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Kommunale Gesundheitskonferenz Kreis Viersen

Ziel

Ziel der Kommunalen Gesundheitskonferenz (KGK) Kreis Viersen ist es, die Gesundheit aller Bürgerinnen und Bürger im Kreisgebiet nachhaltig zu verbessern. Dafür optimiert und erweitert die KGK die gesundheitliche Versorgungsstruktur und führt Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung im Kreis Viersen durch - bedarfsorientiert und bürgernah.

Arbeitsweise

Die KGK Kreis Viersen ist ein Gremium aus Expertinnen und Experten des Gesundheitswesens im Kreis Viersen. Sie berät in ihren Sitzungen aktuelle Fragen der gesundheitlichen Versorgung, der Gesundheitsförderung und Prävention. Die KGK identifiziert Defizite und entwickelt konkrete Handlungsbedarfe für den Kreis, gibt Empfehlungen heraus und setzt Maßnahmen um.

Die Kommunale Gesundheitskonferenz setzt sich zusammen aus Vertreterinnen und Vertretern

  • der an der Gesundheitsförderung und Gesundheitsversorgung der Bevölkerung Beteiligten,
  • der Selbsthilfegruppen,
  • der Einrichtungen für Gesundheitsvorsorge und Patientenschutz,
  • des für Gesundheit zuständigen Ausschusses des Kreistags

(§ 24 Absatz 1 des Gesetzes über den öffentlichen Gesundheitsdienst des Landes Nordrhein-Westfalen ÖGDG NRW).

Eine Übersicht mit den einzelnen Mitgliedern der KGK Kreis Viersen ist im Download-Bereich abrufbar.

Je nach Themenfeld, Problemlage oder Fragestellung bilden sich thematische Arbeitsgruppen aus dem Kreis der Mitglieder heraus. Sie bearbeiten ausgewählte Themen, sprechen Empfehlungen aus und planen konkrete Maßnahmen.

Neben dem festen Teilnehmerkreis aus den Mitgliedern der KGK können themenbezogen auch Sachverständige und weitere Expertinnen und Experten zu den Sitzungen der KGK und den Arbeitsgruppen hinzugezogen werden.

Die Sitzungen der KGK Kreis Viersen finden mindestens einmal im Jahr statt. Sie sind nicht öffentlich.

Organisation

Den Vorsitz der KGK Kreis Viersen führt die Dezernentin für Soziales, Gesundheit und Arbeit beim Kreis Viersen, Katarina Esser. Die Geschäftsführung wird durch die Geschäftsstelle im Gesundheitsamt Kreis Viersen - Marie-Christin Dieser (Geschäftsführerin) und Andrea von Dahlen (Assistenz) – wahrgenommen.

Hauptaufgaben der Geschäftsstelle sind die Gesamtkoordination und Organisation der KGK und der dazugehörigen Arbeitsgruppen. Darüber hinaus überprüft sie die Umsetzung und Wirksamkeit von Empfehlungen und Maßnahmen. Sie fördert die Zusammenarbeit und Vernetzung zu gesundheitsbezogenen Themen. Im Aufgabenbereich der Geschäftsstelle der KGK Kreis Viersen liegt zudem die Gesundheitsberichterstattung für den Kreis (§§ 6, 21, 23 ÖGDG NRW).

Weiterführende Informationen wie die Geschäftsordnung der KGK Kreis Viersen sowie eine aktuelle Planungshilfe „Kommunale Gesundheitskonferenzen“ des Landes NRW – mit Zielen und Aufgaben sowie der Arbeitsweise der Kommunalen Gesundheitskonferenzen - finden Sie im Download-Bereich.

Ihre Anregungen und Fragestellungen rund um die KGK Kreis Viersen können Sie gerne unter kommunale-gesundheitskonferenz@kreis-viersen.de an die Geschäftsstelle richten.

Sitzungen und Termine

Konstituierende Sitzung der KGK Kreis Viersen:
Donnerstag, 21.03.2019

2. Sitzung der KGK Kreis Viersen:
IV. Quartal 2019

Hintergrund

Die Gesellschaft wird immer älter. Das belegt die demografische Entwicklung. Damit steigen die Anforderungen an die Kommunen, die medizinische Versorgung bis ins hohe Alter sicherzustellen. Neben älteren Menschen bedürfen aber auch Kinder und Menschen mit erhöhten gesundheitlichen und psychischen Belastungen gesundheitliche Unterstützung und Förderung ebenso wie Menschen in prekären Beschäftigungsverhältnissen und schwierigen Lebenssituationen. Dabei nehmen neben Alter, Geschlecht und genetischer Veranlagung sehr unterschiedliche Faktoren Einfluss auf die Gesundheit: zum Beispiel die individuelle Lebensweise, soziale und kulturelle Hintergründe, Wohnverhältnisse sowie Arbeits- und Umweltbedingungen.

Die Stärkung von Kooperationen und sektorenübergreifender Zusammenarbeit ist besonders wichtig, um nachhaltige Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung zu erreichen, die medizinische Versorgung zu verbessern und die Effizienz des Gesundheitssystems zu steigern.

Alle Kreise und kreisfreien Städte sind nach § 24 Absatz 1 ÖGDG NRW dazu verpflichtet, Kommunale Gesundheitskonferenzen (KGK) einzurichten, die sich gezielt gesundheitlichen Herausforderungen auf örtlicher Ebene annehmen und die Zusammenarbeit der lokal relevanten Akteure fördern.

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