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Corona-Infos (COVID-19)

Coronaviren wurden erstmals Mitte der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts beschrieben. Sie können sowohl Menschen, als auch verschiedene Tierarten infizieren. Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) ist von Mensch zu Mensch übertragbar.

Je nach Art des Virus sowie Konstitution und Vorerkrankung einer betroffenen Person sind unterschiedlichste Krankheitsverläufe möglich. Diese reichen von kaum wahrnehmbaren Symptomen über gewöhnliche Erkältungssymptome bis hin zu lebensbedrohlichen Krankheitsverläufen.

Nachdem es sich hierbei im Januar 2020 noch um eine epidemische Lage bezogen auf das Land China handelte, erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 11.03.2020, dass sich diese epidemische Lage nunmehr zur weltweiten Pandemie entwickelt hat.  

Für den eigenen sowie Schutz der Mitmenschen gelten die gleichen Maßnahmen, wie zur Grippesaison. Eine gute Handhygiene, Einhalten der Husten- und Nies-Etikette, d.h. husten und niesen in die Armbeuge oder ein Taschentuch, welches anschließend entsorgt wird sowie Abstand zu Erkrankten halten. Wenn der Verdacht besteht sich mit dem Virus angesteckt zu haben, sollten Sie mit Ihrem Arzt telefonisch in Kontakt treten.

Corona - Übersicht der aktuellen Corona-Regeln

Die aktuellen Regelungen der Coronaschutzverordnung gültig bis einschließlich Mittwoch, 30. November 2022

Die aktuell geltenden Regeln zur Masken- und Testpflicht im Überblick:

Maskenpflicht

(1) Über die in § 28b Absatz 1 des Infektionsschutzgesetzes vom 20. Juli 2000 (BGBl. I. S. In1045), das zuletzt durch Artikel 1b des Gesetzes vom 16. September 2022 (BGBl. I. S. 1454) geändert worden ist, geregelten Maskenpflichten hinaus ist in folgenden Einrichtungen und bei der Inanspruchnahme und Erbringung folgender Dienstleistungen mindestens eine medizinische Maske (sogenannte OP-Maske) zu tragen:

  1. in öffentlich zugänglichen oder finanzierten Verkehrsmitteln, die üblicherweise für den Transport zur Schule, zur Arbeit und zu sonstigen Besorgungen des täglichen Lebens genutzt werden, wie Busse und Bahnen des öffentlichen Nahverkehrs, Schülerbeförderung und ähnliche Angebote, von Fahrgästen sowie dem Kontroll- und Servicepersonal sowie dem Fahr- und Steuerpersonal, soweit für dieses tätigkeitsbedingt physischer Kontakt zu anderen Personen besteht,
  2. in Obdachlosenunterkünften und
  3. in Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedlern.

(2) In folgenden Einrichtungen müssen die Beschäftigten mindestens eine medizinische Maske tragen:

  1. Arztpraxen, Zahnarztpraxen, psychotherapeutische Praxen, 
  2. Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe, 
  3. Einrichtungen für ambulantes Operieren, 
  4. Dialyseeinrichtungen, 
  5. Tageskliniken, 
  6. Behandlungs- und Vorsorgeeinrichtungen, die mit einer in § 28b Absatz 1 Satz 1 Nummer Buchstabe a bis e des Infektionsschutzgesetzes genannten Einrichtung vergleichbar sind, 
  7. Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, in denen medizinische Untersuchungen, Präventionsmaßnahmen oder ambulante Behandlungen durchgeführt werden und 
  8. Rettungsdiensten. 

(3) Abweichend von den Absätzen 1 und 2 kann auf das Tragen einer Maske verzichtet werden

  1. für in Einrichtungen gemäß Absatz 1 Nummer 2 und 3 untergebrachte Personen, in den für ihren dauerhaften Aufenthalt bestimmten Räumlichkeiten,
  2. bei der nicht nur augenblicklichen Alleinnutzung eines Innenraums durch eine Person oder mehrere Angehörige einer Einrichtung, wenn dies nach arbeitsschutzrechtlichen Regelungen zulässig ist,
  3. in Einsatzsituationen von Sicherheitsbehörden, Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz sowie des Abschiebungshaft- und Maßregelvollzugs, 
  4. wenn das zur Ermöglichung einer Dienstleistung oder ärztlichen Behandlung erforderlich ist,
  5. zur notwendigen Einnahme von Speisen und Getränken,
  6. bei der Kommunikation mit einem gehörlosen oder schwerhörigen Menschen, 
  7. von Inhaberinnen und Inhabern sowie Beschäftigten von Einrichtungen und Unternehmen, wenn das Tragen der Maske durch gleich wirksame Schutzmaßnahmen, wie eine Abtrennung durch Glas, Plexiglas oder Ähnliches, ersetzt wird, auf behördliche oder richterliche Anordnung sowie in Fällen, in denen das für Gesundheit zuständige Ministerium Ausnahmen durch Allgemeinverfügung zulässt und von Personen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können, wobei das Vorliegen der medizinischen Gründe durch ein ärztliches Zeugnis nachzuweisen ist, welches auf Verlangen vorzulegen ist. 

(4) Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres sind von der Verpflichtung zum Tragen einer Maske nach den Absätzen 1 und 2 ausgenommen. Soweit Kinder bis zum Alter von 13 Jahren aufgrund der Passform nicht mindestens eine medizinische Maske tragen können, ist ersatzweise eine Alltagsmaske zu tragen. 

(5) Personen, die eine Verpflichtung zum Tragen einer Maske nicht beachten, sind von der Nutzung der betroffenen Angebote, Einrichtungen und Dienstleistungen durch die für das Angebot, die Einrichtung oder Dienstleistung verantwortlichen Personen auszuschließen, soweit nicht durch den Ausschluss die körperliche Unversehrtheit der ausgeschlossenen Person unmittelbar und ernstlich gefährdet würde oder eine zwangsweise Unterbringung vorliegt.

Testpflicht

(1) Über die in § 28b Absatz 1 des Infektionsschutzgesetzes geregelten Testpflichten hinaus gilt für die folgenden Unternehmen, Einrichtungen, Angebote und Tätigkeiten eine Verpflichtung zur Testung auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 entsprechend den nachfolgenden Regelungen:  

  1. Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedlern sowie
  2. Justizvollzugsanstalten, Abschiebungshafteinrichtungen und andere Abteilungen oder Einrichtungen außerhalb von Krankenhäusern, wenn und soweit dort dauerhaft freiheitsentziehende Unterbringungen erfolgen, insbesondere Heime der Jugendhilfe

(2) Die Testpflicht ist zu erfüllen von

  1. Beschäftigten und anderen, wiederkehrend in den Einrichtungen und Unternehmen nach Absatz 1 tätigen Personen grundsätzlich mindestens zweimal pro Woche,
  2. den in Absatz 1 genannten Einrichtungen untergebrachten Personen, bei der Aufnahme oder bei Einrichtungswechsel innerhalb von 24 Stunden vor dem Einrichtungswechsel in der bisherigen Einrichtung, im Übrigen bei der Aufnahme oder zu Beginn der Behandlung, soweit nicht medizinische, pflegerische oder sicherheitsrelevante Gründe oder ethisch gravierende Ausnahmesituationen wie die Begleitung Sterbender oder Ähnliches einer vorherigen Testung entgegenstehen und 
  3. Besucherinnen und Besuchern sowie anderen Personen, die die in Absatz 1 genannten Einrichtungen zeitlich begrenzt für einen mehr als unerheblichen Zeitraum aufsuchen, vor dem Betreten.

(3) Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres sind von der Testpflicht nach Absatz 1 ausgenommen. Personen, die die Einrichtung oder das Unternehmen für einen unerheblichen Zeitraum besuchen, in der Regel keinen Kontakt zu behandelten, gepflegten oder untergebrachten Personen haben und während des Aufenthalts ununterbrochen mindestens eine medizinische Maske tragen, sind ebenfalls von der Testpflicht ausgenommen. Darüber hinaus kann auf einen Test verzichtet werden, sofern die von der Testpflicht nach Absatz 1 erfassten Personen gemäß § 22a Absatz 1 und 2 des Infektionsschutzgesetzes vollständig immunisiert sind. Weitere abweichende Regelungen für bestimmte andere Einrichtungen können durch das für Gesundheit zuständige Ministerium im Rahmen des § 28b Absatz 1 des Infektionsschutzgesetzes im Wege der Allgemeinverfügung festgelegt werden. 

(4) Für den Nachweis der Testung gilt § 22a Absatz 3 des Infektionsschutzgesetzes. Für nach § 22a Absatz 1 und 2 des Infektionsschutzgesetzes vollständig immunisierte Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, Beschäftigte sowie vollständig immunisierte Personen, die als medizinisches Personal die in den in Absatz 1 genannten Einrichtungen untergebrachten Personen zu Behandlungszwecken aufsuchen, kann die zugrundeliegende Testung auch durch einen Coronaselbsttest ohne Überwachung erfolgen.  

(5) In Justizvollzugsanstalten und Einrichtungen, in denen strafrechtsbezogene Unterbringungen vollzogen werden, ist bei wichtigen, unaufschiebbaren Angelegenheiten ohne Negativtestnachweis der Besuch von Verteidigerinnen und Verteidigern, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten, Notarinnen und Notaren, externen Therapeutinnen und Therapeuten, Gutachterinnen und Gutachtern sowie vergleichbaren Personen, die innerhalb der Einrichtung Teilhabeangebote mit Kontakt zur untergebrachten Person durchführen, als kontaktloser Besuch zulässig. 

(6) Die Nachweise einer Immunisierung oder negativen Testung sind bei allen Personen in den in Absatz 1 genannten Einrichtungen von den für diese Einrichtungen und Angebote verantwortlichen Personen oder ihren Beauftragten zu kontrollieren und, soweit die Identität nicht anderweitig bekannt und dokumentiert ist, mit einem amtlichen Ausweispapier abzugleichen. Personen, die den erforderlichen Nachweis und den Identitätsnachweis nicht vorzeigen, sind von der Betretung der in Absatz 1 genannten Einrichtungen durch die für das Angebot oder die in der Einrichtung verantwortlichen Personen auszuschließen, soweit keine zwangsweise Unterbringung vorliegt.

Ausnahmen von Testpflichten nach § 28b Absatz 1 des Infektionsschutzgesetzes, Testkonzept

(1) Abweichend von § 28b Absatz 1 des Infektionsschutzgesetzes gilt die Testpflicht nicht für folgende Personengruppen: 

  1. Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres, 
  2. Personen, die die Einrichtung oder das Unternehmen für einen unerheblichen Zeitraum besuchen, in der Regel keinen Kontakt zu den behandelten, gepflegten oder untergebrachten Personen haben und während des Aufenthalts ununterbrochen eine Atemschutzmaske (FFP-2 oder vergleichbar) tragen, 
  3. Besucherinnen und Besucher von solchen Teilbereichen von Krankenhäusern, die ausschließlich der kurzzeitigen ambulanten Behandlung dienen (Krankenhausambulanzen), wenn diese Teilbereiche räumlich und organisatorisch so vom sonstigen Einrichtungsbetrieb abgetrennt sind, dass der Schutz der Gesamteinrichtung dennoch hinreichend gesichert ist, 
  4. vollständig immunisierte Beschäftigte, die in Einrichtungen nach § 28b Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 des Infektionsschutzgesetzes tätig sind, und andere in diesen Einrichtungen wiederkehrend tätige Personen, soweit diese eine Testung mindestens zwei Mal pro Woche mittels Coronaselbsttest ohne Überwachung vornehmen. 

(2) Folgende Einrichtungen und Unternehmen sind verpflichtet, im Rahmen des einrichtungs- oder unternehmensbezogenen Testkonzepts Testungen auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 für alle Beschäftigten anzubieten: 

  1. Krankenhäuser und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt, 
  2. voll- oder teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen oder vergleichbare Einrichtungen, 
  3. ambulante Pflegedienste, die ambulante Intensivpflege in Einrichtungen, Wohngruppen oder sonstigen gemeinschaftlichen Wohnformen erbringen, 
  4. ambulante Pflegedienste und Unternehmen, die den Einrichtungen nach Nummer 2 vergleichbare Dienstleistungen anbieten, wobei Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne von § 45a Absatz 1 Satz 2 des Elften Buches Sozialgesetzbuch 
  5. – Soziale Pflegeversicherung – (Artikel 1 des Gesetzes vom 26. Mai 1994, BGBl. I S. 1014, 1015), das zuletzt durch Artikel 3a des Gesetzes vom 16. September 2022 (BGBl. I S. 1454) geändert worden ist, nicht zu den Dienstleistungen zählen, die mit Angeboten in Einrichtungen nach Nummer 2 vergleichbar sind. Einrichtungen nach Satz 1 Nummer 2 trifft die Pflicht zusätzlich auch für alle Besucherinnen und Besucher.

Testungen in Schulen und der Kindertagesbetreuung

(1) In öffentlichen Schulen, Ersatzschulen und Ergänzungsschulen im Sinne des Schulgesetzes NRW vom 15. Februar 2005 (GV. NRW. S. 102) in der jeweils geltenden Fassung erfolgen Testungen grundsätzlich anlassbezogen im Wege der freiwilligen Selbsttestung der Schülerinnen und Schüler im häuslichen Umfeld. Bei Unterrichtsveranstaltungen und Betreuungsangeboten in der Schule macht die verantwortliche Lehr- oder Betreuungsperson zudem die weitere Teilnahme von Schülerinnen und Schülern, die offenkundig typische Symptome einer Atemwegsinfektion aufweisen, vom negativen Ergebnis eines unter Aufsicht durchgeführten Coronaselbsttests abhängig. Auf den Test wird verzichtet, wenn eine Bestätigung vorliegt, dass ein Test mit negativem Ergebnis am selben Tag vor dem Schulbesuch im häuslichen Umfeld durchgeführt wurde. Die Bestätigung muss bei minderjährigen Schülerinnen und Schülern durch mindestens eine sorgeberechtigte Person erfolgen, bei volljährigen Schülerinnen und Schülern kann die Bestätigung auch durch diese selbst erfolgen. Nur bei einer offenkundigen, deutlichen Verstärkung der Symptome erfolgt eine erneute Testung in der Schule. 

(2) In Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, heilpädagogischen Kindertageseinrichtungen und Gruppen sowie Angeboten der Kindertagesbetreuung in besonderen Fällen (Brückenprojekte) erfolgen Testungen grundsätzlich anlassbezogen im Wege der freiwilligen Selbsttestung der Kinder durch die Sorgeberechtigten im häuslichen Umfeld. Die Trägerin oder der Träger der Kindertagesbetreuungsangebote beziehungsweise die Kindertagespflegeperson kann die Betreuung von Kindern, die offenkundig typische Symptome einer Atemwegsinfektion aufweisen, von der Bestätigung einer sorgeberechtigten Person über das negative Ergebnis eines am selben Tag vor dem Besuch des Kindertagesbetreuungsangebotes im häuslichen Umfeld durchgeführten Coronaselbsttests abhängig machen.

Die aktuelle Coronaschutzverordnung finden Sie auf https://www.mags.nrw/coronavirus-rechtlicheregelungen-nrw
Weitere Informationen zum § 28b des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) finden Sie unter https://www.gesetze-im-internet.de/ifsg/__28b.html


 

 

Corona-Impfung

Der Kreis Viersen bietet Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus im Impfzentrum, im Impfbus und bei mobilen Aktionen im Kreisgebiet an. Für die Grundimmunisierung stehen die monovalenten COVID-19-Impfstoffe von BioNTech und Moderna zur Verfügung. Für die Auffrischungsimpfung stehen die bivalenten Impfstoffe der Firmen Moderna (BA.1) und BioNTech (BA.1 und BA.4/BA.5) zur Verfügung.

Außerdem können für Erstimpfungen auch die Impfstoffe Valneva und Novaxovid von Novavax verimpft werden. Diese beiden Impfstoffe werden ausschließlich im Impfzentrum des Kreises Viersen verimpft und immer am ersten Samstag im Monat.

Bei Zweit- und Auffrischungsimpfungen beachten Sie bitte die empfohlenen Hinweise, Voraussetzungen und Zeiträume zwischen den Impfungen und bringen einen Nachweis der früheren Impfungen mit.

Wir weisen darauf hin, dass wir bei den Impfangeboten des Kreises Viersen aktuell keine 3. Auffrischungsimpfung anbieten dürfen.

Impfzentrum des Kreises Viersen in Dülken

Im Impfzentrum werden sowohl Erst- als auch Zweitimpfungen sowie Auffrischungsimpfungen verabreicht.

Die Adresse des Impfzentrums lautet:
Heesstraße 2-10
41751 Viersen

Parkplätze sind ausgeschildert und in Laufweite verfügbar. Der Kreis Viersen bittet Interessierte, nach Möglichkeit den Parkplatz am Wilhelm-Cornelißen-Platz zu nutzen.

Öffnungszeiten Impfzentrum:

Für Personen ab 12 Jahren:
dienstags und donnerstags: 15:00 bis 19:00 Uhr
samstags: 8:00 bis 10:00 Uhr 
Keine Terminbuchung erforderlich.

Für Kinder von fünf bis elf Jahren:
samstags: 10:30 bis 12:30 Uhr 
Für die Impfung von Kindern zwischen fünf und elf Jahren ist eine Terminbuchung erforderlich

Mobile Impfaktionen / Impfbus:
Für Personen ab 12 Jahren finden mobile Impfaktionen ab Mai 2022 an unterschiedlichen Standorten in der Regel mittwochs und freitags statt. Bei den mobilen Impfaktionen stehen die Impfstoffe BioNTech und Moderna zur Verfügung. Zur Terminübersicht
Keine Terminbuchung erforderlich.

Folgende Dokumente sind für die Impfung notwendig:

  • Personalausweis oder Reisepass (bei Minderjährigen wird auch der Personalausweis oder Reisepass des Sorgeberechtigten benötigt)
  • Impfausweis
  • Einwilligungserklärung (in zweifacher Ausführung; für Minderjährige von einem Sorgeberechtigten unterschrieben)
  • Anamnese- und Einwilligungsbogen (in zweifacher Ausführung)
  • Aufklärungsmerkblatt (in zweifacher Ausführung; für Minderjährige von einem Sorgeberechtigten unterschrieben)

Die Dokumente sind NUR bei der Erstimpfung in zweifacher Ausführung mitzubringen! Bei allen weiteren Impfungen, reicht eine einfache Ausführung. 

Um Wartezeiten noch stärker zu minimieren, bittet der Kreis Viersen alle Interessierten, die benötigten Unterlagen möglichst vorab ausgefüllt mitzubringen.

Alle benötigten Unterlagen finden Interessierte auf der Seite des RKI: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/COVID-19-Aufklaerungsbogen-Tab.html.

Die Unterlagen sind bei den Terminen auch vor Ort verfügbar.

Der Kreis Viersen bittet außerdem darum, sowohl im Innen- als auch im Außenbereich eine medizinische Maske oder eine FFP2-Maske zu tragen und genügend Abstand zu anderen Personen einzuhalten. Ein T-Shirt oder ein kurzärmeliges Oberteil garantieren einen reibungslosen Impfablauf.

Auch Hausärztinnen und Hausärzte sowie Betriebsärzte impfen weiterhin gegen das Coronavirus. Auf der Website der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein ist eine Übersicht der Impfpraxen im Kreis Viersen zu finden. Eine Übersicht finden Sie auch auf der Website des Patientenservice 116117.

Wer beantwortet Fragen zur Impfung und zum Impfstoff?

Organisatorische Fragen zu Impfaktionen, die der Kreis Viersen durchführt, richten Sie bitte an: impfen@kreis-viersen.de

Bei medizinischen Fragen zur Impfung und zum Impfstoff, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt. Allgemeine Informationen und Antworten auf häufig gestellte Fragen, finden sich auch auf den Internetseiten der Bundesregierung, der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein und der Landesregierung.

Wo beantrage ich den digitalen Impfausweis?

Bereits geimpfte Personen können bei Apotheken gegen Vorlage des Impfpasses oder den Impfbescheinigungen aus den Impfzentren sowie Ihres Personalausweises den digitalen Impfnachweis beantragen. Die QR-Codes können Sie anschließend mit Ihrer Corona-Warn-App oder in der CovPass-App einscannen.

Wo kann ich mich sonst noch impfen lassen?

Meldeformular für infizierte Personen

Auf der Grundlage des Erlasses des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen vom 31.01.2022 sowie der Corona-Test-und-Quarantäne-Verordnung in der Fassung vom 03.02.2022 wurde im Kreis Viersen das Verfahren der Nachverfolgung von Kontaktpersonen an die aktuellen Gegebenheiten angepasst.

Seit dem 13.06.2022 werden private Personen, welche positiv auf das Coronavirus getestet worden sind, nur noch postalisch durch das Gesundheitsamt des Kreises Viersen kontaktiert und über die aktuellen Vorgaben zur Isolation und deren Rechtsgrundlage informiert und zur Selbstmeldung über unten angeführtes Formular aufgefordert. 

Zum Meldeformular für infizierte Personen

 

Definition von engen Kontakten

Sollte eines der nachfolgenden Szenarien in Bezug auf den Kontakt zur infizierten Person zutreffen, gilt dieser als enger Kontakt:

  • Enger Kontakt (Abstand kleiner als 1,5m, länger als 10 Minuten) ohne korrekt sitzende FFP2 Maske (bei einer Person reicht).
  • Direktes Gespräch ohne korrekt sitzende FFP2 Maske in unter 1,5m in einer Zeit von weniger als 10 Minuten.
  • Gleichzeitiger Aufenthalt von Kontaktperson und infizierter Person in einem Raum, mit schlechter Lüftungssituation (z.B. keine Stoßlüftung, Fenster auf Kipp ist nicht ausreichend), ohne korrekt sitzende FFP2 Maske getragen wurde.
  • Gleichzeitiger Aufenthalt von Kontaktperson und infizierter Person im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole (z.B. beim Sport, beim Singen, gleichzeitiger Aufenthalt mit mehreren Positiven) unabhängig vom Abstand für länger als 10 Minuten, auch wenn durchgehend und korrekt ein FFP2 getragen wurde.

Nachfolgend wurden verschiedene zielgruppenspezifische Informationen, Merkblätter und allgemeine Verhaltensinweise sowie weiterführende Internetadressen zum Thema „Corona“ aufbereitet.

Zusätzliche Informationen

Allgemeine Verhaltenshinweise zum Schutz vor dem Corona-Virus

Verhaltensempfehlungen zum Schutz vor dem Coronavirus im Alltag und im Miteinander. So können Sie sich und andere schützen!
Privates Umfeld und Familienleben
  •  Bleiben Sie, so oft es geht, zu Hause. Schränken Sie insbesondere die persönlichen Begegnungen mit älteren, hochbetagten oder chronisch kranken Menschen zu deren Schutz ein. Nutzen Sie stattdessen vermehrt die Kommunikation per Telefon, E-Mail, Chats, etc.
  • Beachten Sie Besuchsregelungen für Krankenhäuser und sonstige Pflegeeinrichtungen.
  • Lüften Sie alle Aufenthaltsräume regelmäßig und vermeiden Sie Berührungen wie z. B. Händeschütteln oder Umarmungen.
  • Wenn eine Person in Ihrem Haushalt erkrankt ist, sorgen Sie nach Möglichkeit für eine räumliche Trennung und genügend Abstand zu den übrigen Haushaltsmitgliedern.
  • Kaufen Sie nicht zu Stoßzeiten ein, sondern dann, wenn die Geschäfte weniger voll sind oder nutzen Sie Abhol- und Lieferservices.
  • Helfen Sie denen, die Hilfe benötigen! Versorgen Sie ältere, hochbetagte, chronisch kranke Angehörige oder Nachbarn und alleinstehende und hilfsbedürftige Menschen mit Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs.
Öffentliche Verkehrsmittel und Reisen
  •  Nutzen Sie wenn möglich keine öffentlichen Verkehrsmittel, sondern bevorzugen Sie das Fahrrad, gehen Sie zu Fuß oder fahren mit dem eigenen Auto.
  • Verzichten Sie möglichst auf Reisen – auch innerhalb Deutschlands. Viele Grenzen sind geschlossen und der Flugverkehr findet nur eingeschränkt statt.
Berufliches Umfeld
  • Arbeiten Sie – in Abstimmung mit dem Arbeitgeber – wenn möglich, von zu Hause aus. Halten Sie Treffen klein und kurz und in einem gut belüfteten Raum ab.
  • Halten Sie einen Abstand von 1 bis 2 Metern zu anderen Menschen und verzichten Sie auf persönliche Berührungen.
  • Nehmen Sie Ihre Mahlzeiten möglichst allein (z. B. im Büro) ein.
  • Bleiben Sie zu Hause, wenn Sie krank sind und kurieren Sie sich aus!
Öffentliches Leben
  • Meiden Sie Menschenansammlungen (z. B. Einkaufszentren, etc.)
  • Besuchen Sie öffentliche Einrichtungen nur, soweit es unbedingt erforderlich ist, wie z. B. Ämter, Verwaltungen und Behörden. Vermeiden Sie nach Möglichkeit auch größere private Feiern und halten Sie ansonsten die Hygieneregeln konsequent ein.
Generell gilt: Schützen Sie sich und andere!
  • Halten Sie sich an die Husten- und Niesregeln und waschen  Sie sich regelmäßig die Hände.
  • Falls Aufenthalte oder Kontakte im öffentlichen Raum erforderlich sein sollten, achten Sie darauf, Abstand zu anderen zu halten. Dies gilt ganz besonders bei sichtbar kranken Menschen, insbesondere bei Atemwegsinfektionen.
  • Falls Sie krank sind, sollten Sie das Haus möglichst nicht verlassen. Kontaktieren Sie im Bedarfsfall telefonisch Ihre Ärztin oder Ihren Arzt und vereinbaren einen Termin.

Teststellen für Bürger

Wo kann ich mich testen lassen?

Ein Liste/Karte der Anbieter im Kreis Viersen sehen Sie unten.

Antigen-Schnelltest (Bürgertest) – was muss ich beachten?

Zum 30. Juni 2022 wurden die kostenlosen Bürgertests für Menschen ohne Symptome im Grunde ausgesetzt. Ausnahmen gelten für folgende Gruppen:

  • Kinder unter fünf Jahren
  • Menschen, die aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können, insbesondere auch Schwangere im ersten Drittel ihrer Schwangerschaft,
  • Personen, die aktuell an Studien zu Corona-Impfstoffen teilnehmen oder in den vergangen drei Monaten teilgenommen haben.
  • Menschen, die sich aufgrund einer nachgewiesenen Infektion mit dem Coronavirus in Isolierung befinden, wenn die Testung zur Beendigung der Absonderung erforderlich ist,
  • Personen, die jemanden in einem Krankenhaus oder einer stationären Pflegeeinrichtung besuchen wollen,
  • Menschen, die mit einer infizierten Person im selben Haushalt leben oder gelebt haben,
  • Pflegende Angehörige sowie Assistentinnen und Assistenten, die von Menschen mit Behinderungen angestellt sind (im Rahmen eines persönlichen Budgets nach § 29 SGB IX).
  • Folgende Personengruppen müssen sich mit drei Euro an einem Test beteiligen:
  • Menschen, die am selben Tag eine Veranstaltung in Innenräumen besuchen werden
  • Personen, die zu einer Person ab 60 Jahren oder einer Person mit einer Vorerkrankung mit einem hohen Risiko, schwer an Covid-19 zu erkranken, am selben Tag Kontakt haben werden, 
  • Personen, die durch die Corona Warn-App des Robert Koch-Instituts eine Warnung mit der Statusanzeige „erhöhtes Risiko“ erhalten

Mein Schnelltest war positiv – was nun?

Sollte der Schnelltest positiv ausfallen, hat sich die getestete Person sofort in Quarantäne zu begeben. Der Schnelltest sollte allerdings noch mit einem PCR-Test bestätigt werden: Ein Schnelltest liefert in erster Linie die Antwort auf die Frage, ob ein*e Patient*in zum Testzeitpunkt ansteckend ist oder nicht. Eine sich gerade erst anbahnende Infektion kann ein solcher Test allerdings übersehen. Ein PCR-Test hingegen ist so empfindlich, dass er schon geringe Bruchstücke von SARS-CoV-2 nachweisen kann.
Zudem erhält das Gesundheitsamt des Kreises Viersen von der Teststelle die Daten der positiv getesteten Person und nimmt Kontakt auf.

Worin unterscheiden sich PCR-Tests, Antigen-Schnelltests und Selbsttests?

Bei PCR-Tests wird das Erbmaterial der Viren im Labor so stark vervielfältigt, dass SarSCoV-2 auch schon bei nur geringen Mengen nachgewiesen werden kann. Die Auswertung im Labor dauert einige Stunden, hinzu kommen Transportzeit ins Labor und gegebenenfalls eine Wartezeit wegen eines hohen Probeaufkommens.

Bei Antigen-Schnelltests werden Eiweißstrukturen von SARS-CoV-2 nachgewiesen. Sie funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip wie Schwangerschaftstests. Wenn Viren in der Probe enthalten sind, reagieren die Eiweißbestandteile des Virus mit dem Teststreifen. Damit ein Antigen-Test ein positives Ergebnis anzeigt, ist im Vergleich zur PCR-Testung eine größere Virusmenge notwendig. Für die Auswertung braucht es kein Labor. Ein Ergebnis liegt – je nach Hersteller – in 15 bis 30 Minuten vor. 

Selbsttests sind von der Wirkweise her ebenfalls Antigen-Schnelltests. Sie sind freiverkäuflich und können auch von ungeschulten Personen nach Gebrauchsanleitung sicher angewendet werden. Dafür muss die Probenentnahme und -auswertung entsprechend einfach sein. Der Test kann zum Beispiel mit einem Nasenabstrich oder mit Speichel erfolgen.

Wie aussagekräftig sind die Corona-Tests?

PCR-Tests bieten die zuverlässigsten Ergebnisse – sie sind der „Goldstandard“ unter den Corona-Tests. Die Probenentnahme erfolgt durch medizinisches Personal, die Auswertung durch Labore. Im Vergleich erkennen Schnelltests infizierte Menschen und auch nicht infizierte Menschen schlechter. Jedoch erhöhen sie die Sicherheit in der Corona-Pandemie und bieten eine zusätzliche Sicherheit bei Kontakten: Denn bei einem negativen Ergebnis kann man mit großer Wahrscheinlichkeit in den nächsten Stunden niemanden anstecken.

Nach einem Schnelltest – beispielsweise beim Besuch in einer Klinik – sollten auch weiterhin die AHA-Regeln eingehalten werden. Nach einem positiven zertifizierten Antigen-Schnelltest besteht Anspruch auf einen PCR-Test. 

Wer einen Selbsttest macht, sollte darauf achten, dass der Test der die Mindestkriterien erfüllt, die das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) gemeinsam mit dem Robert Koch-Institut festgelegt hat. Seriöse Tests sind grundsätzlich am Aufdruck zur Sonderzulassung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und/oder einer CE-Kennzeichnung mit vierstelliger Kennnummer der benannten Stelle sowie einer deutschsprachigen Gebrauchsinformation zu erkennen. Eine Liste der Tests finden Sie auf der Webseite des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Folgende Einrichtungen im Kreis Viersen bieten zurzeit die Bürgertestung an

(Liste wird stetig aktualisiert und ergänzt) 

Wir bemühen uns um Aktualität des Verzeichnisses. Dies ist jedoch auch davon abhängig, dass wir stets Kenntnis von geänderten Öffnungszeiten bzw. Schließung von Teststellen erhalten.

Wichtige Telefonnummern

Bürgertelefon Kreis Viersen

02162 / 39-2939
Montags bis Freitag von 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Bürgertelefon der Landesregierung

0211 / 91191001
Montag bis Freitag von 8:00 bis 18:00 Uhr,
Samstag und Sonntag von 09:30 bis 18:00 Uhr

Impfhotline Kreis Viersen

02162 / 39-2727
Montag bis Freitag von 8:00 bis 17:00 Uhr

Wichtiger Hinweis

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass am Bürgertelefon keine medizinische Beratung zum Coronavirus stattfinden kann. Bitte kontaktieren Sie insbesondere bei Fragen zu einer möglichen Infektion Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Den Besuch in der Praxis oder im Krankenhaus sollten Sie vorher telefonisch ankündigen.

Nach Praxisschluss der niedergelassenen Ärzte ist der hausärztliche Bereitschaftsdienst über die Hotline 116117 zu erreichen.

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