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Corona-Infos (COVID-19)

Coronaviren wurden erstmals Mitte der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts beschrieben. Sie können sowohl Menschen, als auch verschiedene Tierarten infizieren. Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) ist von Mensch zu Mensch übertragbar.

Je nach Art des Virus sowie Konstitution und Vorerkrankung einer betroffenen Person sind unterschiedlichste Krankheitsverläufe möglich. Diese reichen von kaum wahrnehmbaren Symptomen über gewöhnliche Erkältungssymptome bis hin zu lebensbedrohlichen Krankheitsverläufen.

Nachdem es sich hierbei im Januar 2020 noch um eine epidemische Lage bezogen auf das Land China handelte, erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 11.03.2020, dass sich diese epidemische Lage nunmehr zur weltweiten Pandemie entwickelt hat.  

Für den eigenen sowie Schutz der Mitmenschen gelten die gleichen Maßnahmen, wie zur Grippesaison. Eine gute Handhygiene, Einhalten der Husten- und Nies-Etikette, d.h. husten und niesen in die Armbeuge oder ein Taschentuch, welches anschließend entsorgt wird sowie Abstand zu Erkrankten halten. Wenn der Verdacht besteht sich mit dem Virus angesteckt zu haben, sollten Sie mit Ihrem Arzt telefonisch in Kontakt treten.

Online-Terminbuchungen für Impfungen im Impfzentrum und für die mobilen Impfaktionen

Der Kreis Viersen hat ein Online-Terminbuchungssystem für das Impfzentrum des Kreises eingerichtet. Ab Dienstag, 21. Dezember, müssen für Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen vorab Termine vereinbart werden. Eine vorherige Terminbuchung ist notwendig, damit der Ablauf vor Ort ohne längere Wartezeiten erfolgen kann.

Termine können über die untenstehenden Links gebucht werden:

Corona - Übersicht der aktuellen Corona-Regeln

Die neue Corona-Schutzverordnung tritt am Donnerstag, 13. Januar 2022, in Kraft und gilt bis einschließlich 9. Februar 2022.

Die Schutzmaßnahmen orientieren sich insbesondere an der Anzahl der in Bezug auf die Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) in ein Krankenhaus aufgenommenen Personen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (Hospitalisierungsinzidenz) gemäß den vom Robert-Koch-Institut für Nordrhein-Westfalen tagesaktuell ausgewiesenen Werten, der Anzahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen) gemäß den tagesaktuell vom Robert-Koch-Institut für Nordrhein-Westfalen beziehungsweise die Kreise und kreisfreien Städte in Nordrhein-Westfalen ausgewiesenen Werten. Weitere Indikatoren sind die verfügbaren intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten, der Anteil der intensivmedizinischen COVID-19-Fälle an der IST-Kapazität, die Anzahl der gegen COVID-19 geimpften Personen, die Zahl der Todesfälle, die Altersstruktur der Infizierten sowie die Entwicklung des R-Wertes.

Als immunisiert gelten Personen, die vollständig geimpft und genesen sind. Im Rahmen der aktuellen Corona-Schutzverordnung sind den immunisierten Personen gleichgestellt

  1. Kinder und Jugendliche bis zum Alter von einschließlich 15 Jahren sowie
  2. Personen, die über ein ärztliches Attest verfügen, demzufolge sie derzeit oder bis zu einem Zeitpunkt, der höchstens sechs Wochen zurückliegt, aus gesundheitlichen Gründen nicht gegen Covid-19 geimpft werden können,

wenn sie über einen negativen Testnachweis verfügen oder als getestet gelten.

Getestete Personen im Sinne der Verordnung sind Personen, die über ein nach der Corona-Test- und Quarantäneverordnung bescheinigtes negatives Ergebnis eines höchstens 24 Stunden zurückliegenden Antigen-Schnelltests oder eines von einem anerkannten Labor bescheinigten höchstens 48 Stunden zurückliegenden PCR-Tests verfügen. Schülerinnen und Schüler gelten aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen. Kinder bis zum Schuleintritt sind ohne Vornahme eines Coronatests getesteten Personen gleichgestellt.

Über eine wirksame Auffrischungsimpfung im Sinne der Corona-Schutzverordnung verfügt eine Person, die insgesamt drei Impfungen mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff nach der unter https://www.pei.de/impfstoffe/covid-19 veröffentlichten Übersicht des Paul-Ehrlich-Institutes erhalten hat (auch bei jeglicher Kombination mit dem COVID-19 Impfstoff der Firma Janssen (Johnson & Johnson). Soweit die Corona-Schutzverordnung an eine Auffrischungsimpfung geringere Schutzmaßnahmen anknüpft, gelten diese auch für

  1. Geimpfte genesene Personen, also Personen, die eine mittels PCR-Test nachgewiesene Covid-19 Infektion hatten und davor oder danach mindestens eine Impfung erhalten haben,
  2. Personen mit einer zweimaligen Impfung, bei denen die zweite Impfung mehr als 14 aber weniger als 90 Tage zurückliegt
  3. Genesene Personen, bei denen der die Infektion bestätigende PCR-Test mehr als 27 aber weniger als 90 Tage zurückliegt.

Soweit der Zugang zu Einrichtungen, die Nutzung von Angeboten oder die Teilnahme an Veranstaltungen und Zusammenkünften nur mit einem Testnachweis zulässig ist, kann ersatzweise auch ein Schnelltest unter der Aufsicht einer fachkundigen, geschulten oder unterwiesenen Person erfolgen (Vor-Ort-Testung). Erbringt dieser Test nach ordnungsgemäßer und dokumentierter Durchführung ein negatives Ergebnis, kann der Zugang zu dieser Einrichtung, diesem Angebot oder dieser Veranstaltung gewährt werden. Das Angebot einer Vor-Ort-Testung ist nicht verpflichtend und muss durch die Einrichtung, Angebote du Veranstaltenden nicht kostenfrei angeboten werden.

Maskenpflicht

An folgenden Orten ist mindestens eine medizinische Maske zu tragen:

  1. in Fahrzeugen des öffentlichen Personennah- und –fernverkehrs einschließlich der entgeltlichen oder geschäftsmäßigen Beförderung von Personen mit Kraftfahrzeugen samt Taxen und Schülerbeförderung sowie innerhalb anderer geschlossener Fahrzeuge (Bahnen, Schiffe, Flugzeuge und so weiter) und
  2. in Innenräumen, in denen mehrere Personen zusammentreffen, soweit diese Innenräume – mit oder ohne Eingangskontrolle – auch Kundinnen und Kunden beziehungsweise Besucherinnen und Besuchern zugänglich sind,
  3. im Freien in Warteschlangen, Anstellbereichen und unmittelbar an Verkaufsständen, Kassenbereichen oder ähnlichen Dienstleistungsschaltern,

Darüber hinaus richtet sich im Freien bei Veranstaltungen und Versammlungen die Pflicht zum Tragen mindestens einer medizinischen Maske nach der Zugangsregelung für die jeweilige Veranstaltung oder Versammlung gemäß den folgenden Maßgaben:

  1. Haben alle Personen unabhängig von einem Test- oder Immunisierungsnachweis Zugang zu der Veranstaltung oder Versammlung, ist mindestens eine medizinische Maske zu tragen.
  2. Haben nur getestete oder immunisierte Personen Zugang zu der Veranstaltung oder Versammlung ist nur bei einer Unterschreitung des Mindestabstands von 1,5 Metern mindestens eine medizinische Maske zu tragen.
  3. Haben nur immunisierte Personen Zugang, besteht keine Pflicht zum Tragen einer Maske, sondern nur die geltenden Abstands- und Hygieneregeln.

Die für die Veranstaltung oder Versammlung verantwortlichen Personen haben die teilnehmenden Personen über die geltenden Regelungen zu informieren und bei Verstößen auf die Einhaltung hinzuweisen.

Auf das Tragen einer Maske kann ausnahmsweise verzichtet werden

  1. In Privaträumen bei ausschließlich privaten Zusammentreffen,
    1. 1. bei der nicht nur augenblicklichen Allgemeinnutzung eines Innenraums durch eine Person
  2. In ambulanten und stationären Wohn- und Betreuungsangeboten für ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen und stationären Einrichtungen der Sozialhilfe, soweit kein direkter Kontakt mit nicht vollständig geimpften oder genesenen Bewohnerinnen und Bewohnern besteht, sowie in Wohnangeboten der Kinder- und Jugendhilfe,
  3. In Haft- und Arresträumen von Justizvollzugseinrichtungen und vergleichbaren Einrichtungen,
  4. In gastronomischen Einrichtungen an festen Sitz- oder Stehplätzen,
  5. Von Gästen und Beschäftigten bei privaten Feiern mit Tanz sowie bei Karnevalsveranstaltungen und vergleichbaren Brauchtumsveranstaltungen in Innenräumen, wenn im jeweiligen Hygienekonzept keine abweichenden Regelungen getroffen sind,
  6. Von immunisierten Personen bei der Teilnahme an schriftlichen oder mündlichen Prüfungen, wenn die Plätze einen Mindestabstand von 1,5 Metern aufweisen oder im Schachbrettmuster angeordnet sind.
  7. In Einsatzsituationen von Sicherheitsbehörden, Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz sowie des Abschiebungshaft-, Maßregel- und Justizvollzugs,
  8. Wenn das zur Ermöglichung einer Dienstleistung oder ärztlichen Behandlung erforderlich ist
  9. Zur notwendigen Einnahme von Speisen und Getränken,
  10. In sonstigen Fällen, wenn das Ablegen der Maske unter Wahrung des Mindestabstandes von 1,5 Metern nur wenige Sekunden dauert,
  11. Bei der Kommunikation mit einem gehörlosen oder schwerhörigen Menschen,
  12. Beim Tanzen und während der Sportausübung, soweit dies für die Sportausübung erforderlich ist,
    1. 12. bei Vortragstätigkeiten unter Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zu anderen Personen sowie bei anderen Tätigkeiten, die nur ohne das Tragen einer Maske ausgeübt werden können (Spielen von Blasinstrumenten und ähnliches),
  13. Von immunisierten Mitgliedern von Chören sowie von immunisierten Sängerinnen, Sängern, Schauspielerinnen und Schauspielern bei Auftritten im Rahmen kultureller Angebote einschließlich der erforderlichen Proben, wenn die jeweiligen künstlerischen Tätigkeiten nur ohne das Tragen einer Maske möglich sind,
  14. Von Inhaberinnen und Inhabern sowie Beschäftigen von Einrichtungen, die für Kunden- oder Besucherverkehre geöffnet sind, wenn das Tragen einer Maske durch gleich wirksame Schutzmaßnahmen (Abtrennung durch Glas, Plexiglas oder ähnliches) ersetzt wird, 
  15. Auf behördliche oder richterliche Anordnung
  16. Von Personen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können; das Vorliegen der medizinischen Gründe ist durch ein ärztliches Zeugnis nachzuweisen, welches auf Verlangen vorzuweisen ist.

Kinder bis zum Schuleintritt sind von der Verpflichtung zum Tragen einer Maske ausgenommen. Soweit Kinder vom Schuleintritt bis zum Alter von 13 Jahren aufgrund der Passform keine medizinische Maske tragen können, ist ersatzweise eine Alltagsmaske zu tragen.

Testpflicht, Zugangsbeschränkungen

Die folgenden Einrichtungen, Angebote und Tätigkeiten dürfen nur noch von immunisierten oder getesteten Personen in Anspruch genommen, besucht oder als Teilnehmenden ausgeübt werden (3G-Regel):

  1. Versammlungen im öffentlichen Raum in Innenräumen. Versammlungen im Freien bei gleichzeitig mehr als 750 Teilnehmenden.
  2. Angebote und Veranstaltungen der schulischen, hochschulischen, beruflichen oder berufsbezogenen Bildung (einschließlich Ausbildungsmessen, Jobbörsen und Berufsorientierungsveranstaltungen), der frühkindlichen Bildung in der Kindertagesbetreuung, der politischen Bildung und der Selbsthilfe sowie Integrationskurse und die Nutzung von Hochschulbibliotheken und Hochschulmensen durch Personen, die als Beschäftigte beziehungsweise Studierende der Hochschule oder der Einrichtung unmittelbar angehören,
  3. Angebote der Jugendsozialarbeit und der Jugendarbeit für sozial oder individuell benachteiligte Jugendliche
  4. die kontaktlose Ausleihe und Rückgabe von Medien in Bibliotheken,
  5. Messen, soweit diese ausschließlich für gewerbliche Wiederverkäufer, gewerbliche Verbraucher oder Großabnehmer zugänglich sind, sowie Kongresse und andere Veranstaltungen, wenn daran ausschließlich Angehörige von Firmen und Unternehmen teilnehmen und sie unter Beachtung der arbeitsrechtlichen Infektionsschutzvorgaben durchgeführt werden,
  6. Sitzungen kommunaler Gremien und rechtlich erforderliche Sitzungen von Gremien öffentlich-rechtlicher und privatrechtlicher Institutionen, Gesellschaften, Gemeinschaften, Parteien oder Vereine sowie Informations- und Diskussionsveranstaltungen politischer Parteien ohne geselligen Charakter,
  7. Beerdigungen und standesamtliche Trauungen,
  8. sonstige Veranstaltungen und Angebote, die von der zuständigen Behörde nach den Maßgaben dieses Absatzes zugelassen werden, weil sie nach Einschätzung der Behörde nicht der Freizeitgestaltung dienen,
  9. Friseurleistungen, wenn sowohl die dienstleistende Person als auch die Kundin oder der Kunde eine FFP-2-Maske tragen,
  10. nicht-touristische Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben, wobei von nicht immunisierten Personen bei der Anreise und danach jeweils nach Ablauf der Gültigkeit ein erneuter Test vorzulegen ist,
  11. Kinder- und Jugend- sowie Familienerholungsfahrten von öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe, wobei von nicht immunisierten Personen bei der Anreise und erneut nach jeweils weiteren vier Tagen ein negativer Testnachweis vorzulegen oder ein gemeinsamer beaufsichtigter Selbsttest durchzuführen ist.

Die folgenden Einrichtungen, Angebote und Tätigkeiten dürfen vorbehaltlich der nachfolgenden Absätze nur noch von immunisierten Personen in Anspruch genommen, besucht oder als Teilnehmenden ausgeübt werden (2G-Regel):

  1. Ladengeschäfte und Märkte mit Kundenverkehr für Handelsangebote, wobei der Lebensmittelhandel einschließlich der Direktvermarktung, ebenso Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörakustiker, Tankstellen, Stellen des Zeitungsverkaufs, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte, Gartenmärkte und der Großhandel ausgenommen sind; Geschäfte mit einem Mischsortiment sind ebenfalls ausgenommen, sofern der Anteil von Waren aus den vorstehend ausgenommenen Bereichen in ihrem Sortiment überwiegt; die Abholung bestellter Waren ohne Zutritt zu den Verkaufsräumen bleibt zulässig,
    1. 1. der Verkauf von nicht mit der gleichzeitigen Erbringung einer handwerklichen Leistung oder einer Dienstleistung verbundenen Waren in dem Geschäftslokal eines Dienstleisters oder Handwerkers, der nicht unter die in Nummer 1 genannten Ausnahmen fällt,
  2. Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten und sonstige Kultureinrichtungen, Konzerte, Aufführungen, Lesungen und sonstige Kulturveranstaltungen in Theatern, Kinos und sonstigen Kultureinrichtungen sowie außerhalb von Kultureinrichtungen,
  3. Tierparks, Zoologische Gärten, Freizeitparks, Spielhallen, reine Freibäder (unter Ausnahme der Nutzung durch Schulen, die sich nach den Regeln der Coronabetreuungsverordnung richtet) sowie vergleichbare Freizeiteinrichtungen,
  4. die gemeinsame Sportausübung (einschließlich Wettkampf und Training) im Freien auf Sportstätten sowie außerhalb von Sportstätten im öffentlichen Raum sowohl im Amateursport als auch im Profisport, wobei für Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Profiligen, an Ligen und Wettkämpfen eines Verbands, der Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund ist, sowie Teilnehmende an berufsvorbereitenden Sportausbildungen (zum Beispiel

erforderliche Lehrveranstaltungen im Rahmen von Hochschulstudiengängen), die über eine erste Impfung verfügen, bis zur zweiten Impfung übergangsweise als Ersatz der Immunisierung ein Testnachweis auf der Grundlage einer PCR-Testung ausreichend ist; für Berufssportlerinnen und Berufssportler sowie für Teilnehmende an berufsvorbereitenden Sportausbildungen gilt diese Übergangsregelung bis zu einer bundesgesetzlichen Regelung auch ohne den Nachweis einer ersten Impfung weiter,

  1. der Besuch von Sportveranstaltungen als Zuschauerin oder Zuschauer,
  2. Weihnachtsmärkte, Volksfeste und vergleichbare Freizeitveranstaltungen,
  3. Messen und Kongresse, die nicht unter Absatz 1 oder § 5 Absatz 1 fallen,
  4. Bildungsangebote, die nicht unter Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 fallen,
  5. Gesellschaftsjagden,
  6. sonstige Veranstaltungen und Einrichtungen zur Freizeitgestaltung im öffentlichen Raum, insbesondere in Bildungs-, Kultur-, Sport- und Freizeiteinrichtungen in Innenräumen und im Freien, unter Ausnahme von Kinderspielplätzen im Freien; als der Freizeitgestaltung dienend gelten dabei alle Nutzungen und Veranstaltungen, die nicht ausdrücklich abweichenden Zugangsbeschränkungen unterliegen,
  7. körpernahe Dienstleistungen unter Ausnahme von medizinischen oder pflegerischen Dienstleistungen,
  8. Friseurleistungen, bei denen die dienstleistende Person oder die Kundin oder der Kunde statt einer FFP-2-Maske lediglich eine medizinische Maske trägt,
  9.  touristische Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben,
  10. touristische Busreisen.

Die Inanspruchnahme von Bildungsangeboten der Fahrschulen sowie der Prüfung zur Erlangung der Fahrerlaubnis ist übergangsweise auch für nicht immunisierte Personen zulässig, sofern diese mit der praktischen Ausbildung in der Fahrschule bereits vor dem 24. November 2021 begonnen hatten, über einen negativen Testnachweis verfügen und während des gesamten Bildungsangebots und der Prüfung mindestens eine Maske des Standards FFP2 ohne Ausatemventil oder eine vergleichbare Maske (insbesondere KN95/N95) tragen.

Die folgenden Einrichtungen, Angebote und Tätigkeiten dürfen vorbehaltlich nur noch von immunisierten Personen in Anspruch genommen, besucht oder als Teilnehmende ausgeübt werden, die zusätzlich über einen negativen Testnachweis verfügen (2G+):

  1. die gemeinsame Sportausübung (einschließlich Wettkampf und Training) in Innenräumen in Sportstätten sowie in sonstigen Innenräumen im öffentlichen Raum sowohl im Amateursport als auch im Profisport, wobei für Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Profiligen, an Ligen und Wettkämpfen eines Verbands, der Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund ist, sowie Teilnehmende an berufsvorbereitenden Sportausbildungen (zum Beispiel erforderliche Lehrveranstaltungen im Rahmen von Hochschulstudiengängen), die über eine erste Impfung verfügen, bis zur zweiten Impfung übergangsweise als Ersatz der Immunisierung ein Testnachweis auf der Grundlage einer PCR-Testung ausreichend ist; für Berufssportlerinnen und Berufssportler sowie für Teilnehmende an berufsvorbereitenden Sportausbildungen gilt diese Übergangsregelung bis zu einer bundesgesetzlichen Regelung auch ohne den Nachweis einer ersten Impfung weiter,
  2. Hallenschwimmbäder, Wellnesseinrichtungen (Saunen, Thermen, Sonnenstudios und ähnliche Einrichtungen) sowie vergleichbare Freizeiteinrichtungen, bei deren Nutzung das Tragen von Masken überwiegend nicht möglich ist,
  3. Betriebskantinen, Schulmensen, Hochschulmensen und vergleichbare Einrichtungen bei der Nutzung durch Personen, die nicht als Beschäftigte, Studierende, Schülerinnen und Schüler, Lehrgangsteilnehmende und so weiter unmittelbar dem Betrieb oder der Einrichtung angehören, wenn diese Nutzung sich nicht auf das bloße Abholen von Speisen und Getränken beschränkt,
  4. alle sonstigen gastronomischen Angebote, wenn die Nutzung sich nicht auf das bloße Abholen von Speisen und Getränken beschränkt, (Gilt nicht für die gastronomische Versorgung von Berufskraftfahrerinnen und Berufskraftfahrern auf Rastanlagen und Autohöfen, wenn sie über einen Testnachweis verfügen.)
  5. gemeinsames Singen von Chormitgliedern sowie andere künstlerische Tätigkeiten, die nur ohne das Tragen einer Maske ausgeübt werden können (Spielen von Blasinstrumenten und ähnliches), wenn dabei auf das Tragen von Masken verzichtet wird,
  6. private Feiern mit Tanz, ohne dass das Tanzen den Schwerpunkt der Veranstaltung bildet, sowie Karnevalsveranstaltungen und vergleichbare Brauchtumsveranstaltungen in Innenräumen, soweit sie nicht unter § 5 Absatz 1 fallen,
  7. Bordelle, Prostitutionsstätten und ähnliche Einrichtungen sowie die Erbringung und Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen außerhalb von Einrichtungen.

Die zusätzliche Testpflicht entfällt für Personen, die über eine wirksame Auffrischungsimpfung verfügen oder bei denen innerhalb der letzten drei Monate eine Infektion mittels PCR-Test nachgewiesen wurde, obwohl sie zuvor vollständig immunisiert waren.

Beschäftigte, ehrenamtlich eingesetzte und andere vergleichbare Personen, die in den zuvor gelisteten tätig sind und dabei Kontakt zu Gästen, Kundinnen und Kunden oder Nutzerinnen und Nutzern der Angebote oder untereinander haben, müssen immunisiert oder getestet sein. Nicht immunisierte Personen müssen über einen negativen Testnachweis verfügen und während der gesamten Tätigkeit mindestens eine medizinische Maske tragen.

Bei Veranstaltungen darf oberhalb einer absoluten Zahl von 250 Personen die zusätzliche Auslastung bei höchstens 50 Prozent der über 250 Personen hinausgehenden regulären Höchstkapazität liegen; insgesamt sind aber höchstens 750 Zuschauende, gleichzeitig anwesende Besucherinnen und Besucher oder Teilnehmende zulässig.

Die Nachweise einer Immunisierung oder negativen Testung sind bei allen Personen von den für diese Einrichtungen und Angebote verantwortlichen Personen oder ihren Beauftragten zu kontrollieren und mit einem amtlichen Ausweispapier abzugleichen. Bei Kindern und Jugendlichen, die noch nicht über ein amtliches Ausweispapier verfügen, genügt ersatzweise die Glaubhaftmachung der Identität durch Erklärung und Ausweispapier der Eltern, Schülerausweis oder ähnliches.

Bei Schülerinnen und Schülern ab 16 Jahren wird der Testnachweis durch eine Bescheinigung der Schule ersetzt. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren gelten aufgrund ihres Alters als Schülerinnen und Schüler und benötigen weder einen Testnachweis noch eine Schulbescheinigung.

Bei Sitzungen kommunaler Gremien, Bildungsangeboten, Angeboten der Kinder- und

Jugendarbeit und Sportangeboten für Kinder und Jugendliche kann ein bestehendes Testerfordernis durch einen gemeinsamen beaufsichtigten Selbsttest erfüllt werden; bei Veranstaltungen an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen mit einem festen

Personenkreis genügt dabei ein mindestens zweimal wöchentlicher Test. Die zuständige Behörde kann zudem für soziale, medizinische und therapeutische Einrichtungen und Angebote, bei denen ein niedrigschwelliger Zugang angebotsspezifisch erforderlich ist, Ausnahmen zulassen.

Untersagung des Betriebs von Einrichtungen und von Veranstaltungen

Untersagt sind

  1. der Betrieb von Clubs, Diskotheken und vergleichbaren Einrichtungen sowie vergleichbare Veranstaltungen (öffentliche Tanzveranstaltungen, private Tanz- und Diskopartys und ähnliches),
  2. der Betrieb von Swingerclubs sowie vergleichbare Angebote, insbesondere in Bordellen und Prostitutionsstätten, sowie
  3. Messen (Publikumsmessen), wenn sie im Normalfall auf einen gleichzeitigen Besuch von mehr als 750 Personen ausgerichtet wären.
Kontaktbeschränkungen

Nicht immunisierte Personen dürfen im öffentlichen und privaten Raum aus privaten Gründen mit anderen Personen nur nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen zusammentreffen:

  1. innerhalb des eigenen Hausstandes ohne Personenbegrenzung,
  2. über den eigenen Hausstand hinaus mit höchstens zwei Personen aus einem weiteren Hausstand, wobei Kinder bis einschließlich 13 Jahren hiervon ausgenommen sind,
  3. wenn dies zur Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen, aus zwingenden betreuungsrelevanten Gründen oder zur Wahrnehmung von Sorge- oder Umgangsrechten erforderlich ist, oder
  4. soweit es sich um eine Versammlung oder Veranstaltung handelt, zu der auch nicht immunisierte Personen Zugang haben.

Private Zusammenkünfte von ausschließlich immunisierten Personen im öffentlichen und privaten Raum sind nur zulässig

  1. innerhalb des eigenen Hausstandes ohne Personenbegrenzung,
  2. als Zusammenkunft des eigenen Hausstands ohne Personenbegrenzung mit höchstens zwei Personen aus einem weiteren Hausstand, wobei Kinder bis einschließlich 13 Jahren hiervon ausgenommen sind,
  3. als Zusammenkunft von insgesamt höchstens zehn Personen ohne Beschränkung der Zahl der Hausstände, wobei Kinder bis einschließlich 13 Jahren hiervon ausgenommen sind,
  4. wenn dies zur Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen, aus zwingenden betreuungsrelevanten Gründen oder zur Wahrnehmung von Sorge- oder Umgangsrechten erforderlich ist,
  5. soweit es sich um die Teilnahme an einer zulässigen Versammlung oder Veranstaltung beziehungsweise die bestimmungsgemäße Nutzung eines zulässigen Angebots handelt; für Veranstaltungen (private Feiern mit Tanz, ohne dass das Tanzen den Schwerpunkt der Veranstaltung bildet, sowie Karnevalsveranstaltungen und vergleichbare Brauchtumsveranstaltungen in Innenräumen) gilt dies nur, wenn sie im Rahmen von entsprechenden Einrichtungen und Angeboten stattfinden und die für die jeweilige Einrichtung oder das jeweilige Angebot verantwortlichen Personen die Zugangskontrollen sicherstellen.

Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner sowie Partnerinnen und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gelten als ein Hausstand, auch wenn sie keinen gemeinsamen Wohnsitz haben. Für Zusammenkünfte von immunisierten Personen mit nicht immunisierten Personen gilt Absatz 1.

Die vollständige Corona-Schutzverordnung finden Sie unter: https://www.mags.nrw/coronavirus-rechtlicheregelungen-nrw

Corona-Impfung

Corona-Impfung: Die Impfung schützt Sie und Ihre Mitmenschen!

Aktuelle Mobile Impf-Aktionen im Kreis Viersen

Der Kreis Viersen bietet in Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden in der kommenden Woche weitere Impfungen gegen das Coronavirus an. Eine Terminbuchung ist in jedem Fall erforderlich.

Da der Bund die Lieferungen des BioNTech-Impfstoffs deutlich eingeschränkt hat, werden bei den Impfaktionen Personen ab 30 Jahre vorrangig mit dem mRNA-Impfstoff von Moderna geimpft. Für Schwangere und Personen unter 30 Jahren steht gemäß der STIKO-Empfehlung der Impfstoff von BioNTech zur Verfügung. Jugendliche unter 16 Jahren können nur in Begleitung eines Sorgeberechtigten geimpft werden.

Bei den Aktionen sind sowohl Erst- und Zweitimpfungen als auch Auffrischungsimpfungen möglich. Beide Impfstoffe sind für Auffrischungsimpfungen geeignet. Bei Zweit- und Auffrischungsimpfungen beachten Sie bitte die empfohlenen Zeiträume zwischen den Impfungen und bringen einen Nachweis der früheren Impfungen mit. Personen, die mit dem Impfstoff der Firma Johnson & Johnson gegen COVID-19 geimpft wurden, wird durch die STIKO eine Auffrischungsimpfung frühestens nach vier Wochen empfohlen.

 

Mobile Impfaktionen im Kreis Viersen, Termine und Standorte
Datum Wochentag Ort Anschrift Öffnungszeiten

25.01.2022

Dienstag

Grefrath

Getränkemarkt Umstraße 2, 47929 Grefrath

12:00 – 19:00 Uhr

26.01.2022

Mittwoch

Willich

Gewerbegebiet Stahlwerk Becker (Wasserwerk) Walzwerkstraße, 47877 Willich

12:00 – 19:00 Uhr

27.01.2022

Donnerstag

Nettetal

Brigittenstraße 10 (Pfarrzentrum-Convent), 41334 Nettetal

12:00 – 19:00 Uhr

28.01.2022

Freitag

Willich

Gewerbegebiet Stahlwerk Becker (Wasserwerk) Walzwerkstraße, 47877 Willich

12:00 – 19:00 Uhr

01.02.2022

Dienstag

Grefrath

Getränkemarkt Umstraße 2, 47929 Grefrath

12:00 – 19:00 Uhr

02.02.2022

Mittwoch

Willich

Gewerbegebiet Stahlwerk Becker (Wasserwerk) Walzwerkstraße, 47877 Willich

12:00 – 19:00 Uhr

03.02.2022

Donnerstag

Kempen

Hohenzollernplatz 19, 47906 Kempen „Forum St. Hubert“

12:00 – 19:00 Uhr

04.02.2022

Freitag

Schwalmtal

Antoniusstraße 3, 41366 Schwalmtal

12:00 – 19:00 Uhr

 

Folgende Dokumente sind für die Impfung notwendig:

Personalausweis oder Reisepass (bei Minderjährigen wird auch der Personalausweis oder Reisepass des Sorgeberechtigten benötigt)
Impfausweis

Einwilligungserklärung (in zweifacher Ausführung; für Minderjährige von einem Sorgeberechtigten unterschrieben) Anamnese- und Einwilligungsbogen (in zweifacher Ausführung)

Aufklärungsmerkblatt (in zweifacher Ausführung; für Minderjährige von einem Sorgeberechtigten unterschrieben)

Es kann bei den Impfaktionen zu Wartezeiten kommen. Um diese zu minimieren, bittet der Kreis Viersen deshalb alle Interessierten, die benötigten Unterlagen möglichst vorab ausgefüllt mitzubringen.

Alle benötigten Unterlagen finden Interessierte auf der Seite des RKI.

Auch Hausärztinnen und Hausärzte sowie Betriebsärzte impfen weiterhin gegen das Coronavirus. Auf der Website der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein ist eine Übersicht der Impfpraxen im Kreis Viersen zu finden. Eine Übersicht finden Sie auch auf der Website des Patientenservice 116117.

Impfzentrum des Kreises Viersen in Dülken

Im Impfzentrum werden sowohl Erst- als auch Zweitimpfungen sowie Auffrischungsimpfungen verabreicht. Eine Terminbuchung ist in jedem Fall erforderlich.
Die Adresse des Impfzentrums lautet:

Heesstraße 2-10
41751 Viersen

Das Impfzentrum ist an folgenden Tagen geöffnet:

Dienstag bis Freitag: 12:00 bis 19:00 Uhr
Samstags: 8:00 bis 15:00 Uhr

Parkplätze sind ausgeschildert und in Laufweite verfügbar. Der Kreis Viersen bittet Interessierte, nach Möglichkeit den Parkplatz am Wilhelm-Cornelißen-Platz zu nutzen.

Welcher Impfstoff wird bei den Impfaktionen verimpft?

Bei den Impfaktionen kommen die mRNA-Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Moderna zum Einsatz. Es sind sowohl Erst- und Zweitimpfungen als auch Boosterimpfungen möglich.

Bei Zweit- und Auffrischungsimpfungen beachten Sie bitte die empfohlenen Zeiträume zwischen den Impfungen und bringen einen Nachweis der früheren Impfungen mit.

Für Personen, die mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson gegen COVID-19 geimpft wurden, empfiehlt die STIKO eine Auffrischungsimpfung frühestens vier Wochen nach der Erstimpfung.

Aktuelle Informationen zur Impfkampagne finden Sie auf der Webseite Bundesministeriums für Gesundheit.

Welche Unterlagen werden für die Impfung benötigt?

Sie benötigen einen gültigen Personalausweis, das Aufklärungsmerkblatt des mRNA-Impfstoffs, einen Anamnesebogen sowie einen Einwilligungsbogen. Alle Unterlagen finden Sie auf der Webseite des Robert Koch-Instituts.

Wer beantwortet Fragen zur Impfung und zum Impfstoff?

Organisatorische Fragen zu Impfaktionen, die der Kreis Viersen durchführt, richten Sie bitte an impfen@kreis-viersen.de

Bei medizinischen Fragen zur Impfung und zum Impfstoff, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt. Allgemeine Informationen und Antworten auf häufig gestellte Fragen, finden sich auch auf den Internetseiten der Bundesregierung, der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein und der Landesregierung.

Können sich Schwangere und stillende Mütter impfen lassen?

Die STIKO spricht sich für die COVID-19-Impfung von bisher nicht oder unvollständig geimpften Schwangeren ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel sowie von nicht oder unvollständig geimpften Stillenden mit zwei Dosen eines mRNA-Impfstoffs aus.

Darüber hinaus empfiehlt die STIKO ausdrücklich allen noch nicht oder unvollständig geimpften Frauen im gebärfähigen Alter die Impfung gegen COVID-19, damit bereits vor Eintritt einer Schwangerschaft ein sehr guter Schutz vor dieser Erkrankung besteht.

Können auch Kinder geimpft werden?

Seit August 2021 empfiehlt die STIKO die Corona-Schutzimpfung für alle 12- bis 17-Jährigen. Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren können sich mit einem der zugelassenen mRNA-Impfstoffe (BioNTech/Pfizer oder Moderna) impfen lassen. Vor der Impfung sind eine entsprechende ärztliche Aufklärung und gegebenenfalls die Zustimmung der Sorgeberechtigten notwendig. Verabreicht werden zwei Dosen des jeweiligen mRNA-Impfstoffs im Abstand von drei bis sechs bzw. vier bis sechs Wochen. Jugendliche unter 16 Jahren können nur in Begleitung eines Sorgeberechtigten geimpft werden.

Sie hatten bereits eine SARS-CoV-2-Infektion?

Die STIKO empfiehlt für Personen, die bereits mit SARS-CoV-2 infiziert waren, die Verabreichung einer Impfstoffdosis. Es gelten folgende Empfehlungen:

Personen, die eine gesicherte, symptomatische SARS-CoV-2-Infektion hatten, empfiehlt die STIKO eine Impfstoffdosis in der Regel sechs Monate nach der Infektion. Theoretisch ist die Gabe einer Impfstoffdosis bereits ab vier Wochen nach dem Ende der COVID-19-Symptome möglich. Dafür ist eine ärztliche Bescheinigung (z.B. durch einen beim Hausarzt durchgeführten Bluttest) zum Impftermin mitzubringen.

Personen, die bereits einmal gegen COVID-19 geimpft wurden und bei denen nach dieser Impfung eine SARS-CoV-2-Infektion durch direkten Erregernachweis gesichert wurde, wird die zweite Impfung in der Regel sechs Monate nach Ende der COVID-19-Symptome bzw. der Diagnose empfohlen. Die Gabe einer Impfstoffdosis ist auch hier bereits ab vier Wochen nach dem Ende der Symptome möglich.

Stand: 23.11.2021

Wo beantrage ich den digitalen Impfausweis?

Bereits geimpfte Personen können bei Apotheken gegen Vorlage des Impfpasses oder den Impfbescheinigungen aus den Impfzentren sowie Ihres Personalausweises den digitalen Impfnachweis beantragen. Die QR-Codes können Sie anschließend mit Ihrer Corona-Warn-App oder in der CovPass-App einscannen.

Wo kann ich mich sonst noch impfen lassen?

Fragen und Antworten zur Quarantäne

Fragen und Antworten
Fragen und Antworten
Thema Frage Antwort
Test Darf ich während meiner Quarantäne zum Test? (bzw. zum Arzt oder ins Krankenhaus) Für einen Test (oder medizinisch Notwendige Behandlungen z.B. Chemotherapie, Atemnot) darf man die Quarantäne verlassen. Hierbei gilt, dass man auf direktem Weg, unter Beachtung der hyg. Maßnahmen (FFP2 Maske usw.), zum Test (Arzt, KH) und dann wieder nach Hause fährt. Sie sollten die Einrichtung, nach Möglichkeit, im Vorfeld informieren.

Für nicht medizinische notwendige Behandlungen, wie z.B. Zahnprophylaxe oder Fußpflege, darf die Quarantäne nicht verlassen werden.

Warum soll ich mich testen lassen? Um Festzustellen, ob Sie sich möglicherweise auch infiziert haben ohne symptomatisch zu sein. (Stichwort: asymptomatisch).
Muss ich mich testen lassen?

Bei einem positiven Schnelltest in einem Testzentrum oder bei einem Hausarzt/einer Hausärztin muss umgehend ein PCR-Test gemacht werden. Dies sollte ebenfalls gemacht werden, wenn Sie einen positiven Selbsttest gemacht haben.

Treten bei Kontaktpersonen Krankheitssymptome auf, sollte eine sofortige Kontaktaufnahme mit dem Gesundheitsamt erfolgen und eine PCR Testung durchgeführt werden.

Was passiert, wenn das Testergebnis positiv ausfällt?

Dann gelten Sie als infiziert und werden vom Gesundheitsamt kontaktiert. Der Quarantänezeitraum könnte sich für Sie und ggfs. Ihre häuslichen Kontakte verändern.

Sollte der PCR Test positiv sein müssen Sie sich sofort selbstständig in häusliche Isolation begeben.

Ich habe einen positiven Schnelltest, was muss ich tun?

Bei positivem Schnelltestergebnis muss dieses umgehend durch einen PCR-Test überprüft.

Sollte der Schnelltest Test positiv sein müssen Sie sich sofort selbstständig in häusliche Isolation begeben.

Meine häusliche Isolation, nach positiv bestätigen PCR-Test, ist beendet. Soll ich nochmal einen PCR-Test machen?

Sofern Sie Ihre häusliche Isolation gerade erst beendet haben, empfiehlt sich kein anschließender PCR-Test. Die Corona-Viren können noch bis zu 60 Tage nach überstandener Krankheit mittels PCR-Test nachgewiesen werden. Der Test könnte demzufolge nochmals positiv ausfallen, obwohl Sie nicht mehr infektiös sind.

Quarantäne Was bedeutet häusliche Quarantäne? 
  • Sie dürfen das Haus nicht verlassen (spazieren oder Gassi gehen, einkaufen, den Müll rausbringen ist nicht erlaubt).
  • Sie dürfen keinen Besuch empfangen
  • Sie dürfen keine Gemeinschaftsgärten nutzen (Sofern Sie einen hauseigenen Garten besitzen, können Sie sich dort aufhalten. Unterhaltungen mit Nachbarn sollten vermieden werden).
  • Kontaktlose Übergaben (inkl. Tragen einer FFP2 Maske) von Müll, Einkäufen, Hund usw. an der Haus-, Wohnungstüre sind erlaubt.
Wie kann ich eine Quarantäne verkürzen / mich freitesten?

Für positiv getestete gibt es folgende Möglichkeiten:

  • Frühestens am 7.Tag der Quarantäne gibt es die Möglichkeit sich mit einem PCR-Test oder einem zertifizierten Antigen-Schnelltest aus einem Testzentrum, einer Apotheke usw. frei zu testen, wenn Sie mind. 48 Stunden Symptomfrei sind. Dieser muss ans Gesundheitsamt übermittelt werden.
  • Sollte der Index in einem Krankenhaus, Altenheim o.Ä. arbeiten, gibt es nur die Möglichkeit sich am 7. Tag mit einem negativen PCR Test frei zu testen, wenn er vorher mind. 48 Stunden Symptomfrei war. Dieser muss ans Gesundheitsamt übermittelt werden.

Für Kontaktpersonen gibt es folgende Möglichkeiten:

  • Frühestens am 7.Tag nach letztem Kontakt (im häuslichen Umfeld nach dem Tag des Abstriches des positiven PCR Tests) gibt es die Möglichkeit sich mit einem PCR-Test oder einem zertifizierten Antigen-Schnelltest aus einem Testzentrum, einer Apotheke usw. frei zu testen.
  • Nur Schüler/innen (sowie KiTa, Tagespflege Kinder usw.) können sich am 5. Tag mit einem PCR-Test oder einem zertifizierten Antigen-Schnelltest aus einem Testzentrum, einer Apotheke usw. freitesten. 
Warum müssen positiv getestete Personen jetzt nur noch für 10 Tage in Quarantäne? Aufgrund der Anpassungen durch die Ministersitzung der Länder ist die Quarantänezeit für positive Fälle auf 10 Tage angepasst.
Ich wurde bisher nur einmal geimpft, muss ich trotzdem in Quarantäne, wenn ich Kontakt zu einem positiven Fall war? Ja.
Ich bin zweimal geimpft, muss ich trotzdem in Quarantäne wenn ich Kontakt zu einem positiven Fall war?

Wenn Sie zweimal geimpft sind und die 2. Impfung, zum Zeitpunkt des Kontaktes, mindestens 14 Tage aber maximal 3 Monate her ist, brauchen Sie nicht in Quarantäne.

Ich bin genesen, muss ich trotzdem in Quarantäne wenn ich Kontakt zu einem positiven Fall war?

Wenn Sie genesen sind und die ihr positives PCR Test Ergebnis, zum Zeitpunkt des Kontaktes, mindestens 28 Tage aber maximal 3 Monate her ist, brauchen Sie nicht in Quarantäne. Im häuslichen Umfeld gelten die 28 Tage nicht

Ich bin geboostert, muss ich trotzdem in Quarantäne wenn ich Kontakt zu einem positiven Fall war? Nein.

Ich bin geimpft und genesen, muss ich trotzdem in Quarantäne wenn ich Kontakt zu einem positiven Fall war?

Nein.
Ich bin an der neuen Omikron Mutation erkrankt, was ist anders? Nach den neuen Reglungen wird die Omikron Variante nicht anders behandelt als die anderen Corona Varianten, es gibt keine besonderen Reglungen.
Kontakte Ich habe Kontakt zu jemand der Kontakt zu einem Kranken hatte! (Kontakt zu Kontakt) Was muss ich machen? Da Sie keinen Kontakt zum Erkrankten selber hatten, müssen Sie nichts nicht in Quarantäne. Dennoch empfiehlt das RKI eine zeitliche und räumliche Trennung zu anderen Haushaltsmitglieder, soweit möglich. Häufiges Händewaschen, Einhaltung der Nies- und Hustenregeln und häufiges Lüften ist ebenfalls empfehlenswert.
Was ist ein enger Kontakt? 
  • Enger Kontakt (<1,5m, länger als 10 Minuten) ohne korrekt sitzende FFP2 Maske.
    Sollte die Maske nicht korrekt/dicht sitzen, dann zählt die Person als „enger Kontakt“.
  • Gespräch ohne korrekt sitzende FFP2 Maske in unter 1,5m reicht auch eine Zeit von <10 Minuten.
  • Gleichzeitiger Aufenthalt von Kontaktperson und Fall in einem Raum, mit schlechter Lüftungssituation (z.B. keine Stoßlüftung, Fenster auf Kipp ist nicht ausreichend), ohne korrekt sitzende FFP2 Maske getragen wurde.
  • Gleichzeitiger Aufenthalt von Kontaktperson und Fall im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole (z.B. beim Sport, beim Singen, gleichzeitiger Aufenthalt mit mehreren Positiven) unabhängig vom Abstand für > 10 Minuten, auch wenn durchgehend und korrekt ein FFP2 Maske getragen wurde.
Bescheinigungen Bekomme ich eine Bescheinigung für Schule/Arbeitgeber? Die Quarantäneanordnung die Sie vom Gesundheitsamt bekommen, ist die Bescheinigung für Schule/Arbeitgeber.
Ich brauche eine Genesenen Bescheinigung, wo bekomme ich den her? Sie bekommen vom Gesundheitsamt keine gesonderte Genesene Bescheinigung ausgestellt. Die Ordnungsverfügung dient als Genesenen Bescheid. Sie können aber mit dem positiven PCR Nachweis in eine Apotheke gehen und sich dort eine Bescheinigung sowie einen Barcode für eine der Corona Apps ausstellen lassen.

Meldeformular für enge Kontaktpersonen

Kriterien zur Einstufung eines engen Kontaktes zu einer infizierten Person

Sollte eines der nachfolgenden Szenarien in Bezug auf Ihren Kontakt zur infizierten Person zutreffen, gelten Sie als enger Kontakt:

  • Enger Kontakt (Abstand kleiner als 1,5m, länger als 10 Minuten) ohne korrekt sitzende FFP2 Maske (bei einer Person reicht).
  • Direktes Gespräch ohne korrekt sitzende FFP2 Maske in unter 1,5m in einer Zeit von weniger als 10 Minuten.
  • Gleichzeitiger Aufenthalt von Kontaktperson und infizierter Person in einem Raum, mit schlechter Lüftungssituation (z.B. keine Stoßlüftung, Fenster auf Kipp ist nicht ausreichend), ohne korrekt sitzende FFP2 Maske getragen wurde.
  • Gleichzeitiger Aufenthalt von Kontaktperson und infizierter Person im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole (z.B. beim Sport, beim Singen, gleichzeitiger Aufenthalt mit mehreren Positiven) unabhängig vom Abstand für länger als 10 Minuten, auch wenn durchgehend und korrekt ein FFP2 getragen wurde.

Sofern eines der oben genannten Szenarien auf Sie zutrifft und Sie wohnhaft im Kreis Viersen sind, werden Sie gebeten, sich umgehend über das untenstehende Kontaktformular beim Gesundheitsamt zu melden. Sollten Sie nicht im Kreis Viersen wohnhaft sein, werden Sie geben sich an ihr zuständiges Gesundheitsamt zuwenden.

Quarantäneregeln und -ausnahmen für enge Kontaktpersonen
Allgemein Regelung

Die Quarantäne für enge Kontaktpersonen beträgt 10 Tage. Ab dem siebten Tag kann man sich durch einen PCR-Test oder einen durch ein Testzentrum durchgeführten, zertifizierten Antigen-Schnelltest aus der Quarantäne freitesten.
Schülerinnen und Schüler können sich bereits am fünften Tag durch einen PCR-Test oder einen durch ein Testzentrum durchgeführten, zertifizierten Antigen-Schnelltest aus der Quarantäne freitesten.

Nicht in Quarantäne kommen:

  • Personen mit einer Auffrischimpfung (Boosterimpfung), insgesamt sind drei Impfungen erforderlich (auch bei jeglicher Kombination mit Johnson & Johnson)
  • Geimpfte Genesene (Geimpfte mit einem Impfdurchbruch oder Genesene, die eine Impfung im Anschluss an die Erkrankung erhalten haben, ohne Angabe eines Zeitraums!)
  • Personen mit einer zweimaligen Impfung, ab dem 14. Tag nach der zweiten Impfung bis zum 90. Tag nach der Impfung (auch bei Johnson & Johnson)
  • Genesene ab dem 28. Tag bis zum 90. Tag ab dem Datum des positiven PCR Tests

Wichtig: Auch, wenn Sie aufgrund der o.g. Ausnahmeregelungen nicht in Quarantäne müssen, sollten Sie sich, die nächsten 14 Tage nach dem letzten Kontakt zur infizierten Person, selbst beobachten. Sofern Sie Symptome entwickeln, sollten Sie umgehend zuhause bleiben und zeitnah einen PCR-Test machen.

Nachfolgend wurden verschiedene zielgruppenspezifische Informationen, Merkblätter und allgemeine Verhaltensinweise sowie weiterführende Internetadressen zum Thema „Corona“ aufbereitet.


Zielgruppenspezifische Informationen und Merkblätter

...für Ärzte

…für Betroffene und Kontaktpersonen

Die Regelungen für Betroffene und Kontaktpersonen werden durch das Land NRW in der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung bestimmt. Die aktuellste Version ist unter https://www.land.nrw/corona abrufbar.

Weitergehende Informationen können dem folgenden Merkblatt entnommen werden.

…für Einrichtungen und Dienste der Pflege und Eingliederungshilfe

Bei Neu- oder Wiederaufnahmen in Ihre Einrichtungen hat eine PCR-Testung auf SARS-CoV-2 zu erfolgen. Eine weitere Schnelltestung erfolgt am sechsten Tag nach der Aufnahme. Die Ersttestung kann unmittelbar durch Sie oder die zu versorgende Person über den behandelnden Arzt veranlasst werden.

Die Kosten der Abstrichnahme müssen nicht von den Bewohnern privat getragen werden, sondern sind vom durchführenden Arzt über die Kassenärztliche Vereinigung abrechenbar. Eine separate Beauftragung der Testung über das Gesundheitsamt ist nicht notwendig.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) führt eine Liste der Hersteller, deren Schnelltests im Rahmen der nationalen Teststrategie des Bundes erstattet werden.

Weitere Informationen finden Sie auf den nachfolgenden Webseiten:

...für Pendler

Nach Aufheben der Coronavirus-Einreiseverordnung des Landes NRW zum 12.05.2021 gelten nun ausschließlich die Regelungen der Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes.

Grenzpendler und Grenzgänger:

Grenzpendler sind Personen, mit Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland, die sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung in ein Hochinzidenz- oder Risikogebiet begeben und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehren.

Grenzgänger hingegen sind Personen, mit Wohnsitz in einem Hochinzidenz- oder Risikogebiet, die sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung in die Bundesrepublik Deutschland begeben und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehren.

Hochinzidenzgebiete

Folgende Regeln gelten für

  • Grenzgänger und Grenzpendler,
  • Personen,

die in einer Kalenderwoche mindestens zweimal aufgrund des Besuchs von Verwandten ersten Grades, des nicht dem gleichen Hausstands angehörigen Ehegatten, Lebenspartners oder Lebensgefährten oder aufgrund eines geteilten Sorgerechts oder eines Umgangsrechts einreisen, gelten dieselben Regelungen wie für Grenzpendler und Grenzgänger.

Diese Personengruppen sind von der Quarantäne- und Anmeldepflicht befreit.  Jedoch haben diese ein Zeugnis oder Testergebnis, bei dem die Abstrichnahme maximal 72 Stunden vor der Einreise vorgenommen worden ist, mitzuführen.

Risikogebiete

Folgende Regeln gelten für

  • Grenzgänger und Grenzpendler,
  • Personen,

die in einer Kalenderwoche mindestens zweimal aufgrund des Besuchs von Verwandten ersten Grades, des nicht dem gleichen Hausstandes angehörigen Ehegatten, Lebenspartners oder Lebensgefährten oder aufgrund eines geteilten Sorgerechts oder eines Umgangsrechts einreisen, gelten dieselben Regelungen wie für Grenzpendler und Grenzgänger.

Diese Personengruppen sind von der Test-, Quarantäne- und Anmeldepflicht befreit.

…für Reiserückkehrer

Nach Aufheben der Coronavirus-Einreiseverordnung des Landes NRW zum 12.05.2021 gelten nun ausschließlich die Regelungen der Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes.

Eine Liste von Antworten auf die häufigsten Fragen zum Thema Reiserückkehr finden Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Gesundheit.

Allgemeine Verhaltenshinweise zum Schutz vor dem Corona-Virus

Verhaltensempfehlungen zum Schutz vor dem Coronavirus im Alltag und im Miteinander. So können Sie sich und andere schützen!
Privates Umfeld und Familienleben
  •  Bleiben Sie, so oft es geht, zu Hause. Schränken Sie insbesondere die persönlichen Begegnungen mit älteren, hochbetagten oder chronisch kranken Menschen zu deren Schutz ein. Nutzen Sie stattdessen vermehrt die Kommunikation per Telefon, E-Mail, Chats, etc.
  • Beachten Sie Besuchsregelungen für Krankenhäuser und sonstige Pflegeeinrichtungen.
  • Lüften Sie alle Aufenthaltsräume regelmäßig und vermeiden Sie Berührungen wie z. B. Händeschütteln oder Umarmungen.
  • Wenn eine Person in Ihrem Haushalt erkrankt ist, sorgen Sie nach Möglichkeit für eine räumliche Trennung und genügend Abstand zu den übrigen Haushaltsmitgliedern.
  • Kaufen Sie nicht zu Stoßzeiten ein, sondern dann, wenn die Geschäfte weniger voll sind oder nutzen Sie Abhol- und Lieferservices.
  • Helfen Sie denen, die Hilfe benötigen! Versorgen Sie ältere, hochbetagte, chronisch kranke Angehörige oder Nachbarn und alleinstehende und hilfsbedürftige Menschen mit Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs.
Öffentliche Verkehrsmittel und Reisen
  •  Nutzen Sie wenn möglich keine öffentlichen Verkehrsmittel, sondern bevorzugen Sie das Fahrrad, gehen Sie zu Fuß oder fahren mit dem eigenen Auto.
  • Verzichten Sie möglichst auf Reisen – auch innerhalb Deutschlands. Viele Grenzen sind geschlossen und der Flugverkehr findet nur eingeschränkt statt.
Berufliches Umfeld
  • Arbeiten Sie – in Abstimmung mit dem Arbeitgeber – wenn möglich, von zu Hause aus. Halten Sie Treffen klein und kurz und in einem gut belüfteten Raum ab.
  • Halten Sie einen Abstand von 1 bis 2 Metern zu anderen Menschen und verzichten Sie auf persönliche Berührungen.
  • Nehmen Sie Ihre Mahlzeiten möglichst allein (z. B. im Büro) ein.
  • Bleiben Sie zu Hause, wenn Sie krank sind und kurieren Sie sich aus!
Öffentliches Leben
  • Meiden Sie Menschenansammlungen (z. B. Einkaufszentren, etc.)
  • Besuchen Sie öffentliche Einrichtungen nur, soweit es unbedingt erforderlich ist, wie z. B. Ämter, Verwaltungen und Behörden. Vermeiden Sie nach Möglichkeit auch größere private Feiern und halten Sie ansonsten die Hygieneregeln konsequent ein.
Generell gilt: Schützen Sie sich und andere!
  • Halten Sie sich an die Husten- und Niesregeln und waschen  Sie sich regelmäßig die Hände.
  • Falls Aufenthalte oder Kontakte im öffentlichen Raum erforderlich sein sollten, achten Sie darauf, Abstand zu anderen zu halten. Dies gilt ganz besonders bei sichtbar kranken Menschen, insbesondere bei Atemwegsinfektionen.
  • Falls Sie krank sind, sollten Sie das Haus möglichst nicht verlassen. Kontaktieren Sie im Bedarfsfall telefonisch Ihre Ärztin oder Ihren Arzt und vereinbaren einen Termin.

Fragen rund ums Testen

Beschäftigtentestungen

Mit der am 09.04.2021 geänderten Corona-Test-und-Quarantäneverordnung hat das Land NRW geregelt, dass Unternehmen Testbescheinigungen für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausstellen können. Unternehmen, die das Testbescheinigungsverfahren nutzen wollen, müssen sich in einem sehr einfachen Verfahren anmelden.

Die angemeldeten Unternehmen erhalten einen Link zu dem Testnachweisformular. Die Testnachweise können künftig auch für die Nutzung der an einen Negativtest gebundenen Angebote/Einrichtungen eingesetzt werden.

Die Testungen können durch eigenes fachkundiges oder geschultes Personal oder bei Teststellen oder Testzentren, die auch Bürgertestungen vornehmen, durchgeführt werden. Fachkundig sind Personen mit einer abgeschlossenen Ausbildung und Berufserfahrung im Bereich der Humanmedizin sowie des Gesundheits- und Rettungswesens, z. B. Ärztinnen und Ärzte, Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger, medizinisch-technische, anästhesietechnische, chirurgisch-technische oder operationstechnische Assistentinnen und Assistenten, Rettungsassistentinnen und -assistenten oder sonstige Personen, die die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung haben.

Die Schulung von Personal, das Coronaschnelltests vornehmen soll, muss nach der Anlage 1 der Coronateststrukturverordnung Folgendes umfassen:

  1. Sicherheitsbewusstsein für Hygiene, Kenntnisse der Anatomie und Einfühlungsvermögen im Umgang mit Menschen schaffen.
  2. Praktische Übungen zur sachgerechten Benutzung der persönlichen Schutzausrüstung (richtiges An-, Ablegen, Händedesinfektion, Reinigen, Entsorgen).
  3. Praktische Übung zur sachgerechten Anwendung des verkehrsfähigen Tests (Hygienemaßnahmen, richtige Abstrichnahme sowie Auswertung, Umgang mit Abwehrreaktionen (Niesen, Husten, Kopfbewegungen).
  4. Aufklärung zu den Angeboten von Impfung und arbeitsmedizinischer Vorsorge durch den Arbeitgeber.

Die Personen, die die Vornahme der Selbsttests beaufsichtigten und das Ergebnis bestätigen, müssen in diese Aufgabe eingewiesen sein. Gegenstand der Einweisung muss die korrekte Anwendung der verwendeten Tests sein, damit die eingewiesenen Personen offensichtlich fehlerhafte Anwendungen erkennen und die Personen, die sich testen, bei der Anwendung durch Hinweise unterstützen können. Zudem muss die Einweisung Grundregeln des Eigenschutzes und den Umgang mit den Testnachweisen sowie die möglichen Rechtsfolgen einer fehlerhaften oder wahrheitswidrigen Bescheinigung umfassen.

Die ordnungsgemäße Unterweisung ist vom Arbeitgeber zu dokumentieren.

Entsprechende Schulungsangebote finden Sie u. a. durch eine Suche im Internet.

Teststellen für Bürger

Aufgrund der Änderung der Coronavirus-Testverordnung zum 13.11.2021 haben nun wieder alle Personen, bei denen keine Anzeichen einer Covid-19-Infektion vorhanden sind, einen Anspruch auf kostenlose Testung bei einer Teststelle.

Wo kann ich mich testen lassen?

Ein Liste/Karte der Anbieter im Kreis Viersen sehen Sie unten.

Mein Schnelltest war positiv – was nun?

Sollte der Schnelltest positiv ausfallen, hat sich der Getestete sofort in Quarantäne zu begeben. Der Schnelltest muss allerdings noch mit einem PCR-Test bestätigt werden: Ein Schnelltest liefert in erster Linie die Antwort auf die Frage, ob ein Patient zum Testzeitpunkt ansteckend ist oder nicht. Eine sich gerade erst anbahnende Infektion kann ein solcher Test allerdings übersehen. Ein PCR-Test hingegen ist so empfindlich, dass er schon geringe Bruchstücke von SARS-CoV-2 nachweisen kann.

Zudem erhält das Gesundheitsamt des Kreises Viersen von der Teststelle die Daten des positiv Getesteten und nimmt Kontakt auf.

Wie zuverlässig ist ein Antigentest?

Ein Antigentest liefert in erster Linie die Antwort auf die Frage, ob ein Patient zum Testzeitpunkt ansteckend ist oder nicht. Eine sich gerade erst anbahnende Infektion kann ein solcher Test allerdings übersehen. Ein PCR-Test hingegen ist so empfindlich, dass er schon geringe Bruchstücke von SARS-CoV-2 nachweisen kann.

Folgende Einrichtungen im Kreis Viersen bieten zurzeit die Bürgertestung an

(Liste wird stetig aktualisiert und ergänzt) 

Wichtige Telefonnummern

Bürgertelefon Kreis Viersen

02162 / 39-2939
Montags bis Freitag von 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Bürgertelefon der Landesregierung

0211 / 91191001
Montag bis Freitag von 8:00 bis 18:00 Uhr,
Samstag und Sonntag von 09:30 bis 18:00 Uhr

Impfhotline Kreis Viersen

02162 / 39-2727
Montag bis Freitag von 8:00 bis 17:00 Uhr

Wichtiger Hinweis

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass am Bürgertelefon keine medizinische Beratung zum Coronavirus stattfinden kann. Bitte kontaktieren Sie insbesondere bei Fragen zu einer möglichen Infektion Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Den Besuch in der Praxis oder im Krankenhaus sollten Sie vorher telefonisch ankündigen.

Nach Praxisschluss der niedergelassenen Ärzte ist der hausärztliche Bereitschaftsdienst über die Hotline 116117 zu erreichen.

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