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Natürlich leben

bunte Wiesen und Bäume Boschbeektal in Niederkrüchten, Foto: Herbert Tichy

Im Herzen grün – ökologisch gesehen trifft dieses Etikett auf den Kreis Viersen durchaus zu.

Die Pflege von Flora und Fauna nimmt im Kreis zwischenTönisberg und Niederkrüchten einen hohen Stellenwert ein. Nach 100 Jahren brütet der Storch an der Niers wieder seine Eier aus. Ein Paradebeispiel für gelebten Naturschutz.

lächelnde Frau erntet Äpfel Apfelernte in Tönisvorst, Foto: Friedhelm Reimann

Heide und Moore, über Jahrtausende in ihrer natürlichen Wildwüchsigkeit entstanden, stehen unter geneigter Beobachtung der Landschaftspfleger. Plantagen mit Äpfeln, Erdbeeren oder Kirschen versorgen die Menschen mit schmackhaftem Obst. Der Möhrenkönig kommt aus Schiefbahn, der Spargel wird im St. Huberter, Nettetaler und Brüggener Boden gestochen. Die Moorschnucken fühlen sich auf den Heiden schnuckelig, der Kohl gedeiht leicht auf schweren Böden. Rasse-Hengste grasen unter 100 Jahre alten Eichen, an der nächsten Ecke weiden Schwarzbunte mit prallen Eutern voller Milch.

Fast 10 Prozent der Kreisfläche entfallen auf das Vogelschutzgebiet Schwalm-Nette-Platte. Die Biologische Station forciert, dass die Rohrdommel wieder im Nette-Schilf brütet. Die 9 Flora-Fauna-Habitat-Gebiete mit 3378 Hektar sind Bestandteil des Europäischen Schutzgebietes „Natura 2000“.

Das Herzstück des 435 Quadratkilometer großen Naturparks Schwalm-Nette liegt im Kreis Viersen. Der Zweckverband hat einen landesweiten Wettbewerb gewonnen und richtet die Naturparkschau „Wandervolle Wasserwelt“ aus.

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