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Radroute des Monats

Im Zeitraum von April bis September veröffentlicht der Kreis Viersen die „Radroute des Monats“. Die Tourenvorschläge erstrecken sich über das gesamte Kreisgebiet und verlaufen auf dem Radknotenpunktnetz. Sie sind rund 30 bis 40 Kilometer lang.

Jede Tour steht unter einem anderen Thema und zeigt die Vielfalt der niederrheinischen Landschaft. Den Westkreis prägt vor allem das Wasser – die Flüsse Nette und Schwalm, idyllische Seen, Wasserläufe, Auen und Moore am Wegrand. Im Süden laden großflächige Naturschutzgebiete zur Erholung ein. Der Ostkreis hingegen zeigt seine vollen Wiesen, weiten Felder, Kopfweidenreihen und Obstplantagen. Die Tourenvorschläge führen vorbei an alten Herrenhäusern, Burgen und Mühlen oder führen in Altstädte, zu Museen und zu Denkmälern.

Die sechs Tourenvorschläge werden gebündelt und im Folgejahr als Radbroschüre „Tourentipps – Den Kreis auf zwei Rädern erkunden“ veröffentlicht. Die Broschüre erscheint jährlich und steht kostenlos als Download zum persönlichen Gebrauch zur Verfügung. Eine Zusammenfassung aller Touren der letzten Jahre stehen Ihnen im Download-Bereich dieser Seite kostenlos zur Verfügung.

Zur Information:

Die aktuelle Radroute sowie die älteren Radrouten des Monats werden archiviert. Hier stehen kostenlos Übersichtskarten der Radrouten zum Download zur Verfügung. Interessierte Radfahrer können sich über ein kostenloses Newsletter-Abonnement des Kreises Viersen zur „Radroute des Monats“ über die Veröffentlichung der monatlichen Radtour informieren lassen.

Der Kreis Viersen bietet jeweils von April bis September eine aktuelle „Radroute des Monats“ an. Sie wird vom Amt für Bauen, Landschaft und Planung ausgearbeitet und wird einmal im Monat vom ADFC als geführte Tour angeboten. Weitere Informationen zum Termin und Startpunkt werden in der Presse sowie auf der Homepage des Kreises Viersen veröffentlicht. Die Routen führen durch alle Teile des Kreises und manchmal auch in die benachbarten Regionen. Der fahrradfreundliche Kreis Viersen zeichnet sich durch ein Netz von mehr als 680 Kilometern ausgeschilderter Radwanderwege aus.

Radroute September 2021

Ansicht der alten Stadtmauer in Dülken mit Kirchturm St. Cornelius im Hintergrund
Von Viersen zu den Kirchtürmen in der Umgebung (40 Kilometer)

Die Radroute des Monats September startet in Viersen-Dülken am Parkplatz an der Schulstraße. Es geht Richtung Westen zum Knotenpunkt (KP) 40 an der katholischen Pfarrkirche St. Cornelius. Der imposante Backsteinbau mit neugotischen Stilelementen wurde Ende des 19. Jahrhunderts errichtet. Mit einem Innenraum von etwa 1.300 Quadratmetern ist sie eine der größten Pfarrkirchen des Rheinlandes. Weiter geht es durch die Altstadt, in der an elf Standorten entlang der „Historischen Meile“ Infostelen die Geschichte Dülkens erläutern.

Die Radler folgen der Beschilderung zum KP 64. Auf dem Weg nach Schwalmtal-Waldniel verläuft die Tour auf einer ehemaligen Bahntrasse, der sogenannten „Klimproute“. Sie ist Teil der gesamten früheren Bahnlinie von Brüggen bis Dülken. Die Tour führt durch den Ortsteil Birgen und auf dem Weg zum KP 24 passieren die Radfahrer die katholische Kirche St. Michael. Die dreischiffige Kirche wurde Ende des 19. Jahrhunderts im neugotischen Stil erbaut. Der beeindruckende Glockenturm misst 84 Meter und wird im Volksmund auch „Schwalmtaldom“ genannt.

Im weiteren Verlauf Richtung Süden geht es durch das Landschaftsschutzgebiet Happelter Heide und die Radler erreichen den KP 29 in Lüttelforst. Hier führt die Tour links Richtung Wegberg und vorbei an der katholischen Kirche St. Jacobus, die im Jahr 1802 errichtet wurde. Auf dem Weg Richtung Wegberg überqueren die Radler die Schwalm und erreichen den Kreis Heinsberg.

Weiter geht es über die Knotenpunkte 67 und 68 hinweg zum KP 3. Die Tour führt leicht bergauf zur Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt in Rickelrath. Die Barockkirche stammt aus dem 18. Jahrhundert und wurde im 19. und 20. Jahrhundert erneuert bzw. ergänzt. Die Radler fahren Richtung Norden und durchqueren den Ortsteil Fischeln, ehe sie den KP 3 im Kreis Viersen erreichen. Ab hier radeln die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einige Kilometer auf dem Radknotenpunktnetz der Stadt Mönchengladbach. Auf zum Teil unbefestigten Wegen geht es zunächst durch den Hardter Wald – dieser ist das größte Mischwaldgebiet der Stadt. Über den KP 59 hinweg geht es anschließend zum KP 23.

Die Tour führt auf Wirtschaftswegen durch Felder zum KP 50 in Mönchengladbach-Rasseln. Im weiteren Verlauf erreichen die Radler erneut das Radknotenpunktnetz des Kreises Viersen. Am Abzweig Bockerter Busch folgen sie der Beschilderung Richtung KP 11. Auf dem Weg dorthin durchqueren sie das Naturschutzgebiet Bockerter Heide. Dort wurden in der Vergangenheit in sogenannten „Flachskuhlen“ Pflanzenfasern für die Textilproduktion gewonnen. Das Schutzgebiet dient heute der Erhaltung der abwechslungsreichen Kulturlandschaft und des strukturreichen Waldgebietes als Lebensraum wildwachsender Pflanzen und Tiere. Auf zum Teil unbefestigten Wegen geht es durch den Ortsteil Bötzlöh zum KP 11. Die Tour führt durch den Ortsteil Ummer ehe die Radler in Hamm hinter der katholischen Kirche St. Marien den KP 5 erreichen. Der zweischiffige Backsteinbau wurde erst Mitte des 20. Jahrhunderts errichtet. Es geht vorbei am KP 69, der sich unmittelbar vor dem Bahnhof in Viersen befindet.

Auf dem Weg zum KP 25 verläuft die Route zunächst durch das Zentrum von Viersen und anschließend auf ruhigen Wirtschaftswegen zum KP 54. Von hier aus führt die Radroute zurück Richtung KP 40 in Dülken und die Radfahrer erreichen den Ausgangspunkt der Tour nach rund 40 Kilometern am Parkplatz an der Schulstraße. Dort angekommen, lädt die Altstadt von Viersen-Dülken unter Beachtung der geltenden Regelungen der Coronaschutzverordnung zu einem Besuch ein.

Die Knotenpunkte zum Nachradeln:

Parkplatz Schulstraße in Viersen-Dülken – 40 – 64 – 24 – 29 – Kreis Heinsberg: 67 – 68 – Kreis Viersen: 3 – Mönchengladbach: 59 – 23 – 50 – Kreis Viersen: 11 – 5 – 69 – 25 – 54 - Parkplatz Schulstraße in Viersen-Dülken

Geführte Radtour:

Der Allgemeine Deutsche Fahrradklub (ADFC) Krefeld-Viersen bietet am 12. September 2021 eine geführte Fahrradtour dieser Strecke an. Treffpunkt ist um 11 Uhr am Parkplatz Schulstraße nahe Knotenpunkt 40 in Viersen-Dülken.

ACHTUNG: Der ADFC weist darauf hin, dass das Mitführen eines Mundschutzes zur Teilnahme an der Radtour zwingend erforderlich ist. Des Weiteren sind die geltenden Abstands- und Hygieneregeln zu beachten.

Die Durchschnittsgeschwindigkeit der Strecke beträgt 15 Kilometer. Weitere Informationen zur geführten Radtour finden Sie unter ADFC Krefeld-Viersen (Verlinkung zu www.adfc-nrw.de/kreisverbaende/kv-krefeld-kreis-viersen/touren.html)

Die Radroute des Monats September 2021 im Radroutenplaner NRW

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  4. Klicken Sie anschließend auf das Disketten-Symbol (Speichern / Laden / Versenden) und wählen dann "Route laden" aus
  5. Laden Sie die zuvor entpackte und gespeicherte rrp-Datei von Ihrem PC in den Routenplaner hoch - nach der Aktualisierung des Bildschirms sehen Sie die gewünschte Radroute

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Radroute August 2021

Ein Waldweg im Landschaftsschutzgebiet Lüsekamp-Boschbeektal
Schmugglern auf der Spur (38 Kilometer)

Die Radroute des Monats August führt in den grenzübergreifenden Nationalpark De Meinweg. Bevor die europäischen Grenzen geöffnet wurden, brachten Schmuggler auf Wegen des Nationalparks Waren nach Deutschland. Die Tour startet auf dem Parkplatz an der Stadionstraße in Niederkrüchten rund 100 Meter östlich von Knotenpunkt (KP) 17.

Zunächst geht es Richtung Nord-Osten und durch Niederkrüchten, ehe die Radler an KP 10 die katholische Kirche Sankt Martin in Oberkrüchten erreichen. Sie fahren zum KP 21 und erreichen kurz darauf das niederländische Radknotenpunktnetz.

Auf komfortablen Wegen radeln die Teilnehmer durch den großen Nationalpark De Meinweg Richtung Knotenpunkt Niederlande (KP NL) 81. Der etwa 1.600 Hektar große Park ist Teil des deutsch-niederländischen Naturparks Maas-Schwalm-Nette und bietet eine abwechslungsreiche Landschaft mit Kiefernwäldern, Heideflächen und Heidemooren. Seltene Vogelarten, wie z.B. der Schwarzspecht oder Heidelerche sind hier zu Hause. Ferner bietet der Nationalpark Lebensräume für Wildschweine, Füchse und viele weitere Tiere.

Es geht bergab über den KP NL 80 ehe die Radler KP NL 78 erreichen. Hier lohnt ein Abstecher in das Besucherzentrum „De Meinweg“. In einer Dauerausstellung können Besucher vieles über die Entstehung des Nationalparks, den Einfluss des Menschen auf die Natur sowie die geologischen Besonderheiten auf interaktive Weise erfahren.

Die Tour führt weiter auf unbefestigten Wegen und die Radler erreichen am KP 56 erneut das Radknotenpunktnetz des Kreises Viersen. Im weiteren Verlauf geht es durch die Naturschutzgebiete Lüsekamp und Boschbeektal. Diese bilden gemeinsam mit dem Nationalpark De Meinweg einen der bedeutendsten Lebensräume für die Kreuzotter entlang des deutsch-niederländischen Grenzverlaufs. Die Tour führt vorbei an Haus Elmpt – ein ehemaliges Herrenhaus aus dem 15. Jahrhundert – und die Radler erreichen KP 26 in Elmpt.

Auf ruhigen Wirtschaftswegen geht es zum KP 39 in Overhetfeld an der Kapelle Sankt Maria an der Heiden. Anschließend überqueren die Radfahrer die Schwalm im Naturschutzgebiet Dilborner Benden und erreichen KP 27 im historischen Ortskern von Brüggen.

Sie folgen der Route zum KP 90 in Born. Es geht entlang des Naturschutzgebietes Tantelbruch und vorbei am Borner See. Auf dem Weg zum KP 91 im Naturschutzgebiet Dielsbruch passieren die Radler die Mühlrather Mühle an der Schwalm. Die ehemalige Korn- und Öl-Wassermühle aus dem 15. Jahrhundert beherbergt heute ein Hotelrestaurant.

Vom KP 91 geht es bergab vorbei am Hariksee mit Inselschlösschen. Hier lädt eine Bootstour zum Verweilen ein. Im weiteren Verlauf führt die Tour durch Brempt vorbei an der einschiffigen Kapelle Sankt Georg, die um das Jahr 1500 erbaut wurde. Die Radler erreichen KP 17 in Niederkrüchten, biegen links ab und erreichen nach rund 38 Kilometern den Ausgangspunkt der Rundtour am Parkplatz auf der Stadionstraße in Niederkrüchten.

Die Knotenpunkte zum Nachradeln:

Parkplatz Stadionstraße – 17 – 10 – 21 – Niederlande: NL81 – NL80 – NL 78 – Kreis Viersen: 56 – 26 – 39 – 27 – 90 – 91 – 17– Parkplatz Stadionstraße

Geführte Radtour:

Der Allgemeine Deutsche Fahrradklub (ADFC) Krefeld-Viersen bietet am 08. August 2021 eine geführte Fahrradtour dieser alternativen Strecke an. Treffpunkt ist um 11 Uhr am Parkplatz Stadionstraße nahe Knotenpunkt 17 in Niederkrüchten.

ACHTUNG: Der ADFC weist darauf hin, dass das Mitführen eines Mundschutzes zur Teilnahme an der Radtour zwingend erforderlich ist. Des Weiteren sind die geltenden Abstands- und Hygieneregeln zu beachten.

Die Durchschnittsgeschwindigkeit der Strecke beträgt 15 km/h. Weitere Informationen zur geführten Radtour finden Sie unter ADFC Krefeld-Viersen

Die Radroute des Monats Juli 2021 im Radroutenplaner NRW

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Wir stellen Ihnen reguläre sowie alternative Streckenführung auch als GPS Track zur Verfügung. Die detaillierte Routenbeschreibung bezieht sich hingegen nur auf die reguläre Streckenführung. Für die Alternativ-Strecke ist lediglich der Verlauf angezeigt.

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Radroute Juli 2021

Heidemoor im Grenzwald
Sommertour im Grenzwald (40 km)

Die Radroute des Monats Juli startet auf dem Parkplatz am Doerkesplatz in Nettetal-Lobberich. Sie verläuft zu großen Teilen auf unbefestigten Wegen und führt in den Grenzwald.

Zunächst geht es Richtung Norden zur Steegerstraße. Dort biegen die Radler links ab und erreichen Knotenpunkt (KP) 87. Es geht vorbei am Ferkensbruch zum KP 1 in Sassenfeld. Die Radler passieren die Lüthemühle, deren Geschichte sich bis ins Jahr 1380 verfolgen lässt. Heute befindet sich hier ein Restaurant sowie ein Reiterhof.

Über die Lindenallee geht es zum KP 14 in Breyell. Die Tour verläuft auf Wirtschaftswegen vorbei an Feldern Richtung KP 62. An der katholischen Kirche St. Clemens in Kaldenkirchen fahren die Teilnehmer links und folgen der Beschilderung zum KP 60.

Auf dem weiteren Weg lohnt ein Besuch der Sequoiafarm. Auf dem 3,5 Hektar großen Gelände findet man neben drei Mammutbaum-Arten auch zahlreiche seltene Gehölzarten. Die Mammutbäume können bis zu 3.800 Jahre alt werden und eine Stammhöhe von 100 Metern beziehungsweise einen Stammdurchmesser von zwölf Metern erreichen.  

Auf unbefestigten Wegen geht es durch das etwa 17 Quadratkilometer große Landschaftsschutzgebiet Grenzwald. Es ist geprägt von einer abwechslungsreichen Landschaft mit Eichen- und Kiefernwäldern sowie Bruch- und Heidelandschaften. Biotope bilden Rückzugsorte für seltene Pflanzen aber auch für seltene Libellen- oder Schmetterlingsarten. Im südlichen Teil wurde früher Torf abgebaut. Des Weiteren wurde Flachs angebaut und sogenannte Kuhlen zum Verrotten gegraben. In diesen ehemaligen Flachskuhlen haben sich viele Pflanzenarten, darunter Sonnentau und Schnabelried, verbreitet. Hier befindet sich inzwischen einer der größten Moorfroschbestände in Nordrhein-Westfalen.

Vom KP 60 geht es für die Radler entlang einer ehemaligen Römerstraße auf unbefestigten Wegen zum KP 32. Im weiteren Verlauf führt die Tour vorbei am Natur- und Tierpark Brüggen, der von Familien gerne besucht wird. Die Teilnehmer erreichen KP 59 in Genholt und folgen der Route Richtung Süden zum KP 27 in Brüggen. Hier lädt der historische Ortskern zu einem Besuch ein.

Es geht weiter zum KP 90. Auf dem Weg zum KP 28 durchqueren die Radler den Ortsteil Born und passieren die katholische Pfarrkirche St. Peter in Born. Die einschiffige Kapelle wurde erstmals im Jahr 1136 urkundlich erwähnt und beherbergt einen Taufstein aus dem 13. oder 14. Jahrhundert.

Vom KP 28 verläuft die Tour durch Haverslohe zum KP 9 in das rund 500 Hektar große Landschaftsschutzgebiet Happelter Heide. Es besteht aus unterschiedlichen Wald-, Acker- und Grünlandflächen und bietet unter anderem einen Lebensraum für Fledermäuse.

Über den KP 65 in Schwalmtal-Dilkrath geht es für die Teilnehmer zum KP 37 in Viersen-Boisheim. Die Tour verläuft auf ruhigen Wirtschaftswegen und die Radler erreichen den KP 67 in Nettetal-Dyck. Sie fahren Richtung Westen in das Flothend und entlang des Nettetbruchsees zum KP 13. Heute befindet sich hier ein Naturerlebnisgebiet.

Es geht zurück Richtung Lobberich. Auf dem Weg zum KP 87 geht es vorbei an der katholischen Kirche St. Sebastian mit ihren imposanten Doppeltürmen. Über die Steegerstraße erreichen die Radler nach rund 40 Kilometern den Ausgangspunkt der Tour am Doerkesplatz in Nettetal-Lobberich. In der Innenstadt befinden sich Café und Eisdielen, die zum Verweilen einladen.

Die Knotenpunkte zum Nachradeln:

Parkplatz Doerkesplatz - 87 – 1 – 14 – Richtung 62 – 60 – 32 – 59 – 27 – 90 – 28 – 9 – 65 – 37 – 67 – 13 – 87 – Parkplatz Doerkesplatz

Geführte Radtour:

Der Allgemeine Deutsche Fahrradklub (ADFC) Krefeld-Viersen bietet am 11. Juli 2021 eine geführte Fahrradtour dieser Strecke an. Treffpunkt ist um 11 Uhr am Parkplatz Doerkesplatz nahe Knotenpunkt 87 in Nettetal.

ACHTUNG: Der ADFC weist darauf hin, dass das Mitführen eines Mundschutzes zur Teilnahme an der Radtour zwingend erforderlich ist. Des Weiteren sind die geltenden Abstands- und Hygieneregeln zu beachten.

Die Durchschnittsgeschwindigkeit der Strecke beträgt 15 km/h. Weitere Informationen zur geführten Radtour finden Sie unter ADFC Krefeld-Viersen

Die Radroute des Monats Juli 2021 im Radroutenplaner NRW

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Radroute Juni 2021

Stimmungsvolle Abendaufnahme der Burg Kempen
Herrensitze und Höfe rund um Kempen

Die Radroute des Monats Juni führt ins Mittelalter

Die Radroute des Monats Juni startet am Parkplatz an der Burg Kempen - dem Wahrzeichen der Stadt Kempen. Die Burg wurde Ende des 14. Jahrhunderts vom Kölner Erzbischof Friedrich von Saarwerden errichtet. 1634 wurde das mittelalterliche Kastell zu einem wohnlichen Schloss umgebaut. 1851 brannte die Burg nieder und diente nach ihrem Wiederaufbau zunächst als Schulgebäude und später als Sitz der Kreisverwaltung. Zurzeit befindet sich dort das Kreis- und Stadtarchiv.

Die Radler fahren zunächst Richtung Nord-Osten und erreichen den Knotenpunkt (KP) 11 am Bahnhof von Kempen. Hinter dem KP 52 verlassen sie Kempen und erreichen in Scheifeshütte das Landschaftsschutzgebiet Königshütte. Am KP 46 folgen die Radler der Beschilderung Richtung Süden zum KP 83. Im weiteren Verlauf führt die Tour vorbei am Gut Heimendahl. Es handelt sich um einen ehemaligen Herrensitz, der erstmalig im 17. Jahrhundert urkundlich erwähnt wurde. Heute beherbergt das Gut einen Bauernhof und einen Arche-Hof, auf dem seltene, vor dem Aussterben bedrohte Schaf- und Hühnerrassen gezüchtet werden.

Es geht weiter zum KP 84 an der Kapelle St. Peter. Erstmals 1085 urkundlich erwähnt, ist sie der älteste kirchliche Bau des Kempener Landes. Die Tour führt auf Wirtschaftswegen vorbei an Höfen über den KP 99 zum KP 15. Die Radler durchqueren das Landschaftsschutzgebiet Huverheide – Stiegerheide und erreichen KP 4.

Auf dem Weg zum KP 5 passieren die Radler Haus Steinfunder. Der ehemalige Rittersitz aus dem Jahr 1360 war bis ins 18. Jahrhundert von einem Wassergraben umgeben. Das Gebäude besteht aus einem Wohnturm aus dem 17. Jahrhundert und einem Herrenhaus von 1566. Heute befindet es sich in Privatbesitz.

Die Tour führt zum KP 6 und vorbei an Haus Aldenhoven. Das ehemalige kurfürstliche Jagdschlösschen wurde 1615 errichtet. Derzeit lassen sich nur noch Backsteinmauerreste hinter der heutigen Hofanlage entdecken. Am KP 6 in Grefrath befindet sich die Abtei Mariendonk aus dem 19. Jahrhundert, die heute noch von Benediktinerinnen geleitet wird. Es geht durch Ziegelheide zum KP 43.

Auf dem Weg in Richtung KP 19 fahren die Tourteilnehmer vorbei am Heumischhof, in dem sich inmitten der Hofanlage eine denkmalgeschützte Kapelle aus dem Jahr 1908 befindet. An der Kreuzung Spoosweg/ An Haus Velde biegen die Radfahrer rechts ab. Sie passieren Haus Velde mit seinem imposanten Tor. Der ehemalige Gutshof mit Wehrturm datiert aus dem 14. Jahrhundert und befindet sich heute in Privatbesitz. Es geht durch den Ortsteil Escheln entlang des Landschaftsschutzgebietes Spring und Gastendonker Graben zum KP 41.

Im weiteren Verlauf Richtung Süden führt die Tour zum KP 12 im Ortskern von St. Hubert. Über den KP 13 in Schauteshütte fahren die Radler Richtung Kempen. Über die KP 52 und 11 geht es zurück zum Ausgangspunkt. Nach rund 35 Kilometern erreichen die Teilnehmer erneut den Parkplatz der Burg Kempen. Dort angekommen, lädt die Altstadt von Kempen zu einem Besuch ein. Bitte informieren Sie sich dazu vorab über die aktuell geltenden Regelungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in der Stadt Kempen.

Die Knotenpunkte zum Nachradeln:

Burg Kempen – 11 – 52 – 46 – 83 – 84 – 99 - 15 – 4 – 5 – 6 – 43 – Richtung 19 – 41 – 12 – 13 – 52 – 11 – Burg Kempen

Geführte Radtour:

Die vom Allgemeinen Deutschen Fahrradklub (ADFC) Krefeld-Viersen geführte Tour entfällt aufgrund der derzeitigen Corona-Situation. Der Tourenvorschlag wird jedoch in der Presse und auf der Kreishomepage veröffentlicht.

Die Radroute des Monats Juni 2021 im Radroutenplaner NRW

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Radroute Mai 2021

Streuffmühle – die über 200 Jahre alte Turmwindmühle ist das Wahrzeichen von St. Tönis
Auf den Spuren ehemaliger Brauereien

Radroute des Monats Mai startet in Tönisvorst

Im Mai startet die Radroute des Monats am Knotenpunkt (KP) 16 am Wilhelmplatz in Tönisvorst und führt zunächst Richtung Norden durch die Fußgängerzone. Erste Spuren der Braukunst lassen sich abseits der Radroute im Ortskern von St. Tönis entdecken.
Im Jahr 1837 wurde die Brauerei Rixen und im Jahr 1878 die Brauerei Gebrüder Ortmanns gegründet. Beide schlossen sich 1927 unter dem Namen Ortmanns & Rix zusammen. Anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Brauerei Rixen wurde ein Teilstück der Schelthofer Straße umbenannt in Brauereistraße. Die Brauerei wurde 1984 stillgelegt und das alte Brauereigebäude am Kirchplatz ist heute noch mit einer Gedenktafel „Alter Brauhof“ vor Ort zu finden.

Wieder auf der Route fahren die Radler vorbei an der Streuffmühle – die über 200 Jahre alte Turmwindmühle ist das Wahrzeichen von St. Tönis – und erreichen KP 31. Hinter KP 77 führt die Tour auf der ehemaligen Schlufftrasse zum KP 79. Auf dem Weg Richtung Süden passieren die Radfahrer die Pfarrkirche St. Godehard im Zentrum von Vorst und fahren dann weiter zum Ortsteil Kehn.

Es geht auf ruhigen Wirtschaftswegen zum KP 73 am Bahnhof in Willich-Anrath. Vor hier führt die Tour zum KP 19 im Ortskern von Anrath. Dort befindet sich der Sitz der Hausbrauerei Schmitz-Mönk, die bereits in fünfter Generation Bier braut. Die Radler passieren KP 74 in Donk und folgen der Route zum KP 78 in Willich. Auf dem komfortablen Bahnradweg führt die Tour über den KP 30 in Willich-Wekeln nach Alt-Willich.

Hinter dem KP 97 verläuft die Route über die Brauereistraße. Im Jahr 1920 haben die damaligen „Vereinigten Willicher Brauereien“ die Hannen-Brauerei aus Korschenbroich übernommen und sich fortan Hannen-Brauerei genannt. Als die historische Braustätte zu klein wurde, verlagerte Hannen 1975 die Produktion nach Mönchengladbach.

Die Tour führt weiter vorbei an Feldern und Äckern über den KP 4 in Richtung KP 15. An der Kreuzung St. Töniser Straße / Votzhöfe halten sich die Radfahrer rechts Richtung Tönisvorst und Krefeld-Forstwald und erreichen das ausgeschilderte Radwegenetz der Stadt Krefeld. Es geht durch den Forstwald. An der Kreuzung Bellenweg / Plückertzstraße verläuft die Tour parallel zur Plückertzstraße bis zum Bahnübergang. Auf dem Weg zum KP 76 überqueren die Radler die Gleise und folgen der Beschilderung hinter dem Bahnübergang links. Die Radfahrer passieren ein Waldstück und biegen am Ende des Weges rechts in nördlicher Richtung ab.

Hier führt die Route im weiteren Verlauf geradeaus wieder in das Radknotenpunktnetz des Kreises Viersen am KP 76 im Landschaftsschutzgebiet Anrather Bach / Kehn. Die Radler folgen der Beschilderung Richtung Tönisvorst-St. Tönis, ehe Sie den Ausgangspunkt der Tour am KP 16 Wilhelmsplatz nach 38 Kilometern erreichen.

Die Knotenpunkte zum Nachradeln:

16 – 31 – 77 – 79 – 73 – 19 – 74 – 78 – 30 – 97 – 4 – Richtung 15 – St. Töniser Straße/ Votzhöfe Richtung Tönisvorst und Krefeld-Forstwald – 1 – 76 – 16

Geführte Radtour:

Die vom Allgemeinen Deutschen Fahrradklub (ADFC) Krefeld-Viersen geführte Tour entfällt aufgrund der derzeitigen pandemischen Lage.

Die Radroute des Monats Mai 2021 im Radroutenplaner NRW

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Radroute April 2021

Mühlentour zu Niers und Nette

Radroute des Monats April startet in Grefrath

In diesem Jahr startet die erste Radroute des Monats in Grefrath am Knotenpunkt (KP) 82 am Eisstadion an der Stadionstraße und führt zu den Mühlen an Niers und Nette. Auf dem Weg Richtung KP 6 fahren die Radler zunächst durch das Naturschutzgebiet Grasheide und Mülhausener Benden. Sie überqueren die Niers und passieren kurz vorher die Langendonker Mühle. Die ehemalige Korn- und Ölmühle aus dem 14. Jahrhundert wurde durch zwei Wasserräder betrieben und mahlte eine Zeit lang auch Tabakblätter. Der Mühlenbetrieb wurde um 1930 mit der Regulierung der Niers eingestellt.

Am Abzweig Grasheider Straße verläuft die Tour zum KP 44 im Landschaftsschutzgebiet Vorster Heide. Im weiteren Verlauf geht es zunächst auf ruhigen und zum Teil unbefestigten Wegen zum KP 21. Die Tour führt Richtung Norden über die Nette und die Radler passieren die Flootsmühle. Die ehemalige Kornmühle – heute ein Wohnhaus - wurde erstmals im Jahr 1556 erwähnt.

Es geht weiter entlang des Nordkanals zum KP 52 auf dem Knotenpunktnetz des Kreises Kleve. Die Radler durchqueren das Landschaftsschutzgebiet Krickenbecker Seen und Kleiner DeWitt See und wechseln am KP 2 wieder in das Knotenpunktnetz des Kreises Viersen. Auf dem Weg zum KP 47 in Hombergen ermöglicht die Streckenführung einen Blick auf Schloss Krickenbeck. Die niederrheinische Wasserburg wurde um die Mitte des 13. Jahrhunderts erbaut und befindet sich heute in Privatbesitz.

Es geht weiter Richtung Süden über den KP 12 hinweg zum KP 1 im Ortsteil Sassenfeld. Auf dem Weg zum KP 13 in Lobberich passieren die Radler zunächst die Neumühle, in der sich heute ein Wohnhaus befindet. Es geht weiter vorbei am Windmühlenbruch und an der Nelsenmühle, die erstmals im Jahr 1495 urkundlich erwähnt wurde. Die ehemalige Mühle mahlte einst Mehl und stellte Öle her. Heute wird sie zu Wohnzwecken genutzt.

Auf ruhigen Wirtschaftswegen verläuft die Tour zum KP 67. Auf dem Weg zum KP 63 passieren die Radler Burg Bocholt. Nur die Turmruine und das spätgotische Torhaus aus dem Jahre 1450 erinnern heute an die Anfänge des bedeutenden niederrheinischen Adelsgeschlechtes. Heute wird die Burg als Veranstaltungsort für Events und Konzerte genutzt. Auf komfortablen Wegen verläuft die Tour Richtung KP 55 im Zentrum von Grefrath. Im weiteren Verlauf Richtung Norden passieren die Radler das Niederrheinische Freilichtmuseum ehe sie den Ausgangspunkt am KP 82 nach rund 38 Kilometern wieder erreichen.

Die Knotenpunkte zum Nachradeln:

82 – Richtung 6 – 44 – 21 – Kreis Kleve: 52 – Kreis Viersen: 2 – 47 – 12 – 1 – 13 – 67 – 63 – 55 – 82

Geführte Radtour:

Die vom Allgemeinen Deutschen Fahrradklub (ADFC) Krefeld-Viersen geführte Tour entfällt aufgrund der derzeitigen pandemischen Lage.

Die Radroute des Monats April 2021 im Radroutenplaner NRW

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