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Organisationseinheit

  • Stadt Willich
    Hauptstraße 6
    47877 Willich

Willich: Festspiele und Brauchtum

Wappen der Stadt Willich

Die Stadt Willich (51.800 Einwohner) ist 1970 aus den zuvor selbstständigen Gemeinden Anrath, Neersen, Schiefbahn und Willich gebildet worden. Die Stadt steht für Wirtschaftswachstum, aber auch Kultur. Die wirtschaftliche Schiene deckt das Gewerbegebiet Münchheide ab, das größte zusammenhängende Gewerbegebiet Europas. Die Attraktivität des Standortes Willich und seine zentrale Lage haben sich bis zu Firmen in Fernost herumgesprochen.

Theater von Format im Schlosshof

Für gute Kultur stehen die Neersener Schlossfestspiele. Tausende von Zuschauern sehen sich im Sommer ein heiteres, ein ernstes und ein Kinderstück an, die jährlich auf dem Spielplan des einzigen professionellen Freilichttheaters mit eigenem Ensemble in Nordrhein-Westfalen stehen.

Dabei ist Schloss Neersen alleine schon einen Ausflug wert. Inmitten eines Schlossparks liegt das Kastell, das im 17. Jahrhundert von Adrian Wilhelm von Virmond von einer Wasserburg zu einer dreiflügeligen Schlossanlage umgebaut wurde.

Ein Abstecher nach Klein-Jerusalem

Die Wallfahrtskapelle Klein-Jerusalem aus dem 17. Jahrhundert ist nach dem Vorbild der Grabeskirche in Jerusalem erbaut. Ferner gibt es Haus Stockum (1619) und Haus Broich (13. Jahrhundert), beide in Anrath. Bereits 1137 wurde Willich als „Wylike" erstmals in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Kamp genannt. „Anrode", das heutige Anrath, kommt als selbstständige Pfarrei bereits 1010 vor. Die Geschichte von „Ners" ist bis 1262 zurückzuverfolgen, und „Schyffbaen" taucht in Urkunden 1420 erstmals auf.

Gesellig geht es zu in Willich: Nicht weniger als acht Schützenfeste - darunter hinter Neuss das zweitgrößte am Niederrhein in Alt-Willich - zeigen, wie lebendig das Brauchtum in Willich ist.

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