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Organisationseinheit

  • Stadt Tönisvorst
    Bahnstraße 15
    47918 Tönisvorst

Tönisvorst: Apfel zum Reinbeißen

Wappen der Stadt Tönisvorst

Die Stadt Tönisvorst (29.700 Einwohner) trägt wegen seiner Obstplantagen auch den Namen Apfelstadt. Die Stadt an der Grenze zu Krefeld ist nach dem heiligen Antonius („Ferkes-Tünn") benannt und wurde 1970 aus den Gemeinden St. Tönis und Vorst gebildet. Sie wurde zwar schon 1188 als „Osterverd" erstmals genannt, ist dennoch eine der jüngsten Städte im Land: Sie erhielt erst 1979 die Stadtrechte. Die Bürger und Gewerbetreibenden loben die zentrale Lage und schnelle Anbindung an die Großstädte.

Die Schlacht an der Hückelsmay

Mit der Stadtgeschichte verbunden ist die Schlacht an der Hückelsmay: Ferdinand von Braunschweig schlug im siebenjährigen Krieg ein französisches Heer. Die Pfarrkirche St. Cornelius hat die stattliche Turmhöhe von 70 Metern und einen hübschen Kirchplatz. Der achteckige Backsteinbau des Wasserturms und die Streuff-Mühle (1769) sind weitere markante Punkte der Stadt.

St. Tönis ist Start- und Endhaltepunkt der „längsten Straßenbahnverbindung der Welt" über Krefeld bis ins Ruhrgebiet. Ab Wilhelmplatz in St. Tönis fährt zudem die Nostalgie-Eisenbahn „Schluff" bis zum Hülser Berg, häufig noch mit alter Dampflok.

Anke Engelke wirbt für action medeor

Weltweit bekannt gemacht hat die Stadt das Medikamentenhilfswerk action medeor, für das Anke Engelke die Botschafterin ist. Vorst hat mit den Herrensitzen Haus Donk, Haus Neersdonk, Haus Brempt und Haus Raedt sehenswerte Baudenkmäler, zu denen auch der Gelleshof in Kehn mit Berfes (alle aus dem 17. Jahrhundert) zählt. Beliebtes Ziel ist der von Reit- und Wanderwegen erschlossene Forstwald. Der Stadtkulturbund setzt auf Kabarett, Schauspiel, Comedy, Musik.

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