecke haben sich besonders schöne und vielseitige Naturgebiete entwickelt.

Bei Einstellung des Kanalbaus ließ man das Kanalbett einfach offen liegen. Und während im nördlichen Teil das Bett immer trocken geblieben ist, enthielt der Kanal zwischen Heeske und Helden Wasser. Südlich des Dorfes Koningslust ist der Kanalverlauf noch immer an den Waldstücken und den Feuchtgebieten im Naturgebiet Vlakbroek zu erkennen.

In Beringe markiert ein Monument, das Napoleon gewidmet ist, den Endpunkt des damals realisierten Teils des Nordkanals, dessen letztes Teilstück hier vor rund 200 Jahren ausgeschachtet wurde. Und wer beim Radeln entlang des schnurgerade ausgebauten Kanals aufmerksam die Landschaft beobachtet, kann auch in Meijel Reste des unvollendeten Kanals sehen.

In Nederweert trifft der Nordkanal schließlich auf den Zuid-Willemsvaart. Hier endet die Fietsallee und der Ausflug in napoleonische Zeiten. Zum Abschluss der Tour sei noch ein Besuch des Freilichtmuseums Eynderhoof empfohlen, wo alte Handwerke vorgeführt werden und Ausstellungen über das Leben und Arbeiten auf dem Bauernhof in früheren Zeiten informieren.

Sehenswert

Rund um die Fietsallee gibt es viel zu entdecken! Erleben Sie Sehenswertes an der Strecke und attraktive Abstecher ein paar Pedaltritte abseits der Route. Es ist jeweils die Entfernung zur Route angegeben.

LIMBURGS MUSEUM

LIMBURGS MUSEUM

Keulsepoort 5, Venlo

Das Museum erzählt anhand zwölf thematischer Präsentationen die Geschichte Limburgs von den prähistorischen Jägern bis in die Gegenwart. Mit Multimediashow, u.a. zu den Themen mittelalterliche Burgen, Esskultur, Kleidung, Kirche, Feste und Dialekt. Diverse Wechselausstellungen

di - so 11.00 - 17.00 Uhr
Erw. 10 € inkl. Getränk,
Kinder ab 4 € inkl. Getränk

Tel. +31 (0)77-352 21 12
www.limburgsmuseum.nl

MUSEUM VAN BOMMEL VAN DAM

MUSEUM VAN BOMMEL VAN DAM

Deken van Oppensingel 6, Venlo

Das Museum für moderne Kunst präsentiert bildende Kunst aus den Niederlanden und der Euregio. Pro Jahr werden ca. sechs Ausstellungen organisiert.

derzeit geschlossen

Tel. +31 (0)77-351 3457
www.vanbommelvandam.nl

MUSEUM DE BREDE

MUSEUM DE BREDE

Onderste Horst, Maasbree

Verschiedene traditionelle Gebrauchsgegenstände aus der Landwirtschaft, aber auch aus den Haushalten im "alten Maasbree" werden auf übersichtliche Weise präsentiert. Zu sehen ist eine komplette Sammlung von Kriegsmaterialien und -dokumentation, Dieselmotoren aus der Vorkriegszeit und eine umfangreiche Sammlung elektrischer Gegenstände aus den letzten 50 Jahren. Zu dem Komplex gehört auch ein prächtiger Naturlehrgarten mit einer großen Vielfalt von Blumen und Pflanzen. Durch den Garten verlaufen Spazierwege mit einer Gesamtlänge von drei Kilometern. Das Museum liegt neben dem Campingplatz "de Flierenhof".

LAMBERTUSKIRCHE

LAMBERTUSKIRCHE

Helden

Die Kirche von Helden wird erstmals im Jahr 1230 erwähnt. In diesem Jahr schenkte Wilhelm, der Herr von Horne, "zum Labsal für seine Seele und die Seelen seiner Vorfahren und Nachkommen" dem Abt des jetzt belgischen Klosters Averbode u.a. das gesamte Patronatsrecht über die Kirche von Helden. Wer dieses Recht besaß, durfte dem Bischof einen Kandidaten für die Stelle des Pfarrmeisters vorschlagen. Die charakteristischste Stelle in Helden ist zweifellos der Mariaplatz oder de Pool, ein Platz, der bereits auf einer Karte aus dem Jahr 1734 genannt wird. Hier lag früher das "Wasserloch" (zur Feuerbekämpfung). Die dominierende Lambertuskirche und einige prächtige jahrhundertealte Herrenhäuser verleihen dem Pool seine besondere Ausstrahlung.

LIMBURGER FREILICHTMUSEUM EYNDERHOOF

LIMBURGER FREILICHTMUSEUM EYNDERHOOF

Milderspaât 1, Nederweert-Eind

Ein interessantes Museum über das Leben und Arbeiten in und rundum De Peel. An Sonntagen und oft auch an den anderen Tagen werden alte Handwerke vorgeführt. Wie arbeiteten die Menschen früher in Eind und in De Peel? Hier sehen Sie den Schmied an seiner Schmiede, den Säger beim Zersägen eines Baumstamms und den Bäcker bei Kuchenbacken. Neben verschiedenen Thementagen findet im August das "Festeynder" statt, ein großes Festival für altes Handwerk, Hobby und Kunst, mit Straßentheater, alten Gerichten und alten Kinderspielen. Drei größere Ausstellungen zeigen das Leben und Arbeiten auf dem Bauernhof.

Auf dem Dachboden des Bauernhofes informiert die Ausstellung "Bauer und Bauen" über die Baumethoden und -materialien, die die Bauern in Mittel-Limburg verwendeten. Die Ausstellung "Die große Wäsche" zum Thema Waschen und Bügeln in früheren Zeiten ist in der Museumsscheune eingerichtet. Hier sind unter anderem die vielen verschiedenen Bügeleisen und Zubehörteile zu sehen, die unsere Großmütter benutzten. Die Ausstellung "Streifzug durch die Zeit" im Keller des Bauernhofes ist der prähistorischen Geschichte in Eind und Umgebung gewidmet.

geöffnet vom 1.4. - 31.10
di, mi, fr, so 13.00 - 17.00 Uhr
Kinder (bis 12 Jahre): 2,50 €, Erwachsene 6,- €

Tel. +31 (0)495-626421
www.eynderhoof.nl

 

MÜHLE "WINDLUST"

Roeven in Nederweert

Steinerne Bergmühle aus dem Jahr 1872

Müller: Herr P. Heldens,
Waatskamp 19, 6035 Ospel
Tel. +31 (0)495 625065

Wir bitten zu berücksichtigen, dass die Angaben in den Flyern eventuell von den aktuellen Begebenheiten abweichen können.

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