Inhaltsbereich

Bevölkerungsschutz

Der Bevölkerungsschutz umfasst alle Einrichtungen und Maßnahmen der Gefahrenabwehr und Hilfe zum Schutz der Zivilbevölkerung im Krisen- oder Katastrophenfall. Darüber hinaus werden der Rettungsdienst sowie der vorbeugende Brandschutz als Aufgaben wahrgenommen, die dem Bevölkerungsschutz zugeordnet werden können.

 

Kreisleitstelle

Der Kreis Viersen unterhält gemäß § 4 Abs. 4 des Gesetzes über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG) in Verbindung mit § 7 Abs. 1 des Gesetzes über den Rettungsdienst sowie die Notfallrettung und den Krankentransport durch Unternehmer (RettG NRW) eine einheitliche Leitstelle für den Rettungsdienst, den Brand- und den Katastrophenschutz.

Aufgabe der Kreisleitstelle ist es, Hilfeersuchen entgegen zu nehmen und die notwendigen Einsatzmaßnahmen zu veranlassen, zu lenken, zu koordinieren und zu dokumentieren. Sie steuert den bedarfsgerechten Einsatz von Einsatzmitteln und arbeitet mit den Rettungswachen und Feuerwehren sowie den Krankenhäusern, den Hilfsorganisationen, der Polizei und einer Vielzahl an weiteren Behörden, Organisationen oder Einrichtungen zusammen.

Die Aufgaben der Kreisleitstelle Viersen lassen sich in drei große Blöcke unterteilen:

  • Rettungsdienst
    • Lenkung der Einsätze
    • Weisungsbefugnis gegenüber sämtlichen Rettungswachen und Einsatzmitteln im Rahmen der Disposition (Fahrzeuge und Personal)
    • Führen des zentralen Bettennachweises der Krankenhäuser
    • Ansprechpartner für auswärtige Rettungsdienste (z.B. für die örtliche Einweisung)
  • Brandschutz und Hilfeleistung
    • Einsatzbegleitung für die Einsatzleitung vor Ort als Führungsinstrument
    • Führen einer aktuellen Übersicht über Einsatzfahrzeuge und Geräte (einsatzbereite, im Einsatz befindliche oder nicht einsatzbereite)
    • Anforderung und Koordinierung der überörtlichen Hilfe im Bedarfsfall
    • Bearbeiten sämtlicher Meldungen über Einsätze öffentlicher Feuerwehren einschließlich der abgestuften Gefahrenmeldungen
    • Überwachung aller Fernmelde- und Kommunikationseinrichtungen der Feuerwehren
    • Aufzeichnung und Dokumentation des Funk- und Fernsprechverkehrs, soweit er Hilfeersuchen und Einsatzangelegenheiten betrifft (Datenschutzrechtliche Bestimmungen werden hierbei beachtet)
    • Verbindung zu sämtlichen Leitstellen der kreisfreien Städte und Kreise
    • Ständiger Kontakt und Informationsaustausch zu den Polizeidienststellen, Betrieben, Organisationen und Institutionen
    • Ansprechpartner für auswärtige Feuerwehreinheiten und -fahrzeuge (z.B. für die örtliche Einweisung)
    • Vorhaltung aktueller Unterlagen
  • Katastrophenschutz
    • Führungsmittel des Landrates
    • Melde-, Informations- und Nachrichtenübermittlungsstelle
    • Einleitung unaufschiebbarer Abwehrmaßnahmen
    • Alarmierung der zuständigen Stellen nach Vorgabe der Gefahrenabwehrpläne
    • Vorhaltung aktueller Unterlagen
    • Ansprechpartner für auswärtige Einheiten des Katastrophenschutzes

Die Kreisleitstelle Viersen ist in der Feuer- und Rettungswache der Stadt Viersen,

Gerberstraße 3
41748 Viersen

untergebracht und an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr über die Notrufnummer 112 für Sie zu erreichen.

Krankentransporte können unter der Rufnummer 02162-19222 angefordert werden. Hörgeschädigte oder Sprachbehinderte erreichen die Leitstelle per Telefax unter der Nummer 02162-351603.

Für die Anmeldung eines Sekundärtransportes nutzen Sie bitte das Formular.

Ihre Ansprechpartner

Kreisleitstelle

Brandschutz

Der Kreis Viersen ist gem. § 4 Abs. 1 des Gesetzes über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG) verpflichtet, Einheiten und Einrichtungen für den Brandschutz und die Hilfeleistung – soweit ein überörtlicher Bedarf besteht – zu unterhalten.

Im Feuerwehrgerätehaus in Dülken unterhält der Kreis Viersen eine Kreisstelle für den Feuerschutz. In dieser werden durch den Kreisgerätewart die Atemschutzgeräte des Kreises sowie zahlreicher kreisangehöriger Städte und Gemeinden gewartet, repariert und gereinigt.

Mit Hilfe einer Schlauchwaschanlage werden für zahlreiche Feuerwehren im Kreisgebiet die Schlauchmaterialien gereinigt und gepflegt. 

Weiterhin ist in der Kreisstelle für Feuerschutz eine Atemschutzübungsstrecke zur Aus- und Fortbildung der hauptberuflichen und ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen eingerichtet.

Der Kreis Viersen unterstützt die kreisangehörigen Städte und Gemeinden zudem mit einem Gerätewagen-Atemschutz (GW-A) und einem Gerätewagen-Waldbrand (GW-W).

Im Bereich der kreisweiten Ausbildung von ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen ist der Kreis Viersen ebenfalls tätig. Der Kreis Viersen führt Ausbildungsveranstaltungen, welche nicht an der Landesfeuerwehrschule in Münster stattfinden, durch. Hierzu zählen die Trupp-, die Maschinisten-, die Atemschutzgeräteträger- und die Sprechfunkerausbildung.

Träger Rettungsdienst

Der Kreis Viersen ist als Träger des Rettungsdienstes nach § 6 Rettungsgesetz NRW verpflichtet, die bedarfsgerechte und flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Leistungen der Notfallrettung einschließlich der notärztlichen Versorgung und des Krankentransportes sicherzustellen.

Die Versorgung der Bevölkerung im Kreis Viersen mit Leistungen des Rettungsdienstes erfolgt derzeit durch fünf Rettungswachen mit insgesamt zehn Standorten. Zudem gibt es im Kreis Viersen insgesamt sechs Notarztstandorte. Träger der Rettungswachen und Notarztstandorte sind die kreisangehörigen Städte Kempen, Nettetal, Viersen und Willich sowie der Kreis Viersen.

Rettungswachen im Kreis Viersen
Träger (Interims-) Rettungswache Notarztstandort Rettungswachen­versorgungs­bereich Kommune Rettungswachen­versorgungs­bereich Gemarkung
Stadt Kempen Kempen ja Grefrath alle
Kempen alle
Stadt Nettetal Nettetal-Lobberich ja Viersen Boisheim-Nord
Nettetal Breyell
Hinsbeck
Lobberich
Nettetal-Kaldenkirchen nein Nettetal Kaldenkirchen
Leuth
Kreis Viersen Niederkrüchten nein Brüggen alle
Niederkrüchten alle
Schwalmtal Amern
Schwalmtal ja Schwalmtal Waldniel
Tönisvorst ja (separater Standort) Tönisvorst alle
Stadt Viersen Viersen-Dülken nein Viersen Boisheim-Süd
Dülken
Viersen ja Süchteln
Viersen
Stadt Willich Willich-Anrath nein Willich Anrath
Neersen
Willich ja Schiefbahn
Willich

In seiner Funktion als Träger des Rettungsdienstes unterhält der Kreis Viersen gem. § 7 Rettungsgesetz NRW diverse Einrichtungen des Rettungsdienstes. Hierzu gehört bspw. die Kreisleitstelle, die Notrufe entgegennimmt, Alarmierungen durchführt und die rettungsdienstlichen Einsätze koordiniert.

Zur Sicherstellung der Luftrettung ist der Kreis Viersen an den Trägergemeinschaften der Rettungshubschrauber Christoph 9 (Duisburg) und Christoph Rheinland (Köln-Bonn) beteiligt.

Die Leitung und Überwachung des Rettungsdienstes mit Blick auf die medizinischen Belange und Angelegenheiten des Qualitätsmanagements erfolgt gemäß § 7 Abs. 3 Rettungsgesetz NRW durch den Ärztlichen Leiter Rettungsdienst.

Aufgabe des Rettungsdienstes ist es, neben der Notfallrettung und dem Krankentransport auch bei einem Massenanfall von Verletzten (MANV) das individualmedizinische Versorgungsniveau zu erhalten oder möglichst schnell zu erreichen. Der Träger des Rettungsdienstes trifft Vorbereitungen für den Einsatz zusätzlicher Rettungsmittel und des notwendigen Personals. In diesem Rahmen hat der Kreis Viersen nach § 7 Abs. 4 Rettungsgesetz NRW Leitende Notärzte und Organisatorische Leitungen Rettungsdienst bestellt und deren Einsatz geregelt.

Sämtliche Notwendigkeiten und Festlegungen für den Rettungsdienst sind im Rettungsdienstbedarfsplan für den Kreis Viersen nach § 12 Rettungsgesetz NRW festgeschrieben.

Ihre Ansprechpartner

Rettungsdienst

Rettungswachen

Der Kreis Viersen ist sowohl Träger des Rettungsdienstes als auch Träger der Rettungswachen Niederkrüchten/Schwalmtal mit den Standorten Niederkrüchten-Heyen und Schwalmtal-Waldniel sowie der Rettungswache Tönisvorst mit dem Standort Vorst und dem Notarztstandort St. Tönis.

Der Versorgungsbereich der Rettungswachen Niederkrüchten und Schwalmtal umfasst die Gemeinden Brüggen, Niederkrüchten und Schwalmtal. Die Rettungswache Niederkrüchten hält gemäß des aktuellen Rettungsdienstbedarfsplan zwei Rettungswagen an allen Tagen rund um die Uhr vor. An der Rettungswache in Schwalmtal sieht der aktuelle Rettungsdienstbedarfsplan ein Notarzteinsatzfahrzeug an allen Tagen rund um die Uhr sowie tagsüber einen Rettungswagen vor. Die Gestellung des Notarztes erfolgt durch die Allgemeines Krankenhaus Viersen GmbH, Hoserkirchweg 63, 41747 Viersen.

Der Versorgungsbereich der Rettungswache Tönisvorst umfasst das Gebiet der Stadt Tönisvorst. An der Rettungswache Tönisvorst werden zwei Rettungswagen an allen Tagen rund um die Uhr vorgehalten. Im separaten Notarztstandort wird ein Notarzteinsatzfahrzeug ebenfalls an allen Tagen rund um die Uhr vorgehalten. Die Gestellung des Notarztes erfolgt durch die Hospital zum Heiligen Geist GmbH, Von Broichhausen-Allee 1, 47609 Kempen.

Die kreiseigenen Rettungswachen sind im Verbund anerkannte Lehrrettungswachen.

Für die Leistungen der Rettungswachen werden Gebühren auf Grundlage einer Satzung erhoben.

Ihre Ansprechpartner

Rettungswachen

Krankentransport

Nach § 2 Abs. 1 Rettungsgesetz NRW umfasst der Rettungsdienst auch den Krankentransport. Der Krankentransport hat die Aufgabe, Kranken oder Verletzten oder sonstigen hilfsbedürftigen Personen, die keine Notfallpatientinnen oder Notfallpatienten sind, fachgerechte Hilfe zu leisten und sie unter Betreuung durch qualifiziertes Personal mit Krankenkraftwagen oder mit Luftfahrzeugen zu befördern.

Der Kreis Viersen organisiert den Krankentransport für das gesamte Kreisgebiet. Er bedient sich bei der Wahrnehmung der Aufgaben des Personals und der Einsatzfahrzeuge der Rettungswachen Kempen, Nettetal und Viersen. Grundlage dieser Aufgabenwahrnehmung sind öffentlich-rechtliche Vereinbarungen.

Der Rettungsdienst des Kreises Viersen führt nach § 6 Rettungsgesetz NRW auch den Krankentransport für Fahrten zum Arzt oder ins Krankenhaus durch. Derzeit sind sechs Einsatzfahrzeuge mit unterschiedlichen Besetztzeiten, verteilt auf drei Rettungswachen im Kreisgebiet, für den Krankentransport vorgesehen. Ein Fahrzeug ist an allen Tagen rund um die Uhr besetzt.

Unter der Rufnummer 02162 19222 kann aus dem gesamten Kreisgebiet ein Krankentransport über die Leitstelle der Feuerwehr angefordert werden.

Ein Krankentransport kommt für Sie in Frage,
wenn Ihr Gesundheitszustand eine Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Taxi nicht zulässt und
•    eine Fahrt zur Arztpraxis notwendig ist,
•    eine Entlassungsfahrt aus dem Krankenhaus organisiert werden muss oder
•    ein Transport zum Krankenhaus oder einer medizinischen Einrichtung durch Ihren Arzt verordnet wurde.

Bei Krankentransportfahrten zu ambulanten Behandlungen bedarf es der vorherigen Genehmigung Ihrer Krankenkasse.

Bitte lassen Sie sich durch Ihre Krankenkasse und den behandelnden Arzt beraten.


Es ist empfehlenswert, vor dem Transport eine Verordnung einer Krankenbeförderung durch den behandelnden Arzt und eine Genehmigung durch die Krankenkasse einzuholen. Der Transport wird allerdings auch ohne diese Unterlagen durchgeführt.

Für die Leistungen des Krankentransportes werden Gebühren auf Grundlage einer Satzung erhoben.

Ihre Ansprechpartner

Krankentransporte

Katastrophenschutz

Der Kreis Viersen ist gemäß § 2 Abs. 1 Nr. 3 i.V.m. § 4 Abs. 2 des Gesetzes über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG) für die Vorbereitung der erforderlichen Maßnahmen zur Bekämpfung von Großeinsatzlagen und Katastrophen zuständig.

Im Rahmen seiner Zuständigkeit leitet und koordiniert der Kreis Viersen die Einsätze zur Gefahrenabwehr und hält hierfür, gemäß § 4 Abs. 2 BHKG, entsprechende Einheiten und Einrichtungen vor. Hierzu gehört zum Beispiel die Organisation eines Krisenstabes (KS) und einer Einsatzleitung (EL) zur Bewältigung von Großeinsatzlagen und Katastrophen, entsprechend der §§ 36 u. 37 BHKG.

Überdies sind im Kreis Viersen spezielle Katastrophenschutzfahrzeuge des Bundes und Landes, in den Reihen der lokalen Hilfsorganisationen (HiOrgs) und Feuerwehren, stationiert. Durch regelmäßige Übungen wird gewährleistet, dass diese Fahrzeuge im Ernstfall kurzfristig zur Verfügung stehen und einsatzbereit sind.

Mit Blick auf mögliche Großeinsatzlagen und Katastrophen hält der Kreis Viersen entsprechende Gefahrenabwehr-/Katastrophenschutzpläne sowie Sonderschutzpläne für besonders gefährliche Objekte (§ 29 Abs. 1 BHKG) vor und schreibt diese kontinuierlich fort.

Weiterhin ist der Kreis Viersen Träger der Kreisleitstelle, über die gemäß § 28 BHKG, neben rettungsdienstlichen und brandschutztechnischen Maßnahmen, auch Maßnahmen des Katastrophenschutzes koordiniert und abgewickelt werden.

Gemäß § 38 BHKG ist eine Personenauskunftsstelle (PASt) eingerichtet, welche derzeit vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) betrieben wird. Im Bedarfsfall wird die PASt kurzfristig aktiviert und unterstützt Angehörige und Verwandte bei der Vermisstensuche.

Die PASt sowie der KS und die EL werden durch die Kommunikations- und Koordinierungsgruppe des kreiseigenen Fernmeldedienstes (FmD) unterstützt. Der FmDi stellt im Krisenfall die notwendigen Kommunikationswege zur Verfügung und garantiert so, für einen schnellen und sicheren Informationsaustausch zwischen den Einheiten.

Fortführend ist der Kreis Viersen, bei einer potentiellen Gefahrenlage, für die angemessene und schnelle Unterrichtung und Warnung der umliegenden Gebietsköperschaften sowie der Einwohner im Kreisgebiet zuständig. Informationen und Hinweise werden im Katastrophenfall insbesondere über

  • die  Warn-App "NINA"und
  • die  Sireneneinrichtungen im Kreis Viersen

verbreitet.

Ergänzende Informationen erhalten Sie zudem auf dem Internetauftritt des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter www.bbk.bund.de und in den Downloads.

Ihre Ansprechpartner

Katastrophenschutz

Vorbeugender Brandschutz

Brandverhütungsschauen

Der Kreis Viersen führt gemäß § 26 Abs. 2 des Gesetzes über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG) auf Basis öffentlich-rechtlicher Vereinbarungen Brandverhütungsschauen für zahlreiche Städte und Gemeinden des Kreises Viersen durch.  

In Gebäuden und Einrichtungen, in denen bei Ausbruch eines Brandes oder bei einer Explosion eine große Anzahl von Personen oder erhebliche Sachwerte gefährdet sind, ist je nach Gefährdungsgrad in Zeitabständen von längstens sechs Jahren eine Brandverhütungsschau gem. § 26 Abs. 1 BHKG durchzuführen.

Die Brandschau dient der Feststellung brandschutztechnischer Mängel und Gefahrenquellen sowie der Anordnung von Maßnahmen, die der Entstehung eines Brandes und der Ausbreitung von Feuer und Rauch vorbeugen und bei einem Brand oder Unglücksfall die Rettung von Menschen und Tieren, den Schutz von Sachwerten sowie wirksame Löscharbeiten ermöglichen.

Die kreisangehörigen Städte und Gemeinden (mit Ausnahme der Städte Nettetal und Viersen) haben die Durchführung der Brandschau dem Kreis Viersen übertragen. Die Durchführung der Brandverhütungsschau ist gebührenpflichtig.

Baugenehmigungsverfahren

Gemäß § 25 BHKG unterhält der Kreis Viersen eine Brandschutzdienststelle. Aufgabe der Brandschutzdienststelle ist es, Belange des Brandschutzes sowohl in Genehmigungsverfahren als auch nach Maßgabe baurechtlicher Vorschriften wahrzunehmen.

Bauvorhaben sind in einer Weise zu planen, die es den Feuerwehren ermöglicht, ihre Einsatzaufgaben zu erfüllen. So ist nach den geltenden baurechtlichen Bestimmungen zum Beispiel auf Feuerwehrzufahrten und Löschwasserversorgung zu achten. Die Wahrnehmung der Belange des Brandschutzes nach baurechtlichen Vorschriften wird durch Beteiligung des

Brandschutzingenieurs (BSI) in den Baugenehmigungsverfahren sichergestellt.

Ihre Ansprechpartner

Vorbeugender Brandschutz

Links