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Corona-Infos (COVID-19)

Coronaviren wurden erstmals Mitte der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts beschrieben. Sie können sowohl Menschen, als auch verschiedene Tierarten infizieren. Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) ist von Mensch zu Mensch übertragbar.

Je nach Art des Virus sowie Konstitution und Vorerkrankung einer betroffenen Person sind unterschiedlichste Krankheitsverläufe möglich. Diese reichen von kaum wahrnehmbaren Symptomen über gewöhnliche Erkältungssymptome bis hin zu lebensbedrohlichen Krankheitsverläufen.

Nachdem es sich hierbei im Januar 2020 noch um eine epidemische Lage bezogen auf das Land China handelte, erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 11.03.2020, dass sich diese epidemische Lage nunmehr zur weltweiten Pandemie entwickelt hat.  

Für den eigenen sowie Schutz der Mitmenschen gelten die gleichen Maßnahmen, wie zur Grippesaison. Eine gute Handhygiene, Einhalten der Husten- und Nies-Etikette, d.h. husten und niesen in die Armbeuge oder ein Taschentuch, welches anschließend entsorgt wird sowie Abstand zu Erkrankten halten. Wenn der Verdacht besteht sich mit dem Virus angesteckt zu haben, sollten Sie mit Ihrem Arzt telefonisch in Kontakt treten.

Corona - Übersicht der aktuellen Corona-Regeln

Die aktuellen Regelungen der Coronaschutzverordnung ab Donnerstag, 30. Juni 2022, gültig bis einschließlich Donnerstag, 28. Juli 2022 

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales Nordrhein-Westfalen (MAGS) hat die Coronaschutzverordnung an die Vorgaben des Bundesinfektionsschutzgesetzes angepasst. Damit werden ab Sonntag, 3. April, die Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus in Nordrhein-Westfalen erheblich reduziert.

Sowohl die bisherigen 3G- und 2G+-Zugangsbeschränkungen als auch die allgemeine Maskenpflicht in Innenräumen entfallen.

Bestehen bleiben Masken- und Testpflichten in besonders sensiblen Bereichen wie etwa Arztpraxen oder Krankenhäusern. Dies gilt auch im Kreis Viersen.

Die aktuell geltenden Regeln zur Masken- und Testpflicht im Überblick:

Maskenpflicht

(1) In folgenden Einrichtungen und bei der Inanspruchnahme und Erbringung folgender Dienstleistungen ist mindestens eine medizinische Maske (sogenannte OP-Maske) zu tragen:

  1. in und im Rahmen von folgenden Einrichtungen und Unternehmen des Gesundheitswesens

a) Arztpraxen,

b) Krankenhäusern,

c) Einrichtungen für ambulantes Operieren,

d) Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt,

e) Dialyseeinrichtungen,

f) Tageskliniken,

g) ambulanten Pflegediensten, die ambulante Intensivpflege in Einrichtungen, Wohngruppen oder sonstigen gemeinschaftlichen Wohnformen erbringen,

h) Rettungsdiensten,

i) voll- oder teilstationären Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen oder vergleichbaren Einrichtungen sowie

j) ambulanten Pflegediensten und Unternehmen, die den Einrichtungen nach Buchstabe i) vergleichbare Dienstleistungen anbieten, wobei Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne von § 45a Absatz 1 Satz 2 des Elften Buches Sozialgesetzbuch nicht zu den vergleichbaren Angeboten zählen,

  1. in öffentlich zugänglichen oder finanzierten Verkehrsmitteln, die üblicherweise für den Transport zur Schule, zur Arbeit und zu sonstigen Besorgungen des täglichen Lebens genutzt werden (Busse und Bahnen des öffentlichen Nahverkehrs, Schülerbeförderung und ähnliche Angebote), von Fahrgästen sowie dem Kontroll- und Servicepersonal und dem Fahr- und Steuerpersonal, soweit für dieses tätigkeitsbedingt physischer Kontakt zu anderen Personen besteht,
  2. in Obdachlosenunterkünften und
  3. in Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedlern.

(2) Abweichend von Absatz 1 kann auf das Tragen einer Maske verzichtet werden

  1. in Privaträumen, soweit sie unter Absatz 1 fallen, bei ausschließlich privaten Zusammentreffen,
  2. bei der nicht nur augenblicklichen Alleinnutzung eines Innenraums durch eine Person oder mehrere Angehörige einer Einrichtung oder eines Unternehmens, wenn dies nach arbeitsschutzrechtlichen Regelungen zulässig ist,
  3. in Einsatzsituationen von Sicherheitsbehörden, Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz sowie des Abschiebungshaft- und Maßregelvollzugs,
  4. wenn das zur Ermöglichung einer Dienstleistung oder ärztlichen Behandlung erforderlich ist,
  5. zur notwendigen Einnahme von Speisen und Getränken,
  6. bei der Kommunikation mit einem gehörlosen oder schwerhörigen Menschen,
  7. von Inhaberinnen und Inhabern sowie Beschäftigten von Einrichtungen und Unternehmen, wenn das Tragen der Maske durch gleich wirksame Schutzmaßnahmen (Abtrennung durch Glas, Plexiglas oder Ähnliches) ersetzt wird,
  8. auf behördliche oder richterliche Anordnung sowie in Fällen, in denen das für Gesundheit zuständige Ministerium Ausnahmen durch Allgemeinverfügung zulässt oder
  9. von Personen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können; das Vorliegen der medizinischen Gründe ist durch ein ärztliches Zeugnis nachzuweisen, welches auf Verlangen vorzulegen ist.

(3) Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres sind von der Verpflichtung zum Tragen einer Maske ausgenommen. Soweit Kinder bis zum Alter von 13 Jahren aufgrund der Passform nicht mindestens eine medizinische Maske tragen können, ist ersatzweise eine Alltagsmaske zu tragen.

(4) Personen, die eine Verpflichtung zum Tragen einer Maske nicht beachten, sind von der Nutzung der betroffenen Angebote, Einrichtungen und Dienstleistungen durch die für das Angebot, die Einrichtung oder Dienstleistung verantwortlichen Personen auszuschließen, soweit nicht durch den Ausschluss die körperliche Unversehrtheit der ausgeschlossenen Person unmittelbar und ernstlich gefährdet würde.

Testpflicht

(1) Für die folgenden Unternehmen, Einrichtungen, Angebote und Tätigkeiten gilt eine Verpflichtung zur Testung auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 entsprechend den nachfolgenden Regelungen:

  • Krankenhäuser,
  • voll- oder teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen oder vergleichbare Einrichtungen,
  • ambulante Pflegedienste, die ambulante Intensivpflege in Einrichtungen, Wohngruppen oder sonstigen gemeinschaftlichen Wohnformen erbringen,
  • ambulante Pflegedienste und Unternehmen, die den Einrichtungen nach Nummer 2 vergleichbare Dienstleistungen anbieten, wobei Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne von § 45a Absatz 1 Satz 2 des Elften Buches Sozialgesetzbuch nicht zu den Dienstleistungen, die mit Angeboten in Einrichtungen nach Nummer 2 vergleichbar sind, zählen,
  • Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedlern und
  • Justizvollzugsanstalten, Abschiebungshafteinrichtungen sowie andere Abteilungen oder Einrichtungen, wenn und soweit dort dauerhaft freiheitsentziehende Unterbringungen erfolgen, insbesondere Heime der Jugendhilfe und für Senioren.

(2) Die Testpflicht ist zu erfüllen von

  1. Beschäftigten und anderen, wiederkehrend in den Einrichtungen tätigen Personen grundsätzlich mindestens zweimal pro Woche, in Einrichtungen nach Absatz 1 Nummer 1 bis 4 von nicht immunisierten Personen täglich vor Beginn der Tätigkeit,
  2. den in Absatz 1 genannten Einrichtungen und Unternehmen behandelten, betreuten, gepflegten oder untergebrachten Personen bei der Aufnahme oder zu Beginn der Behandlung, soweit nicht medizinische, pflegerische oder sicherheitsrelevante Gründe oder ethisch gravierende Ausnahmesituationen (Begleitung Sterbender oder ähnliches) einer vorherigen Testung entgegenstehen,
  3. Besucherinnen und Besuchern und anderen Personen, die die in Absatz 1 genannten Einrichtungen zeitlich begrenzt für einen mehr als unerheblichen Zeitraum aufsuchen vor dem Betreten.

    Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres sind von der Testpflicht ausgenommen. In den Einrichtungen nach Absatz 1 Nummer 5 und 6 kann auf einen Test verzichtet werden, sofern die Personen gemäß § 22a Absatz 1 und 2 des Infektionsschutzgesetzes vollständig immunisiert sind. Abweichende Regelungen für bestimmte andere Einrichtungen können durch das für Gesundheit zuständige Ministerium im Rahmen des § 28a Absatz 7 des Infektionsschutzgesetzes im Wege der Allgemeinverfügung festgelegt werden.

(3) Für den Nachweis der Testung gilt § 22a Absatz 3 des Infektionsschutzgesetzes. Für nach § 22a Absatz 1 und 2 des Infektionsschutzgesetzes vollständig immunisierte Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, Beschäftigte sowie vollständig immunisierte Personen, die als medizinisches Personal die in den in Absätzen 1 und 2 genannten Einrichtungen und Unternehmen behandelten, betreuten, gepflegten oder untergebrachten Personen zu Behandlungszwecken aufsuchen, kann die zugrundeliegende Testung auch durch Coronaselbsttest ohne Überwachung erfolgen.

(4) Die in Absatz 1 Nummer 1 bis 4 genannten Einrichtungen und Unternehmen sind verpflichtet, im Rahmen des einrichtungs- oder unternehmensbezogenen Testkonzepts Testungen auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 für alle Beschäftigten anzubieten. Einrichtungen nach Absatz 1 Nummer 2 trifft die Pflicht zusätzlich auch für alle Besucherinnen und Besucher.

(5) In Justizvollzugsanstalten ist bei wichtigen, unaufschiebbaren Angelegenheiten der Besuch von Verteidigerinnen und Verteidigern, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten, Notarinnen und Notaren, externen Therapeutinnen und Therapeuten, Gutachterinnen und Gutachtern sowie vergleichbaren Personen, die innerhalb der Einrichtung Teilhabeangebote mit Gefangenenkontakt durchführen, ohne Negativtestnachweis als kontaktloser Besuch zulässig.

(6) Die Nachweise einer Immunisierung oder negativen Testung sind bei allen Personen in den in den Absätzen 1 und 2 genannten Einrichtungen und Angeboten von den für diese Einrichtungen und Angebote verantwortlichen Personen oder ihren Beauftragten zu kontrollieren und, soweit die Identität nicht anderweitig bekannt und dokumentiert ist, mit einem amtlichen Ausweispapier abzugleichen. Personen, die den erforderlichen Nachweis und den Identitätsnachweis nicht vorzeigen, sind von der Betretung oder Ausübung der in den Absätzen 1 und 2 genannten Angebote und Einrichtungen durch die für das Angebot oder die Einrichtung verantwortlichen Personen auszuschließen.

Die aktuelle Coronaschutzverordnung finden Sie unter https://www.mags.nrw/coronavirus-rechtlicheregelungen-nrw

Corona-Impfung

Der Kreis Viersen bietet Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus im Impfzentrum, im Impfbus und bei mobilen Aktionen im Kreisgebiet an. Es stehen die mRNA-Impfstoffe von BioNTech/Pfitzer und Moderna zur Verfügung. Außerdem kann für Erstimpfungen auch der Impfstoff Novaxovid von Novavax verimpft werden. 

Bei Zweit- und Auffrischungsimpfungen beachten Sie bitte die empfohlenen Zeiträume zwischen den Impfungen und bringen einen Nachweis der früheren Impfungen mit. Personen, die mit dem Impfstoff der Firma Johnson & Johnson gegen COVID-19 geimpft wurden, wird durch die STIKO eine Auffrischungsimpfung frühestens nach vier Wochen empfohlen.
Aktuelle Informationen zur Impfkampagne finden Sie auf der Webseite des Bundesministeriums für Gesundheit.

Impfzentrum des Kreises Viersen in Dülken

Im Impfzentrum werden sowohl Erst- als auch Zweitimpfungen sowie Auffrischungsimpfungen verabreicht.

Die Adresse des Impfzentrums lautet:
Heesstraße 2-10
41751 Viersen

Parkplätze sind ausgeschildert und in Laufweite verfügbar. Der Kreis Viersen bittet Interessierte, nach Möglichkeit den Parkplatz am Wilhelm-Cornelißen-Platz zu nutzen.

Öffnungszeiten Impfzentrum:

Für Personen ab 12 Jahren:
dienstags und donnerstags: 15:00 bis 19:00 Uhr
samstags: 8:00 bis 10:00 Uhr 
Keine Terminbuchung erforderlich.

Für Kinder von fünf bis elf Jahren:
samstags: 10:30 bis 12:30 Uhr 
Für die Impfung von Kindern zwischen fünf und elf Jahren ist eine Terminbuchung erforderlich

Mobile Impfaktionen / Impfbus:
Für Personen ab 12 Jahren finden mobile Impfaktionen ab Mai 2022 an unterschiedlichen Standorten in der Regel mittwochs und freitags statt. Zur Terminübersicht
Keine Terminbuchung erforderlich.

Folgende Dokumente sind für die Impfung notwendig:

  • Personalausweis oder Reisepass (bei Minderjährigen wird auch der Personalausweis oder Reisepass des Sorgeberechtigten benötigt)
  • Impfausweis
  • Einwilligungserklärung (in zweifacher Ausführung; für Minderjährige von einem Sorgeberechtigten unterschrieben)
  • Anamnese- und Einwilligungsbogen (in zweifacher Ausführung)
  • Aufklärungsmerkblatt (in zweifacher Ausführung; für Minderjährige von einem Sorgeberechtigten unterschrieben)

Um Wartezeiten noch stärker zu minimieren, bittet der Kreis Viersen alle Interessierten, die benötigten Unterlagen möglichst vorab ausgefüllt mitzubringen.

Alle benötigten Unterlagen finden Interessierte auf der Seite des RKI: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/COVID-19-Aufklaerungsbogen-Tab.html.

Die Unterlagen sind bei den Terminen auch vor Ort verfügbar.

Der Kreis Viersen bittet außerdem darum, sowohl im Innen- als auch im Außenbereich eine medizinische Maske oder eine FFP2-Maske zu tragen und genügend Abstand zu anderen Personen einzuhalten. Ein T-Shirt oder ein kurzärmeliges Oberteil garantieren einen reibungslosen Impfablauf.

Auch Hausärztinnen und Hausärzte sowie Betriebsärzte impfen weiterhin gegen das Coronavirus. Auf der Website der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein ist eine Übersicht der Impfpraxen im Kreis Viersen zu finden. Eine Übersicht finden Sie auch auf der Website des Patientenservice 116117.

Wer beantwortet Fragen zur Impfung und zum Impfstoff?

Organisatorische Fragen zu Impfaktionen, die der Kreis Viersen durchführt, richten Sie bitte an: impfen@kreis-viersen.de

Bei medizinischen Fragen zur Impfung und zum Impfstoff, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt. Allgemeine Informationen und Antworten auf häufig gestellte Fragen, finden sich auch auf den Internetseiten der Bundesregierung, der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein und der Landesregierung.

Wo beantrage ich den digitalen Impfausweis?

Bereits geimpfte Personen können bei Apotheken gegen Vorlage des Impfpasses oder den Impfbescheinigungen aus den Impfzentren sowie Ihres Personalausweises den digitalen Impfnachweis beantragen. Die QR-Codes können Sie anschließend mit Ihrer Corona-Warn-App oder in der CovPass-App einscannen.

Wo kann ich mich sonst noch impfen lassen?

Meldeformular für infizierte Personen

Auf der Grundlage des Erlasses des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen vom 31.01.2022 sowie der Corona-Test-und-Quarantäne-Verordnung in der Fassung vom 03.02.2022 wurde im Kreis Viersen das Verfahren der Nachverfolgung von Kontaktpersonen an die aktuellen Gegebenheiten angepasst.
Seit 04.02.2022 werden private Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet worden sind, nur noch in einem Schnellverfahren durch das Gesundheitsamt des Kreises Viersen kontaktiert und zur Selbstmeldung über unten angefügtes Formular aufgefordert.

Weitere Informationen zum neuen Verfahren können der Pressemeldung vom 03.02.2022 entnommen werden.

zum Meldeformular für infizierte Personen

Definition von engen Kontakten

Sollte eines der nachfolgenden Szenarien in Bezug auf den Kontakt zur infizierten Person zutreffen, gilt dieser als enger Kontakt:

  • Enger Kontakt (Abstand kleiner als 1,5m, länger als 10 Minuten) ohne korrekt sitzende FFP2 Maske (bei einer Person reicht).
  • Direktes Gespräch ohne korrekt sitzende FFP2 Maske in unter 1,5m in einer Zeit von weniger als 10 Minuten.
  • Gleichzeitiger Aufenthalt von Kontaktperson und infizierter Person in einem Raum, mit schlechter Lüftungssituation (z.B. keine Stoßlüftung, Fenster auf Kipp ist nicht ausreichend), ohne korrekt sitzende FFP2 Maske getragen wurde.
  • Gleichzeitiger Aufenthalt von Kontaktperson und infizierter Person im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole (z.B. beim Sport, beim Singen, gleichzeitiger Aufenthalt mit mehreren Positiven) unabhängig vom Abstand für länger als 10 Minuten, auch wenn durchgehend und korrekt ein FFP2 getragen wurde.

Nachfolgend wurden verschiedene zielgruppenspezifische Informationen, Merkblätter und allgemeine Verhaltensinweise sowie weiterführende Internetadressen zum Thema „Corona“ aufbereitet.

Zusätzliche Informationen

Allgemeine Verhaltenshinweise zum Schutz vor dem Corona-Virus

Verhaltensempfehlungen zum Schutz vor dem Coronavirus im Alltag und im Miteinander. So können Sie sich und andere schützen!
Privates Umfeld und Familienleben
  •  Bleiben Sie, so oft es geht, zu Hause. Schränken Sie insbesondere die persönlichen Begegnungen mit älteren, hochbetagten oder chronisch kranken Menschen zu deren Schutz ein. Nutzen Sie stattdessen vermehrt die Kommunikation per Telefon, E-Mail, Chats, etc.
  • Beachten Sie Besuchsregelungen für Krankenhäuser und sonstige Pflegeeinrichtungen.
  • Lüften Sie alle Aufenthaltsräume regelmäßig und vermeiden Sie Berührungen wie z. B. Händeschütteln oder Umarmungen.
  • Wenn eine Person in Ihrem Haushalt erkrankt ist, sorgen Sie nach Möglichkeit für eine räumliche Trennung und genügend Abstand zu den übrigen Haushaltsmitgliedern.
  • Kaufen Sie nicht zu Stoßzeiten ein, sondern dann, wenn die Geschäfte weniger voll sind oder nutzen Sie Abhol- und Lieferservices.
  • Helfen Sie denen, die Hilfe benötigen! Versorgen Sie ältere, hochbetagte, chronisch kranke Angehörige oder Nachbarn und alleinstehende und hilfsbedürftige Menschen mit Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs.
Öffentliche Verkehrsmittel und Reisen
  •  Nutzen Sie wenn möglich keine öffentlichen Verkehrsmittel, sondern bevorzugen Sie das Fahrrad, gehen Sie zu Fuß oder fahren mit dem eigenen Auto.
  • Verzichten Sie möglichst auf Reisen – auch innerhalb Deutschlands. Viele Grenzen sind geschlossen und der Flugverkehr findet nur eingeschränkt statt.
Berufliches Umfeld
  • Arbeiten Sie – in Abstimmung mit dem Arbeitgeber – wenn möglich, von zu Hause aus. Halten Sie Treffen klein und kurz und in einem gut belüfteten Raum ab.
  • Halten Sie einen Abstand von 1 bis 2 Metern zu anderen Menschen und verzichten Sie auf persönliche Berührungen.
  • Nehmen Sie Ihre Mahlzeiten möglichst allein (z. B. im Büro) ein.
  • Bleiben Sie zu Hause, wenn Sie krank sind und kurieren Sie sich aus!
Öffentliches Leben
  • Meiden Sie Menschenansammlungen (z. B. Einkaufszentren, etc.)
  • Besuchen Sie öffentliche Einrichtungen nur, soweit es unbedingt erforderlich ist, wie z. B. Ämter, Verwaltungen und Behörden. Vermeiden Sie nach Möglichkeit auch größere private Feiern und halten Sie ansonsten die Hygieneregeln konsequent ein.
Generell gilt: Schützen Sie sich und andere!
  • Halten Sie sich an die Husten- und Niesregeln und waschen  Sie sich regelmäßig die Hände.
  • Falls Aufenthalte oder Kontakte im öffentlichen Raum erforderlich sein sollten, achten Sie darauf, Abstand zu anderen zu halten. Dies gilt ganz besonders bei sichtbar kranken Menschen, insbesondere bei Atemwegsinfektionen.
  • Falls Sie krank sind, sollten Sie das Haus möglichst nicht verlassen. Kontaktieren Sie im Bedarfsfall telefonisch Ihre Ärztin oder Ihren Arzt und vereinbaren einen Termin.

Teststellen für Bürger

Wo kann ich mich testen lassen?

Ein Liste/Karte der Anbieter im Kreis Viersen sehen Sie unten.

Antigen-Schnelltest (Bürgertest) – was muss ich beachten?

Zum 30. Juni 2022 wurden die kostenlosen Bürgertests für Menschen ohne Symptome im Grunde ausgesetzt. Ausnahmen gelten für folgende Gruppen:

  • Kinder unter fünf Jahren
  • Menschen, die aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können, insbesondere auch Schwangere im ersten Drittel ihrer Schwangerschaft,
  • Personen, die aktuell an Studien zu Corona-Impfstoffen teilnehmen oder in den vergangen drei Monaten teilgenommen haben.
  • Menschen, die sich aufgrund einer nachgewiesenen Infektion mit dem Coronavirus in Isolierung befinden, wenn die Testung zur Beendigung der Absonderung erforderlich ist,
  • Personen, die jemanden in einem Krankenhaus oder einer stationären Pflegeeinrichtung besuchen wollen,
  • Menschen, die mit einer infizierten Person im selben Haushalt leben oder gelebt haben,
  • Pflegende Angehörige sowie Assistentinnen und Assistenten, die von Menschen mit Behinderungen angestellt sind (im Rahmen eines persönlichen Budgets nach § 29 SGB IX).
  • Folgende Personengruppen müssen sich mit drei Euro an einem Test beteiligen:
  • Menschen, die am selben Tag eine Veranstaltung in Innenräumen besuchen werden
  • Personen, die zu einer Person ab 60 Jahren oder einer Person mit einer Vorerkrankung mit einem hohen Risiko, schwer an Covid-19 zu erkranken, am selben Tag Kontakt haben werden, 
  • Personen, die durch die Corona Warn-App des Robert Koch-Instituts eine Warnung mit der Statusanzeige „erhöhtes Risiko“ erhalten

Mein Schnelltest war positiv – was nun?

Sollte der Schnelltest positiv ausfallen, hat sich die getestete Person sofort in Quarantäne zu begeben. Der Schnelltest sollte allerdings noch mit einem PCR-Test bestätigt werden: Ein Schnelltest liefert in erster Linie die Antwort auf die Frage, ob ein*e Patient*in zum Testzeitpunkt ansteckend ist oder nicht. Eine sich gerade erst anbahnende Infektion kann ein solcher Test allerdings übersehen. Ein PCR-Test hingegen ist so empfindlich, dass er schon geringe Bruchstücke von SARS-CoV-2 nachweisen kann.
Zudem erhält das Gesundheitsamt des Kreises Viersen von der Teststelle die Daten der positiv getesteten Person und nimmt Kontakt auf.

Worin unterscheiden sich PCR-Tests, Antigen-Schnelltests und Selbsttests?

Bei PCR-Tests wird das Erbmaterial der Viren im Labor so stark vervielfältigt, dass SarSCoV-2 auch schon bei nur geringen Mengen nachgewiesen werden kann. Die Auswertung im Labor dauert einige Stunden, hinzu kommen Transportzeit ins Labor und gegebenenfalls eine Wartezeit wegen eines hohen Probeaufkommens.

Bei Antigen-Schnelltests werden Eiweißstrukturen von SARS-CoV-2 nachgewiesen. Sie funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip wie Schwangerschaftstests. Wenn Viren in der Probe enthalten sind, reagieren die Eiweißbestandteile des Virus mit dem Teststreifen. Damit ein Antigen-Test ein positives Ergebnis anzeigt, ist im Vergleich zur PCR-Testung eine größere Virusmenge notwendig. Für die Auswertung braucht es kein Labor. Ein Ergebnis liegt – je nach Hersteller – in 15 bis 30 Minuten vor. 

Selbsttests sind von der Wirkweise her ebenfalls Antigen-Schnelltests. Sie sind freiverkäuflich und können auch von ungeschulten Personen nach Gebrauchsanleitung sicher angewendet werden. Dafür muss die Probenentnahme und -auswertung entsprechend einfach sein. Der Test kann zum Beispiel mit einem Nasenabstrich oder mit Speichel erfolgen.

Wie aussagekräftig sind die Corona-Tests?

PCR-Tests bieten die zuverlässigsten Ergebnisse – sie sind der „Goldstandard“ unter den Corona-Tests. Die Probenentnahme erfolgt durch medizinisches Personal, die Auswertung durch Labore. Im Vergleich erkennen Schnelltests infizierte Menschen und auch nicht infizierte Menschen schlechter. Jedoch erhöhen sie die Sicherheit in der Corona-Pandemie und bieten eine zusätzliche Sicherheit bei Kontakten: Denn bei einem negativen Ergebnis kann man mit großer Wahrscheinlichkeit in den nächsten Stunden niemanden anstecken.

Nach einem Schnelltest – beispielsweise beim Besuch in einer Klinik – sollten auch weiterhin die AHA-Regeln eingehalten werden. Nach einem positiven zertifizierten Antigen-Schnelltest besteht Anspruch auf einen PCR-Test. 

Wer einen Selbsttest macht, sollte darauf achten, dass der Test der die Mindestkriterien erfüllt, die das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) gemeinsam mit dem Robert Koch-Institut festgelegt hat. Seriöse Tests sind grundsätzlich am Aufdruck zur Sonderzulassung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und/oder einer CE-Kennzeichnung mit vierstelliger Kennnummer der benannten Stelle sowie einer deutschsprachigen Gebrauchsinformation zu erkennen. Eine Liste der Tests finden Sie auf der Webseite des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Folgende Einrichtungen im Kreis Viersen bieten zurzeit die Bürgertestung an

(Liste wird stetig aktualisiert und ergänzt) 

Wichtige Telefonnummern

Bürgertelefon Kreis Viersen

02162 / 39-2939
Montags bis Freitag von 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Bürgertelefon der Landesregierung

0211 / 91191001
Montag bis Freitag von 8:00 bis 18:00 Uhr,
Samstag und Sonntag von 09:30 bis 18:00 Uhr

Impfhotline Kreis Viersen

02162 / 39-2727
Montag bis Freitag von 8:00 bis 17:00 Uhr

Wichtiger Hinweis

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass am Bürgertelefon keine medizinische Beratung zum Coronavirus stattfinden kann. Bitte kontaktieren Sie insbesondere bei Fragen zu einer möglichen Infektion Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Den Besuch in der Praxis oder im Krankenhaus sollten Sie vorher telefonisch ankündigen.

Nach Praxisschluss der niedergelassenen Ärzte ist der hausärztliche Bereitschaftsdienst über die Hotline 116117 zu erreichen.

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