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Radroute des Monats

Radroute September

Brüggener Mühle
Radroute des Monats September führt in den Westkreis

Unterwegs auf teils unbefestigten Wegen in der Natur- und Kulturlandschaft              

Im September startet die rund 38 Kilometer lange Radroute des Monats in Brüggen-Bracht. Los geht es am Parkplatz Weizer Platz westlich des Knotenpunktes (KP) 51 zunächst durch den Ortskern von Bracht. Die Radfahrenden passieren die evangelische Kirche aus dem Jahr 1699. Die barocke Hauskirche gehört zu den frühen protestantischen Kirchen zwischen Rhein und Maas.
 
Die Teilnehmenden fahren über den KP 88 in Heidhausen weiter in Richtung KP 60 auf zum Teil unbefestigten Wegen durch das rund 17 Quadratkilometer große Landschaftsschutzgebiet Grenzwald.  Auf dem Weg dorthin lohnt ein Abstecher für den Besuch der Sequioa-Farm oder des geo-hydrologischen Wassergartens. Die abwechslungsreiche Natur ist geprägt durch Wälder sowie Bruch- und Heidelandschaften. Die Radelnden fahren auf einer ehemaligen Römerstraße durch das grenzüberschreitende Naturerlebnisgebiet Holtmühle-Galgenvenn und erreichen KP 32. 

Weiter geht es in Richtung des niederländischen Grenzübergangs am weißen Stein zum KP 53. Die Tour führt durch das Naturschutzgebiet Heidemoore mit ausgeprägten Heidemoorflächen und Binnendünen. Experten vermuten, dass sich an der Grenze eine mittelalterliche Gerichtsstätte befand. Es geht durch den Brachter Wald zum KP 27. Auf dem Gebiet befand sich bis zum Jahr 1996 ein Munitionsdepot der Britischen Rheinarmee. Das rund 1.250 Hektar große Gelände wurde im Jahr 2000 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Zahleiche Insekten und seltene Vogelarten, wie das Schwarzkehlchen und der Ziegenmelker, finden heute in der hier angesiedelten Heide einen wichtigen Lebensraum. 

Die Radelnden passieren das Heidecamp, wo sich ehemals der Kasernen- und Verwaltungsstützpunkt der britischen Soldaten befand. Dort steht heute noch die einzigartige St. Barbara-Kirche mit der Wortham Hall, die im Jahr 1953 erbaut wurde. Auf dem Weg zum KP 27 führt die Tour durch den historischen Ortskern von Brüggen, der einen Besuch lohnt. 

Zunächst passieren die Radelnden die Brüggener Mühle. Die ehemalige Öl- und Kornmühle wurde erstmalig im Jahr 1289 urkundlich erwähnt und war bis zum Jahr 1955 in Betrieb. Im weiteren Verlauf führt die Route an der Burg Brüggen aus dem 13. Jahrhundert vorbei. Sie beherbergt heute die Touristeninformation, das Museum Mensch und Jagd sowie eine Informationsstelle des Naturparks Schwalm-Nette. Weiter geht es zum KP 90 im Ortsteil Born. 

Auf teils unbefestigten Wegen vorbei am Borner See im Naturschutzgebiet Tantelbruch sowie an der Mühlrather Mühle, erreichen die Radler KP 91 im Naturschutzgebiet Dielsbruch. Über den KP 38 im Ortskern von Amern führt die Tour zum KP 28. Hier passieren die Radler den Heidweiher, wo im Sommer das Strandbad zu einer Abkühlung einlädt. Erneut fahren die Teilnehmenden auf zum Teil unbefestigten Wegen zum KP 9 im Landschaftsschutzgebiet Happelter Heide. Größtenteils auf Wirtschaftswegen vorbei an Feldern geht es Richtung Norden. Die Radelnden passieren den Ortsteil Alst und erreichen nach rund 38 Kilometern den Ausgangspunkt der Tour westlich von KP 51 in Brüggen-Bracht. 

Knotenpunkte zum Nachradeln:
Parkplatz Weizer Platz - 51 – 88 – 60 – 32 – 53 – 27 – 90 – 91 – 38 - 28 – 9 – 51 – Parkplatz Weizer Platz

Geführte Radtour

Der Allgemeine Deutsche Fahrradklub (ADFC) Krefeld-Viersen bietet am 25. September eine geführte Fahrradtour dieser Strecke an. Treffpunkt ist um 11 Uhr auf dem Parkplatz westlich von Radknotenpunkt 51, Weizerplatz in Brüggen-Bracht. 

ACHTUNG: Der ADFC weist darauf hin, dass das Mitführen eines Mundschutzes für Notfälle empfohlen wird.  Des Weiteren sind die geltenden Abstands- und Hygieneregeln zu beachten.

Die Durchschnittsgeschwindigkeit der Strecke beträgt 15 km/h.

Weitere Informationen zur geführten Radtour finden Sie unter ADFC Krefeld-Viersen.

Die Radroute des Monats September 2022 im Radroutenplaner NRW

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  6. Die Radroute in "Outdoor-Active"

Radroute August

Ruine der Burg Uda
10 Jahre Bahnradweg Kreis Viersen

Radroute des Monats August führt auf den Spuren alter Bahntrassen (37 Km)

Die 37 Kilometer lange Radroute des Monats August verläuft auf alten Bahnflächen, parallel zu ehemaligen Bahntrassen und teilweise auf der ausgeschilderten Themenroute „BahnRadweg“ durch den Kreis Viersen. Der insgesamt rund 125 Kilometer lange BahnRadweg steht den Radfahrenden seit Mitte 2012 zur Verfügung und verbindet alle neun Städte und Gemeinden des Kreises. 

Die Radroute des Monats August startet am Knotenpunkt (KP) 34 in Grefrath-Oedt und führt vorbei an der Ruine der Burg Uda. Von der im Jahr 1313 erstmals urkundlich erwähnten ehemaligen Burganlage ist heute nur noch der Rundturm zu sehen. Dieser wurde im Jahr 2013 saniert und lädt Besucherinnen und Besucher zu einer historischen Ausstellung ein.

Auf zum Teil unbefestigten Wegen geht es durch das Landschaftsschutzgebiet Niersniederung zum KP 58. Die Radelnden erreichen den BahnRadweg Kreis Viersen und fahren auf diesem über den KP 2 in Süchteln-Vorst zum KP 7. Auf dem Weg zu KP 79 im Ortsteil Vorst der Stadt Tönisvorst verläuft die Tour über eine ehemalige Bahntrasse, auch „Schlufftrasse“ genannt.

 Etwas abseits der Route Richtung KP 42 liegt Haus Neersdonk. Die ehemalige Wasserburg aus dem 17. Jahrhundert befindet sich heute in Privatbesitz. Auf Wirtschaftswegen geht es entlang des Landschaftsschutzgebietes Schleck zum KP 33. Die Radelnden erreichen erneut den BahnRadweg auf der ehemaligen Bahnstrecke Kempen – Oedt – Süchteln der Crefelder Eisenbahn. 

Im weiteren Verlauf passieren die Teilnehmenden KP 4 sowie KP 9 und erreichen KP 10 am Peterturm in Kempen. Über den KP 11 am Bahnhof Kempen geht es stadtauswärts zum KP 52. Hier verlassen die Radelnden das Stadtgebiet und fahren durch Scheifeshütte im Landschaftsschutzgebiet Königshütte zum KP 46. Weiter Richtung Norden führt die Route zum KP 12 im Ortskern von St.-Hubert und über den KP 13 in Schauteshütte. Zurück geht es über die KP 52 und KP 11 ein weiteres Mal zum BahnRadweg in Kempen.

Die Route führt entlang der historischen Altstadt von Kempen. Hier lohnt ein Besuch der Innenstadt mit einer Vielzahl denkmalgeschützter Bauwerke sowie Patrizierhäusern und Fachwerkbauten.  Im weiteren Verlauf passieren die Radfahrenden zunächst KP 8 am Kuhtor. Es ist das einzige noch erhaltene Stadttor von Kempen und wurde im Jahr 1350 erbaut. Hinter KP 94 geht es vorbei an der Kempener Turmmühle aus dem Jahr 1481 bis zum KP 10. Auf dem Weg zu KP 7 führt die Route auf der stillgelegten Bahntrasse Kempen – Kaldenkirchen der Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft zum KP 5 in Grefrath-Mülhausen. Die Radler erreichen KP 81 an der Niers und verlassen den BahnRadweg. Sie fahren auf unbefestigten Wegen entlang der Niers Richtung Süden und erreichen nach rund 37 Kilometern wieder den Ausgangspunkt der Tour am KP 34 in Grefrath-Oedt.

Knotenpunkte zum Nachradeln: 
34 – 58 - 2 – 7 – 79 – 42 – 33 – 4 – 9 – 10 – 11 – 52 – 46 – 12 – 13 – 52 – 11 – 8 – 94 – 10 – 7 – 5 – 81 - 34

Geführte Radtour

Der Allgemeine Deutsche Fahrradklub (ADFC) Krefeld-Viersen bietet am 28. August 2022 eine geführte Fahrradtour dieser Strecke an. Treffpunkt ist um 11 Uhr auf dem Parkplatz am Radknotenpunkt 34, Mühlengassen in Grefrath-Oedt. 

ACHTUNG: Der ADFC weist darauf hin, dass das Mitführen eines Mundschutzes für Notfälle empfohlen wird.  Des Weiteren sind die geltenden Abstands- und Hygieneregeln zu beachten.

Die Durchschnittsgeschwindigkeit der Strecke beträgt 15 km/h. Weitere Informationen zur geführten Radtour finden Sie unter ADFC Krefeld-Viersen

Die Radroute des Monats August 2022 im Radroutenplaner NRW

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  6. Die Radroute in "Outdoor-Active"

Radroute Juli

Hanns Backes

Auf den Spuren des ehemaligen Landrats und begeisterten Radfahrers Hanns Backes

Die 41 Kilometer lange Radroute des Monats Juli führt in Andenken an Hanns Backes, dem ehemaligen Landrat des Kreises Viersen, durch seine Heimatstadt Nettetal. Der Rundkurs startet am Parkplatz des Infozentrums Krickenbecker Seen und verläuft zunächst in Richtung Nord-Westen zum Knotenpunkt (KP) 2. Die Radelnden fahren auf zum Teil unbefestigten Wegen über den KP 6 im Landschaftsschutzgebiet Venloer Heide und erreichen dann den KP 3 in Nettetal-Leuth.
Es geht auf ruhigen Wirtschaftswegen vorbei an Feldern über den KP 61 zum KP 62 im Zentrum von Nettetal-Kaldenkirchen. Hinter KP 14 in Nettetal-Breyell führt die Tour vorbei am Lambertiturm. Der ehemalige Kirchturm ist das älteste Bauwerk Breyells und Mittelpunkt des Ortes. Vom KP 50 in Nettetal-Schaag geht es durch den Ortsteil Lötsch. Die Radfahrenden fahren entlang des Nettebruchsees, erreichen KP 13 und folgen der Route zum KP 87 im Zentrum von Nettetal-Lobberich. Es geht auf komfortablen Wegen weiter zum KP 63. 

Auf dem Weg nach Grefrath passieren die Teilnehmenden Haus Milbeck, ein ehemaliges Rittergut aus dem 15. Jahrhundert, und erreichen KP 55 im Ortskern von Grefrath. Die Fahrt in die angrenzende Gemeinde Grefrath steht stellvertretend für das regionale Engagement von Hanns Backes über die Grenzen seiner Heimatstadt Nettetal hinaus. 
Die Tour führt zum KP 82 nahe des Niederrheinischen Freilichtmuseums. Herzstück ist die Dorenburg mit ihren wechselnden Ausstellungen. Es geht weiter zum KP 44 im Landschaftsschutzgebiet Vorster Heide. Die Radelnden passieren den Ortsteil Müllem und erreichen auf zum Teil unbefestigten Wegen KP 21. Auf dem Weg zum KP 47 in Hombergen lohnt ein Abstecher zu Fuß zum Aussichtsturm Taubenberg inmitten des Waldgebietes der Hinsbecker Heide. Der knapp 29 Meter hohe Turm bietet einen weiten Ausblick auf Nettetal und die umliegende Landschaft. 
Am KP 47 angekommen, fahren die Teilnehmenden Richtung KP 2 und erreichen nach rund 41 Kilometern den Ausgangspunkt am Info-Zentrum. Hier lädt die Biologische Station Krickenbecker Seen, die über die Geologie, die heimische Pflanzen- und Tierwelt sowie ökologische Zusammenhänge informiert, zu einem Besuch ein.

Informationen zum Namensgeber der Radroute für den Monat Juli

Hanns Backes wurde am 1. Februar 1925 in Kaldenkirchen geboren. Er arbeitete in Kaldenkirchen als Lehrer und war dort bis 1980 als Leiter der Realschule tätig. Auch sein politisches Engagement begann in seinem Geburtsort als Mitglied des Stadtrates Kaldenkirchen im Jahr 1952. Neben seinen politischen Tätigkeiten engagierte sich Hanns Backes sozial in seinem Heimatort: Er war 30 Jahre Vorsitzender des Bürgervereins und leitete die Jugend des TSV Kaldenkirchen. 

Von Mai 1975 bis September 1999 war Hanns Backes Landrat des Kreises Viersen. Im Jahr 1970 wurde er Kreistagsmitglied und Vorsitzender des Schulausschusses. Von 1980 bis 1990 gehörte er dem Landtag NRW an. Aufgrund seiner ehrenamtlichen Tätigkeiten und seines Engagements wurden seine Verdienste mit dem Bundesverdienstkreuz erster Klasse sowie der Ehrenplakette des Kreises Viersen gewürdigt. Hanns Backes verstarb am 6. August 2015 im Alter von 90 Jahren in Nettetal-Kaldenkirchen.

Die Route des Monats Juli erinnert an sein politisches und soziales Engagement für den Kreis Viersen, das sich auch auf den Radverkehr erstreckte. Auf seine Initiative im Jahr 1981 wurde erstmalig die sogenannte Landratstour mit rund 350 Teilnehmern durchgeführt. Die zehnte Tour im August 1996 mit fast 600 Radfahrenden war die letzte unter seiner Schirmherrschaft. 

Knotenpunkte zum Nachradeln: 

Infozentrum Krickenbecker Seen – 2  –  6 – 3 – 61 – 62 – 14 – 50 – 13 – 87 – 63 – 55 – 82 – 44 – 21 – 47 – Richtung 2 – Infozentrum Krickenbecker Seen

Geführte Radtour: 

Der Allgemeine Deutsche Fahrradklub (ADFC) Krefeld-Viersen bietet am 31. Juli 2022 eine geführte Fahrradtour dieser Strecke an. Treffpunkt ist um 11 Uhr auf dem Parkplatz am Infozentrum Krickenbecker Seen, Krickenbecker Allee 36 in Nettetal-Hombergen.

ACHTUNG: Der ADFC weist darauf hin, dass das Mitführen eines Mundschutzes für Notfälle empfohlen wird.  Des Weiteren sind die geltenden Abstands- und Hygieneregeln zu beachten.
Die Durchschnittsgeschwindigkeit der Strecke beträgt 15 km/h. Weitere Informationen zur geführten Radtour finden Sie unter ADFC Krefeld-Viersen.

Die Radroute des Monats Juli 2022 im Radroutenplaner NRW

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  6. Die Radroute in "Outdoor-Active"

Radroute Juni

Die Winterlinde in Viersen
Naturdenkmäler im Kreis Viersen / Auf den Spuren der ältesten Bäume

Radroute des Monats Juni umfasst 43 Kilometer

Im Juni beginnt die Radroute des Monats in Schwalmtal-Waldniel am Knotenpunkt (KP) 24 an der katholischen Kirche Sankt Michael und führt vorbei an Naturdenkmälern im Kreis Viersen. Insgesamt gibt es im Kreisgebiet 82 Naturdenkmäler. Aufgrund ihrer Seltenheit, Eigenart oder Schönheit sowie ihres Wertes für die Wissenschaft, Heimatkunde und Naturverständnis bedürfen Sie eines besonderen Schutzes. Diese werden jährlich kontrolliert und sind an einer dreieckigen grün-weißen Plakette erkennbar. 

Die Route verläuft zunächst auf Wirtschaftswegen über den KP 20 in Richtung KP 40. Die Radelnden passieren die Narrenmühle und erreichen die Altstadt in Viersen-Dülken. An der Kreuzung Moselstraße / Schöffengasse führt die Route links ab Richtung Viersen-Boisheim. Vorbei an Feldern geht es zum ersten Naturdenkmal des Rundkurses am KP 37. Neben der Luzienkapelle steht eine etwa 150 Jahre alte Winterlinde. Diese ist rund 15 Meter hoch und ihr Stammumfang misst etwa vier Meter. Lindenholz galt bei den Germanen als „Heiliges Holz“ und eignet sich aufgrund der weichen und gleichmäßigen Beschaffenheit besonders gut zum Schnitzen. Heute schätzen Imker die Linde während der Blüte als Bienenweide. 

Die Tour führt über den KP 67 zum KP 63. Weiter geht es auf dem BahnRadweg Richtung Nettetal-Lobberich. Im weiteren Verlauf zum KP 87 passieren die Radelnden linksseitig ein weiteres Naturdenkmal. Die circa 140 Jahre alte blaue Atlaszeder steht in einem privaten Garten, ist jedoch von der Route aus gut erkennbar. Sie ist rund 21 Meter hoch, hat einen Kronenumfang von 23 Metern und einen Stammumfang von etwa 3,60 Metern. Ihre Heimat ist das nordafrikanische Atlas- und Rif-Gebirge. Seit dem Jahr 2013 steht sie auf der Roten Liste gefährdeter Pflanzenarten. 

Anschließend passieren die Radelnden die imposante Kirche Sankt Sebastian im Zentrum von Lobberich und erreichen KP 1 in Sassenfeld. Die Tour führt entlang einer Lindenallee zum KP 14. Es geht vorbei am Lambertiturm im Zentrum von Nettetal-Breyell ehe die Teilnehmer ein drittes Naturdenkmal erreichen. Gut sichtbar ragt auf einem Privatgrundstück auf der Straße Felderend ein rund 25 Meter hoher und etwa 120 Jahre alter Riesenmammutbaum empor. Er wird auch „Vater der Bäume“ genannt und zählt zu den höchstwachsenden Exemplaren auf der Erde. 

Im weiteren Verlauf führt die Tour auf zum Teil unbefestigten Wegen über den KP 50 in Nettetal-Schaag und den KP 9 in der Happelter Heide zum KP 65 in Schwalmtal-Dilkrath. Die Radelnden passieren den Mühlenturm in Schwalmtal-Amern und erreichen KP 38. Etwas abseits der Route lohnt ein Abstecher zur Grabeskirche Sankt Anton. Hier steht eine etwa 150 Jahre alte Blutbuche, die ihren Namen aufgrund ihres „blutfarbenen“ Laubes trägt. Ihre Höhe beträgt 23 Meter und ihr Kronendurchmesser misst rund 20 Meter. Die Buche ist ein lebenswichtiger Sauerstofflieferant, funktioniert an heißen Sommertagen wie eine wasserverdunstende Klimaanlage und dient als effektiver Kohlendioxidspeicher. 

Wieder auf der Strecke führt die Route entlang von Kopfweiden durch das Landschaftsschutzgebiet Kranenbachniederung in Richtung Schwalmtal-Waldniel. Dort angekommen, finden die Radfahrenden am Abzweig Amerner Straße/ Häsenberg im Eingangsbereich des evangelischen Friedhofs das letzte Naturdenkmal. Neben einem sogenannten Torsobaum steht eine weitere Blutbuche. Sie ist 160 Jahre alt und etwa 20 Meter hoch. Wegen ihrer glatten Rinde sowie der zart behaarten jungen Blätter wird die Blutbuche auch die „Königin des Waldes“ genannt. Unmittelbar hinter dem letzten Abstecher endet die Radtour nach rund 43 Kilometern am Ausgangspunkt in Schwalmtal-Waldniel am KP 24.

Die Knotenpunkte zum Nachfahren:

24 – 20 – Richtung 40 – 37 – 67 – 63 – 87 – 1 – 14 – 50 – 9 – 65 – 38 – 24

Geführte Radtour: 

Der Allgemeine Deutsche Fahrradklub (ADFC) Krefeld-Viersen bietet am 26. Juni 2022 eine geführte Fahrradtour dieser Strecke an. Treffpunkt ist um 11 Uhr auf dem Parkplatz am Knotenpunkt 24 in Schwalmtal-Waldniel.

ACHTUNG: Der ADFC weist darauf hin, dass das Mitführen eines Mundschutzes für Notfälle empfohlen wird. Des Weiteren sind die geltenden Abstands- und Hygieneregeln zu beachten.

Die Durchschnittsgeschwindigkeit der Strecke beträgt 15 km/h. Weitere Informationen zur geführten Radtour finden Sie unter ADFC Krefeld-Viersen 

Die Radroute des Monats Juni 2022 im Radroutenplaner NRW

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Radroute Mai

Feuchtgebiet im Elmpter Schwalmbruch
Unterwegs auf dem Niederkrüchtener Rundweg

Radroute des Monats Mai mit Abstecher in die Niederlande (35 Kilometer)        

Die Radroute des Monats Mai führt in großen Teilen auf unbefestigten Wegen durch den Grenzwald und in die Niederlande. Ausgangspunkt ist der Knotenpunkt (KP) 26 im Ortszentrum von Niederkrüchten-Elmpt. Auf dem Weg zum KP 56 Richtung Norden geht es zunächst vorbei an Haus Elmpt. Das ehemalige Herrenhaus mit barockem Turm aus dem Jahr 1750 befindet sich heute in Privatbesitz. 

Die Radelnden erreichen den Grenzwald und fahren auf unbefestigten Wegen entlang der deutsch-niederländischen Grenze durch das Naturschutzgebiet Lüsekamp und Boschbeek. Das rund 250 Hektar große Naturschutzgebiet besteht aus zwei Teilgebieten, die durch Höhenunterschiede geprägt sind. In den Gagelmoorflächen brüten Blau- und Schwarzkehlchen und hier befindet sich die größte Population von Kreuzottern im Grenzgebiet.

Hinter KP 56 passieren die Radfahrenden den See Melickerven, ehe sie das niederländische Knotenpunktnetz am Knotenpunkt Niederlande (KP NL) 79 erreichen. Hinter dem KP NL 66 führt die Tour zum KP NL 85 in die beschauliche Gemeinde Asenray. Auf komfortablen Wirtschaftswegen geht es über den KP NL 67 zum KP NL 89. Auf dem Weg zum KP NL 88 fahren die Teilnehmenden durch die Gemeinde Boukoul. 

Unmittelbar hinter dem Knotenpunkt führt die Route vorbei an Schloss Hillenraad. Das quadratische Wasserschloss mit Schlosspark stammt ursprünglich aus dem 14. Jahrhundert und steht seit 1970 unter Denkmalschutz. Es besteht aus einem Hauptgebäude mit vier Ecktürmen, einer Vorburg und einigen Nebengebäuden. Es befindet sich im Privatbesitz und ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. 

Erneut führt die Tour auf unbefestigten Wegen durch ein Waldgebiet zum KP NL 90. Wer möchte, kann auf dem Weg zu KP NL 62 die Tour unterbrechen und für einen Besuch im Schwimmbad De Bosberg in Swalmen nutzen. Anschließend geht es zurück auf das Radknotenpunktnetz des Kreises Viersen zum KP 22 und von dort weiter durch das Naturschutzgebiet Elmpter Schwalmbruch.

 Das etwa 300 Hektar große Gebiet ist eines der reichsten und landesweit bedeutendsten Gebiete für Libellen und Amphibien. Hier befindet sich die größte Wacholderheide am linken Niederrhein. Die Route verläuft entlang des Diergardtschen Sees und des Venekotensees zum KP 39 in Overhetfeld. Auf ruhigen Wirtschaftswegen geht es zurück Richtung Niederkrüchten-Elmpt und die Radfahrenden erreichen nach rund 35 Kilometern den Ausgangspunkt des Rundkurses am KP 26. 

Die Knotenpunkte zum Nachfahren: 

26 – 56 – Niederlande: NL79 – NL66 – NL85 – NL67 – NL89 – NL88 – NL90 – NL62 – 22 – 39 – 26

Geführte Radtour:

Der Allgemeine Deutsche Fahrradklub (ADFC) Krefeld-Viersen bietet am 29. Mai 2022 eine geführte Fahrradtour dieser Strecke an. Treffpunkt ist um 11 Uhr auf dem Parkplatz am Knotenpunkt 26 Schulstraße/ Heinrichstraße in Niederkrüchten-Elmpt.

ACHTUNG: Der ADFC weist darauf hin, dass das Mitführen eines Mundschutzes zur Teilnahme an der Radtour zwingend erforderlich ist. Des Weiteren sind die geltenden Abstands- und Hygieneregeln zu beachten.

Die Durchschnittsgeschwindigkeit der Strecke beträgt 15 km/h. Weitere Informationen zur geführten Radtour finden Sie unter ADFC Krefeld-Viersen.

Die Radroute des Monats Mai 2022 im Radroutenplaner NRW

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Radroute April

Schloss Neersen
Mit dem Rad auf den Spuren der EUROGA 2002plus

Radroute des Monats April startet in Viersen (40 Kilometer)

In diesem Jahr startet die erste Radroute des Monats in Viersen am Knotenpunkt (KP) 23 östlich des Bahnhofes. Sie verläuft auf Teilen der EUROGA-Radroute und führt in den Rhein-Kreis Neuss. Die Themenroute wurde vor 20 Jahren im Rahmen der überregionalen Landesgartenschau EUROGA 2002plus eröffnet. 58 Städte und Gemeinden sowie drei Kreise im Raum Düsseldorf/Niederrhein und in den Niederlanden beteiligten sich mit über 120 Projekten aus dem Natur- und Kulturbereich. 

Es geht zunächst Richtung Norden zum KP 68 an der Niers im Landschaftsschutzgebiet Salbruch. Die Radfahrenden passieren einen Aussichtspunkt, bei dem mit etwas Glück brütende Störche zu sehen sind. Die Tour führt weiter zum KP 73 am Bahnhof in Willich-Anrath und in den Ortskern zum KP 19. Über den KP 49 an Feldern entlang erreichen die Radelnden den KP 8 in Willich-Neersen.

Hier befindet sich das Schloss Neersen, eine ehemalige Wasserburg, die vor rund 800 Jahren errichtet wurde und heute den Verwaltungssitz der Stadt Willich beherbergt. Die im Sommer jährlich stattfindenden Schlossfestspiele auf einer Freilichtbühne sollte man sich nicht entgehen lassen. Der rund 25 Hektar große Schlosspark wurde im Rahmen der EUROGA 2002plus neugestaltet. Ein Heckenlabyrinth, ein Café und Spielplätze runden das Angebot ab. Anschließend fahren die Radelnden zu KP 14. 

Dahinter verläuft die Tour auf ruhigen Wegen zum KP 30 in Willich-Wekeln. Im weiteren Verlauf geht es vorbei an Feldern und Obstwiesen zum KP 72 in Willich-Schiefbahn. Die Radfahrenden passieren die Kirche St. Hubertus im Zentrum von Schiefbahn und folgen der Wegweisung zum KP 18 im Rhein-Kreis Neuss. Die Route verläuft am Stadtrand der Stadt Kaarst zum KP 50 am Kaarster See. 

Entlang des Nordkanals geht es zum KP 71 in Willich wieder in den Kreis Viersen. Die Radelnden durchqueren auf zum Teil unbefestigten Wegen das Landschaftsschutzgebiet Schiefbahner Bruch und erreichen KP 95. Im Anschluss überqueren sie die Niers und fahren auf dem Radknotenpunktnetz der Stadt Mönchengladbach durch das Landschaftsschutzgebiet Donk zum KP 3.

Es geht parallel entlang der Niers vorbei an einer Erlebnisbrücke nach historischem Vorbild. Die rund 24 Meter lange Hängebahn mit ihren über sechs Meter hohen Pylonen wird auch als Kunstwerk bezeichnet und war ein Teilprojekt der EUROGA 2002plus. Noch heute wird sie mit eigener Kraft betrieben und ist zu Fuß wie mit dem Rad kostenlos nutzbar.

Anschließend führt die Route über den KP 1 hinweg zum KP 57 im Landschaftsschutzgebiet Niersniederung in den Kreis Viersen. Auf dem Weg zum KP 23 in Viersen passieren die Radfahrenden Anatols Steinkreis des Bildhauers Anatol Herzfeld - ein weiteres Teilprojekt der EUROGA 2002plus. Der Steinkreis mit einem Umfang von rund 400 Metern besteht aus zehn großen Findlingen, die aus der Umgebung von Viersens Brandenburgischer Partnerstadt Calau stammen. Unmittelbar dahinter erreichen die Radfahrerinnen und Radfahrer nach rund 40 Kilometern den Ausgangspunkt der Radroute.

Die Knotenpunkte zum Nachfahren:

23 – 68 – 73 – 19 – 49 – 8 – 14 – 30 – 72 – 18 – Rhein Kreis Neuss: 50 – Kreis Viersen: 71 – 95 – Stadt Mönchengladbach: 3 – 1 – Kreis Viersen: 57 - 23

Geführte Radtour:

Der Allgemeine Deutsche Fahrradklub (ADFC) Krefeld-Viersen bietet am 24. April eine geführte Fahrradtour dieser Strecke an. Treffpunkt ist um 11 Uhr am Knotenpunkt 23 am Nordkanal/Scheldefahrt in Viersen.

Der ADFC weist darauf hin, dass das Mitführen eines Mundschutzes zur Teilnahme an der Radtour zwingend erforderlich ist. Des Weiteren sind die geltenden Abstands- und Hygieneregeln zu beachten.

Die Durchschnittsgeschwindigkeit der Strecke beträgt 15 km/h. Weitere Informationen zur geführten Radtour finden Sie unter ADFC Krefeld-Viersen.

Die Radroute des Monats April 2022 im Radroutenplaner NRW

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  6. Die Radroute in "Outdoor-Active"
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Im Zeitraum von April bis September veröffentlicht der Kreis Viersen die „Radroute des Monats“. Die Tourenvorschläge erstrecken sich über das gesamte Kreisgebiet und verlaufen auf dem Radknotenpunktnetz. Sie sind rund 30 bis 40 Kilometer lang.

Jede Tour steht unter einem anderen Thema und zeigt die Vielfalt der niederrheinischen Landschaft. Den Westkreis prägt vor allem das Wasser – die Flüsse Nette und Schwalm, idyllische Seen, Wasserläufe, Auen und Moore am Wegrand. Im Süden laden großflächige Naturschutzgebiete zur Erholung ein. Der Ostkreis hingegen zeigt seine vollen Wiesen, weiten Felder, Kopfweidenreihen und Obstplantagen. Die Tourenvorschläge führen vorbei an alten Herrenhäusern, Burgen und Mühlen oder führen in Altstädte, zu Museen und zu Denkmälern.

Die sechs Tourenvorschläge werden gebündelt und im Folgejahr als Radbroschüre „Tourentipps – Den Kreis auf zwei Rädern erkunden“ veröffentlicht. Die Broschüre erscheint jährlich und steht kostenlos als Download zum persönlichen Gebrauch zur Verfügung. Eine Zusammenfassung aller Touren der letzten Jahre stehen Ihnen im Download-Bereich dieser Seite kostenlos zur Verfügung.

Zur Information:

Die aktuelle Radroute sowie die älteren Radrouten des Monats werden archiviert. Hier stehen kostenlos Übersichtskarten der Radrouten zum Download zur Verfügung. Interessierte Radfahrer können sich über ein kostenloses Newsletter-Abonnement des Kreises Viersen zur „Radroute des Monats“ über die Veröffentlichung der monatlichen Radtour informieren lassen.

Der Kreis Viersen bietet jeweils von April bis September eine aktuelle „Radroute des Monats“ an. Sie wird vom Amt für Bauen, Landschaft und Planung ausgearbeitet und wird einmal im Monat vom ADFC als geführte Tour angeboten. Weitere Informationen zum Termin und Startpunkt werden in der Presse sowie auf der Homepage des Kreises Viersen veröffentlicht. Die Routen führen durch alle Teile des Kreises und manchmal auch in die benachbarten Regionen. Der fahrradfreundliche Kreis Viersen zeichnet sich durch ein Netz von mehr als 680 Kilometern ausgeschilderter Radwanderwege aus.

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